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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (small)
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Ein Traditional in der Nähe der U-Bahn-Station Lohmühlenstraße in
St.Georg. Hier habt ihr die Möglichkeit, euch über tropische
Insekten als Haustiere zu informieren und einen Gutschein für die
Eigenzucht zu ercachen. Der Cache eigenet sich auch zum Ablegen von
kleineren TBs und Coins
Dieser Cache ist vor allem für Liebhaber von aussergewöhnlichen Krabbeltieren und Menschen, die es gerne werden wollen, interessant.
Im Cache findet ihr nämlich neben den üblichen Tauschgegenständen und Urkunden für Erst- und Zweitfinder, je nach Verfügbarkeit immer wieder mal Gutscheine für Eier zur Zucht von:
Australischen Gespenstschrecken (Extatosoma tiaratum).
Diese beeindruckenden Rieseninsekten sind eine in den australischen Tropen und Subtropen heimische Gattung aus der Ordnung der Gespenstschrecken (Phasmatodea).
Die Tiere sind nicht giftig, beissen oder stechen nicht, und sind als traditionelles Schulprojekt auch als Haustiere für umsichtige Kinder geeignet.
Die Gutscheine sind Geschenke und müssen nicht getauscht werden. Ihr findet darauf eine mailadresse zum Einlösen (nach Absprache per Bonus-Cache, persönlich, oder auf dem Postweg).
Haltungs- und Pflegeanleitung für die Tiere:
Ausbrüten der Eier: auf feuchtem Küchenpapier, feuchter Erde, Sand o.ä. – Substrat gelegentlich wechseln, um Schimmel zu vermeiden.
Entwicklung: Nach vier bis sechs Monaten bei Zimmertemperatur (20 – 25°C) schlüpfen die jungen Insekten, die zunächst aussehen wie Ameisen, um so getarnt ihre Futterpflanze zu erklettern. Die Tiere häuten sich kopfüber hängend mehrmals im Abstand von zwei bis vier Wochen. Nach 4-6 Monaten sind die Tiere ausgewachsen. Männchen sind dann ca. 10cm lang, geflügelt und leben noch 6-8 Monate, Weibchen ca. 14cm lang, recht schwerfällig und flugunfähig und leben noch bis zu einem Jahr.
Haltung: in einem hohen, gut durchlüfteten Behälter: Gazekäfig, Plastikbox mit großen Lüftungsflächen, hochkant gestelltes Aquarium mit einer Gazeseite o.ä. Mindestmaße 45x45x60cm (LxBxH) für 6-8 ausgewachsene Insekten. Jungtiere können auch in kleineren Gefäßen gehalten werden, die Höhe darf dabei die dreifache Länge des Tieres nicht unterschreiten. Eine sehr gute Belüftung ist immer notwendig (keine Gurkengläser, Glasterrarien mit Einfachlüftung o.ä.)
Bodengrund: keiner oder Küchenpapier, Servietten o.ä.
Bei sehr niedriger Zimmerluftfeuchte wird empfohlen, gelegentlich Wasser auf die Futterzweige zu sprühen oder feuchten Bodengrund zu verwenden, um Häutungsfehler zu vermeiden. Falls die Tiere in der Haut stecken bleiben, liegt das meist an zu geringer Luftfeuchte.
Staunässe muss aber auf jeden Fall vermieden werden – persönlich habe ich die besten Erfahrungen mit einer fast völlig trockenen Haltung gemacht. Die Tiere können ihren Flüssigkeitsbedarf rein aus den Futterpflanzen decken.
Futter: Blätter der Brombeere (besonders als Winterfutter geeignet, da immergrün), Himbeere, Rose, Eiche, Kirsche, Apfel, Hainbuche, Haselnuss. Die Futterzweige werden in einer enghalsigen Vase (damit keine Tiere ins Wasser fallen und ertrinken) ins Terrarium gestellt und etwa wöchentlich gewechselt. Selbstverständlich dürfen die Pflanzen nie mit Pestiziden jeglicher Art in Kontakt gekommen sein!
Fortpflanzung: Die Tiere fangen einige Wochen nach der letzten Häutung an, sich zu verpaaren. Die Weibchen schleudern ihre Eier mit Schwung weit weg. Geburtenkontrolle durch Vernichten überzähliger Eier ist unbedingt empfohlen, ein Weibchen legt mehrere hundert Eier in ihrem Leben!
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This cache is especially interestiong for (real) bug lovers and those who want to know more about keeping insects as pets.
Apart from the usual trading items and certificates for first and second to find, in this cache every now and then you'll find vouchers for eggs of the Australian Giant Prickly stick insect (Extatosoma tiaratum).
Those impressive giant insects are native to the Australien tropical and sub tropical forests. They neither sting nor bite and are suitable pets for caring and gentle children, too. Raising stick insects is a traditional school project.
The vouchers are gifts and don't need to be swapped for other items. On the voucher you'll find an e-mail address to arrange for redeeming your insect eggs (via bonus cache, mail or in person).
Care and breeding of Giant Prickly stick insects:
Egg incubation: At room temperature on damp kitchen paper, soil, sand etc. Change substrate regulalrly to prevent mould.
Development: After 4 – 6 months the young insects (larvae or „nymphs“) will hatch. At first they mimic tropical ants to be able to safely climb onto their food plants. Hanging upside down, they moult every two to four weeks until they're fully grown after 4 - 6 months.
Adult males measure 10cm, are fully winged and capable of downward flight and live for another 6 – 8 months. Adult females measure about 14cm, are rather plump and flightless and live up to one year after their final moult.
Care: Extatosoma tiaratum need a tall, well ventilated cage – a butterfly mesh cage, old aquarium standing upright with gauze over the open side etc. Minimum size is 45x45x60cm for 6 – 8 adult insects, the taller the better. Younger nymphs can be kept in smaller containers (height at least three times the length of the insect), but good ventilation is essential, so no glass jars or glass vivariums with single ventilation strips.
Kitchen paper makes an excellent cage liner.
If the air is very dry you might want to spray water on the foodplant occasionally or use a damp substrate within the cage to prevent moulting problems. If the insects get stuck while moulting that's usually due to humidity being too low. I personally made the best experiences with keeping them mostly at room humidity and very well ventilated though, they can get all the moisture they need out of their fresh foodplants.
Food: Leaves of bramble (evergreen in European winter, too), raspberry, oak, rose, apple, eucalypt, hazelnut, hornbeam. The twigs are best placed within the enclosure in a vase with a narrow neck so the nymphs don't drown. Change foodplants weekly and make sure it never came into contact with any pesticides.
Reproduction: A couple of weeks after their final moult the stick insects will start mating. Females fling their eggs far away. Population control by destroying surplus eggs is highly recommended, as every female lays many hundreds of eggs during her adult life.
Additional Hints
(Decrypt)
Re-fpuerpx qvpu avpug ibe qre Jreohat!