Der kopflose Reiter

Wie lange
es her ist, weiß niemand mehr genau. In Blumenthal in der
Schlosstaverne war Tanz angesagt. Das passierte zu jener Zeit nicht
allzu oft. Kriegsgesindel und plündernde Nachzügler waren im Lande.
Kein Bauer ging ohne Wehr und Spieß aus dem Haus.
Wenn nun irgendwo die Fiedel lockte und die Schalmei quickte, trieb
es die Leut von weit her. Aber immer in Scharen gingen sie, nie
allein.
In Sielenbach diente dazumal eine Magd, groß, derb und von
kräftiger Gestalt, ein richtiges Mannsweib. Auch sie ging nach
Blumenthal zu Tanz. Die Magd war froh und vergnügt und konnte
tanzen wie keine andere.
Nach dem Tanz ging sie allein nach Hause. Es lag ihr auch nichts an
einer Begleitung. Sie fürchtete weder Tod noch Teufel. Wie sie aber
so des nachts durch den finsteren Wald kam, begegnete sie einem
Reiter, ein herrischer Mann mit edler Kleidung, das konnte sie im
fahlen Mondlicht erkennen. Nur wenige Meter vor ihr zog er seinen
Hut, geschmückt mit einer Feder, warf ihn ihr zu und rief: „
Da Schöne! Reich mir die Kappe aufs Roß! Soll Dein Schaden nicht
sein.“
Aber auch, wenn die Magd gewollt hätte, so hätte sie es doch nicht
gekonnt. Der Reiter hatte keinen Kopf, daran war sie derart
erschrocken, dass sie stand, als ob sie aus Stein wäre. Der Reiter
lachte laut, gab seinem Pferd die Sporen und war so schnell
verschwunden, wie er gekommen war.
Die Magd jedoch ward erst am nächsten Morgen in Sielenbach gesehen
und ging seither nie mehr allein des Weges.
Zum Cache
Der Schatz des Reiters wird noch heute von seinem
„Haustier“ bewacht. Findet das Haustier und Ihr habt
ihn. Da mein Geko im Wald manchmal etwas ungenau ist, weisen
zusätzlich zwei im Dunkeln „leuchtende Augen“ bei
Bedarf die richtige Stelle.
Achtung: Auch hier gilt: NICHT ZIEHEN, NUR DREHEN. Und natürlich
Code für den Bonus nicht vergessen.