Idylle im Industriegebiet?!
Geht nicht??? Gibt’s nicht???
DOCH!!!
ÄNDERUNG vom 04.07.2009
Leider ist es hier wohl doch nicht so idyllisch wie ich gedacht
habe...da verschleppt doch tatsächlich jemand einen
Grenzstein!!!.
Ich wollte heute 05.07.2009 den Stein zurück tragen, aber keine
Chance!
Da muss der Arnold Schwarzenegger persönlich unterwegs gewesen
sein...
Am 26.07.2009 hat RomeoMikeRomeo freundlicherweise den Stein
an seine Ursprüngliche Stelle zurück gebracht! Danke hierfür
nochmal!!!
Dieser Cache führt euch zu einer idyllischen
Stelle im Rastatter Industriegebiet, die mir selbst erst seit
wenigen Wochen bekannt ist,
den
Woogsee.
Bis in die Eiszeit konnten die Wildwasser der
Schwarzwaldtäler nicht bis zum
Rheinstrom durchdringen. So wälzten sich die Fluten in der
sogenannten
Kinzig - Murg - Rinne am Gebirge
entlang. Dieser Strom schuf sich eine eigene Stromaue mit
Hochgestaden und Überschwemmungsgebieten. Die Reste dieses
Flußbettes bilden heute einen
verlandeten See, der sich einst von Haueneberstein bis
Sandweier und
Schloß
Favorite erstreckte. Der heutige
Woogsee ist der fast einzige Rest
dieses riesigen Stromes. So wird verständlich, warum man den
Woogsee unter Naturdenkmalschutz
stellte.
Noch im Jahre 1962 wird der
Woogsee als ideales Gewässer
geschildert. In den folgenden Jahren gelang es jedoch, daraus einen
übelriechenden Sumpf zu machen. Man
benutzte ihn als wilde Mülldeponie und pflanzte an den Ufern eine
gewerbliche Himbeer- und Brombeeranlage. Bald war praktisch alles
ursprüngliche tierische und pflanzliche Leben erloschen.
1985 suchte die Biologie - AG der
August-Renner-Realschule Rastatt nach einem geeigneten
Umweltprojekt. Die Stadt Rastatt schlug daraufhin die Renaturierung
des Woogsees vor.
Zunächst wurden die
Himmbeer- und Brombeeranlagen mit Hilfe
der Stadt gemulcht und die
widerrechtlich errichteten Schuppen abgerissen. Als nächstes
mussten die Weiden, die in den Woogsee
hineingewachsen waren, vom Forstamt gefällt werden. Erst danach
erkannte man die Größe des Sees.
Nun ließ die Stadt etwa 500 cbm Schlamm aus
dem flachen Gewässer baggern, damit es wieder seine
durchschnittliche Tiefe von 2 m erhielt. Die Ufer des Sees waren
aber noch längst nicht sauber. Die AG sammelte alte Reifen, Plastik
in jeder Form, Farbkübel, Draht, Schrott und dergleichen zu einem
riesigen Berg, der dann von der Stadt entsorgt wurde.
Nun endlich konnte mit der Renaturierung
begonnen werden. Zunächst wurden zusammen mit Angestellten des
städtischen Forstamtes als Schutzwall ca. 10000 Bäume und 1000
Büsche gesetzt.
Quelle:
Zur Homepage des Projektes
Nun zu dem Grund,
warum ihr überhaupt auf dieser Seite seit, dem
Cache:
Begebt euch zu den
oben genannten Koordinaten. Dort findet ihr zu einem jede Menge
Parkplätze und zum Anderen den Zugangspunkt in Richtung Station
1.
Von diesem Zugang
aus müsst ihr peilen:
Dort werdet ihr,
während ihr die Aussicht geniest, einen Hinweis auf das Final
finden.
Für den Erstfinder
liegt übrigens eine Erstfinderurkunde im Cache bereit.
Uns jetzt noch ein
Hinweis der generell gelten sollte und eigentlich auch immer
gilt:
Geht vorsichtig mit der Natur, der Station
und dem Cache um, damit alles möglichst lange erhalten
bleibt!!!
Viel Spaß beim
Suchen!
Und….ach ja, nehmt
sicherheitshalber einen Zettel und einen Stift mit, denn man weiß
ja nie…
Opencaching:
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