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Der vergessene Bahnhof... Traditional Cache

This cache has been archived.

yes_no_maybe: Einfach nur kurzentschlossen - ich archiviere den Cache. Vielen hat er gefallen, vielleicht hat jemand Lust, dort auch wieder eine Dose auszulegen. Ich möchte nicht direkt am Bahnhof etwas unterbringen und alles andere geht für mich nur dann wenn es rundherum grünt, da ich "hingepickte Kleindosen" als ownerin nicht so schätze (als Finderin eigentlich schon so manchesmal)...;-)
y_n_m

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Hidden : 7/1/2009
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


"Eine der langsamsten Eisenbahnen der Welt fährt nach Kaltenleutgeben."
Dieser Ansicht war zumindest der weltberühmte amerikanische Dichter Mark Twain, der im Som­mer 1898 so manchesmal mit Tempo 20 zwischen Liesing und Kaltenleutgeben pendelte. Doch vergaß er keineswegs den Grund dafür anzugeben: Weil sie die ganze Zeit bergauf fährt!



Mark Twain hatte also die Besonderheit dieser Strecke richtig erkannt, denn, mag es auch etwas seltsam klingen, die Kaltenleutgebener Bahn hatte teilweise den Charakter einer Gebirgsbahn, die steigungsmäßig an einer Stelle sogar die Semmeringstrecke geringfügig übertrifft. Deshalb wurden hier auch nach Möglichkeit spezielle Lokomotiven eingesetzt sowie Lokführer, welche die Tücken der Strecke zu den verschiedenen Jahreszeiten genau kannten - sonst war ein Steckenbleiben vorprogrammiert.

Die Kaltenleutgebener Bahn wurde 1883 als Normalspurbahn erbaut und diente ursprünglich sowohl dem Personen- als auch dem Güterverkehr. Fast die gesamte Strecke über 7 km führt über Perchtoldsdorfer Gemeindegebiet.

Die Konzession erhielt die k.k. privilegierte Südbahngesellschaft. Die eingleisige Strecke wurde für eine Maximalgeschwindigkeit von 25 km/h ausgelegt. Es war also durchaus eine fahrplanmäßige Fahrzeit von 18 Minuten möglich, "normal" war aber eine Fahrzeit zwischen 22 und 23 Minuten. Auf der Strecke gab es vier Stationen - Perchtoldsdorf, Rodaun, Neumühle und Waldmühle.



Bis Ende der 1940er-Jahre waren Bahn und Straßenbahn die wichtigsten Verkehrsmittel für den Personenverkehr in diesem Naherholungsgebiet. Im Jahr 1951 wurde der Personenverkehr eingestellt. Heute fährt die Bahn nur noch bis zur Station Waldmühle am östlichen Ende Kaltenleutgebens und dient lediglich dem Güterverkehr der Zementfabrik. Manchmal finden Nostalgiefahrten statt.

Bereits seit einiger Zeit wird diskutiert, auch den Personenverkehr auf der Kaltenleutgebener Bahn wieder aufzunehmen, da die Straße durch Rodaun nach Kaltenleutgeben sehr eng und verkehrsreich ist. Dazu müssten aber die seit langem abgetragenen Einrichtungen für Fahrgäste wie Haltestellen, Bahnsteige, Übergänge usw. nach den aktuellen Anforderungen neu gebaut werden.
(Quelle: Chronik Kaltenleutgeben, Wikipedia)

Der Cache...



...befindet sich beim letzten erhalten gebliebenen Bauwerk der Kaltenleutgebener Bahn - dem Bahnhofsgebäude in Perchtoldsdorf. Dieses ist ein eingeschoßiger Bau mit Fachwerk und Schnitzdekor. War das Gebäude lange Jahre in Vergessenheit geraten, so haben es die ÖBB leider wieder entdeckt und streben den Abbruch und Verkauf an, da sich mit der Errichtung eines Supermarktes doch eher Geld verdienen lässt, als damit das Fachwerkhaus zu restaurieren und für "nostalgische Besuche" zugänglich zu machen. Dazu wurde vom Verein Pro-Kaltenleutgebnerbahn eine Petition zum Erhalt des Bauwerks gestartet.

Das Doserl enthält nur den Logstreifen.

Durchaus empfehlenswert sind übrigens eine Radfahrt oder ein Spaziergang am Radweg zwischen Perchtoldsdorf und der Zementfabrik entlang der Dürren Liesing und der hier noch bestehenden Bahntrasse.

Happy Caching!

Additional Hints (No hints available.)