Römerweg?
Der Passwang ist für den Jura ein relativ hochgelegener Passübergang (1001 m ü. M.), der schon seit alter Zeit als Verbindung zwischen Gulden- und Lüsseltal benutzt wurde. Die Strasse wurde 1730 als Kunststrasse ausgebaut, seit 1920/30 besteht die heutige Linienführung. Die Bezeichnung «Passwang» rührt von den Namen «Barschwang» oder «Baschwang» her und bedeutet «Kahle Rodung, Kahlschlag».
Es ist ungewiss, ob bereits zu Zeiten der Römer das Gulden- und das Lüsseltal mit Wegen verbunden gewesen sind. Bei Erschwil findet sich jedoch ein kurzes Stück Geleisestrasse. Sie werden mit den Römern in Verbindung gebracht, allerdings fehlen Kleinfunde als Belege für einen Römerweg.
Römische Siedlungsreste sind aus Breitenbach und Fehren aus der 1. Hälfte des ersten Jahrhunderts bekannt. In Büsserach wurde ein frühmittelalterliches Gräberfeld aus dem 7. Jahrhundert gefunden.
Über die Verkehrssituation ist jedoch kaum etwas bekannt.
Ende des 11. Jahrhunderts war das Kloster Beinwil (gegründet 1085) das Zentrum des Lüsseltales. Man nimmt an, dass damals der Weg über das Chratteneggli wichtiger war als der höher gelegene Passwang. Es existierte aber auch eine Strasse über den Passwang, denn 1531 wird vom Solothurner Chronisten Anton Haffner über Streitigkeiten um den Wegunterhalt am Passwang berichtet. Das Kloster Beinwil scheint über ausgedehnte Beziehungen verfügt zu haben, denn es besass nicht nur Besitzungen nördlich des Juras sowie im Breisgau und im Elsass, sondern auch im Luzernischen Seetal. Zudem sind Klagen des Klosters darüber bekannt, dass die Verpflegung der vielen Durchreisenden seine Mittel erschöpft hätten. Dies weist darauf hin, dass zumindest ein gewisser Durchgangsverkehr bestanden haben muss. 1648 wurde das Kloster Beinwil nach Mariastein verlegt. Für den Kanton Solothurn hat die Strasse nach wie vor grosse Bedeutung, da sie die Verbindung zwischen dem nördlichen und südlichen Kantonsteil herstellt und für das Schwarzbubenland einen direkten Zugang zu Solothurn und den Städten und Regionen südlich des Juras bildet.
Nun aber zum Cache:
Dieser kurze Mystery führt dich über eine Zwischenstation (S1) zum Finale.
Unterwegs wirst du mit diversen Römischen Zahlen konfrontiert und auch ein wenig Beobachten und Rechnen ist angesagt.
Notizblock könnte nützlich sein!
Parkmöglichkeiten bei: N47 21.986 E7 33.501
Von der Parkmöglichkeit aus siehst du in Richtung Ost oberhalb der Kantonsstrasse eine kleine, weisse Kapelle. „Pilgere“ zu dieser (Weg beginnt gegenüber der Parkmöglichkeit) und suche auf dem Weg dorthin die Steine mit:
- Faust vor dem Kreuz = Römische Zahl = entspricht dem Wert a = _
- Hammer und Nägel = Römische Zahl * IX = ergibt den Wert bc = _
- Zange und Nägel = Römische Zahl * II = ergibt den Wert ef = _
- bei der Kapelle = Name des Heiligen = Anzahl Buchstaben = entspricht dem Wert d = _
Bei der Kapelle kannst du dich gemütlich ausruhen und die Koordinaten zur S1 berechnen.
Die S1 findest du dann bei: N47 21.abc E007 33.def
In der S1 findest du eine Aufgabe, die dich zum Final führt. (Das Glas muss nicht geöffnet werden)
Die Frage lautet: Konvertiere die römischen Zahlen in Dezimalzahlen
Den Final findest du dann bei: N 47 22. A / E 007 33. B
PS: wegen den hohen Felsen können die Koordinaten grossen Schwankungen unterliegen!
13.07.2019 S1 und Final an neuen Standort verlegt!