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Codex Da Venceliensis - bonus finitus Mystery Cache

This cache has been archived.

Havarius: Hallo emilaus,

leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.
Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.

Denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln.

Danke und Gruß,

Havarius
Volunteer Reviewer for Geocaching.com

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Hidden : 7/24/2009
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:



Ohne vorher die sechs geheimen Orte des „Codex Da Venceliensis“, nämlich boreas den Nordwind, caecias den Nordostwind, caurus den Nordwestwind, notus den Südwind, eurus den Südostwind und argestes den Südwestwind aufgesucht zu haben, wirst du den bonus finitus nie finden können.

Mach dich also zuerst auf den Weg, um die Fragmente des Codex, welcher in alle Winde verstreut wurde, zu suchen. Dann wird dir der „Codex Da Venceliensis - bonus finitus" sein ganzes Geheimnis offenbaren.

Die obigen Koordinaten führen dich lediglich in das Zentrum von Porrum Vicus (heute Lauchheim). Dort kannst du für wenige Taler eine Herberge für die Nacht oder im Cafe am Marktplatz reichlich Stärkung für deinen beschwerlichen Weg bekommen.

Das eigentliche Versteck des bonus finitus ist aber nur mit den sechs Fragmenten des Codex Da Venceliensis zu finden.








Einst lebten die Bauern hier im Jagsttal an einem lebensspendenden Fluss. Die Ufer waren gesegnet mit fruchtbaren Böden. Jahr um Jahr brachte das Land ohne große Arbeit eine reiche Ernte hervor. So waren die Speicher der Bauern nie geleert - Hunger kannte seit Menschengedenken keiner im Dorf.







Es schien fast so, als sei dieser Reichtum von übernatürlicher Kraft genährt gewesen, denn nirgendwo war das Land reicher als hier. Doch ein Geheimnis bestand, welches die Bauern hüteten wie einen Goldschatz. Einmal im Jahr kamen die Ältesten des Dorfes bei Vollmond an einem sagenumwobenen Platz zusammen. Dort entfalteten sie ein uraltes Stück Pergament, auf dem das ganze Rätsel dieses Reichtums geschrieben stand. Nur Eingeweihten waren die Schriftzeichen in ihrer Bedeutung bekannt. Ein Code markierte jenen geheimen Ort außerhalb des Dorfes, an dem die Alten alljährlich den Zauber um die reiche Ernte mit magischen Worten erneuerten.



So wurde das Geheimnis von Generation zu Generation weiter gereicht, bis im Jahre 666 ein fremder alter Mann mit weißem Bart auf seiner langen Reise an das erste der Bauernhäuser hier im Jagsttal klopfte. „Bitte ein Stück Brot“, bat der Alte. Doch ihm blieb die Tür verschlossen. „Wir haben nichts und leiden selbst an großem Hunger“, schallte es heraus. So auch am nächsten und übernächsten und allen anderen Häusern. Plötzlich, als der Alte schließlich auch am letzten Haus wie ein streunender Hund davon gejagt wurde, verdunkelte sich der Himmel und bedeckte mit seinem schwarzen Schatten das ganze Land.

Eine eisige Stille legte sich über das Dorf. Von allen Richtungen stoben alsdann Winde herbei und durchstürmten jedes Haus. Erst als die Winde das gut gehütete Pergament der Dorfältesten zu fassen bekamen und in sechs Stücke zerissen hatten, zogen die Stürme mit den Pergamentteilen in alle Richtungen davon. Der Schatten verzog und der alte hungrige Mann blickte in die erstarrten Gesichter der zahlreich herbeigelaufenen Bauern.

„Tantum wenn sich in ferner Zukunft 666 Auserwählte zusammen gefunden und das Pergament wieder mit List vereint haben, soll der Fluch gebannt sein - Bis dahin sollt ihr diesen Tag nicht mehr vergessen".

Das umliegende Ackerland war von dieser Stunde an durch und durch mit Steinen besäht und der einst so mächtige Fluss zu einem Rinnsal verkommen.







So sehr sich von nun an die Bauern des Dorfes auch anstrengten. Es war fortan eine große Mühe, die Familien zu ernähren. Nur mit harter Arbeit konnte gerade genügend Ernte eingefahren werden. Zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel. In manchen Jahren, in denen sich die Bauern über ihr Schicksal besonders beklagten, blieben die Felder sogar zur Gänze leer. Das Getreide verdörrte und der Fluss versiegte in den letzten Spalten seines Bettes. Viele Jünglinge des Dorfes zogen seither hinaus, um den Bann zu brechen, doch keiner kehrte je in das Jagsttal zurück.

In 6 Stücke zerrissen wurde das Pergament bis heute nicht mehr gesehen. Nur derjenige, der die Einzelteile erspüre und den darauf notierten Codex in seiner korrekten Reihenfolge zusammen füge, wird den magischen Ort der Alten wieder finden. Und nur an diesem Ort kann der uralte Bann mit den Worten gebrochen werden:



tormentum iterum advolare et pergamentum iuxta
(Winde noch einmal herbei und Pergament dabei)



Wenn also auch du zu den 666 Auserwählten gehörst, so suche die sechs verwunschenen Orte um das einstige Dorf Porrum Vicus gelegen. Notiere dir dann die sechs Fragmente des Codex Da Venceliensis. Aber hab Acht - lass jedes Fragment in seiner Dose ruhen, so dass deine Nachfolger ebenfalls den Codex vereinen können.

Zu einem Ganzen in der richtigen Reihenfolge kombiniert, werden dich die sechs Einzelteile schließlich an jenen Ort führen, an dem das Unheil seinen Lauf nahm. Hilf mit die verlorenen Seelen mit deiner Macht zu retten, bis schließlich der 666ste deiner Art den Bann für immer lösen wird ...


„Des Sternen Spitzen mit Linien verbunden kreuzen sich an diesem magischen Ort“, sagte der Reisende noch bevor er so verschwand wie er gekommen war.






Hinweis: In unmittelbarer Nähe des bonus finitus, am gegenüberliegenden Ufer, befand sich vor Jahrhunderten tatsächlich eine Siedlung aus der Merowingerzeit und ein zugehöriger Alamannenfriedhof mit weit über 1000 Grabstellen. Dessen Grabfunde reichen zurück in das 5. Jahrhundert und sind bis über die Landesgrenzen hinaus von besonderer geschichtlicher Bedeutung. Von der Siedlung und dem Gräberfeld ist aber nach Abschluss der archäologischen Grabungen leider nichts mehr zu sehen. Doch wer mehr über die Siedlung erfahren möchte, ist eingeladen das Alamannenmuseum in Ellwangen zu besuchen.




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