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Der Münzschatz des Blinden (TB- und Geocoin-Hotel) Mystery Cache

This cache has been archived.

John_Koenig: Hallo Mr. Red,

da sich hier scheinbar nichts weiter tut und leider keine weitere Reaktion auf Reviewer-Notes kamen, archiviere ich diesen Cache.

Falls Du diese Cacheidee nicht weiterverfolgen möchtest, denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln. Solltest Du nochmals Interesse an einem Cache hier haben, so musst Du nun leider ein neues Listing dazu anlegen.

Mit freundlichem Gruß

John_Koenig

Volunteer Geocaching.com Reviewer

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Hidden : 7/4/2009
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Dieser Cache ist ein traditionsreiches TB- und Geocoin-Hotel der gehobenen Klasse, Nähe Hachenburg, Westerwaldsteig und B414.

Das gemütliche Hotel bietet neben einer ruhigen Lage im Grünen eine 24-Stunden-Betreuung durch den Owner und seine Familie. Alle Travelbugs und Geocoins, sowie Münzen aus aller Herren Länder sind herzlich willkommen! Bewertet wird das Hotel bei GC-Vote und Michelin zur Zeit mit vier von fünf Sternen. Natürlich ist die Unterbringung der geliebten Trackables auch mit einem kleinen Rätsel- und Suchspaß für den etwas anspruchvolleren Cacher verbunden, siehe dazu die Geschichte unten. Wer darüber hinaus persönlichen Kontakt zum Hotelmanagement wünscht, sollte die AHs beachten.

Die angegebenen Koordianten sind nicht die Cachekoordinaten, aber ein möglicher Parkplatz (mit der Möglichkeit günstig Cachezubehör zu kaufen...).

Viel Spaß beim Rätseln und Suchen und natürlich einen angenehmen Aufenthalt!


WICHTIG: Ihr müsst beim Suchen mnicht die Straße verlassen. Bitte haltet Euch von dem Gelände der benachbarten Kneipe fern!


Der Münzschatz des Blinden

In längst vergangenen Tagen lebten vier Brüder zusammen in einer einsamen Hütte im tiefen Westerwald, zu einer Zeit, als dieser noch kaum besiedelt war. Die vier waren einst reiche, venezianische Kaufleute, doch ein schlimmer Schlag des Schicksals brachte ihre Geschäfte zum Erliegen. So kam es, dass sie gemeinsam ihr Dasein in einfachen Verhältnissen als Holzfäller und Fallensteller fristen mussten.

Ein Bruder war der Dumme, einer der Stumme, einer der Blinde aber Gescheite, einer der Geschwinde und alle waren sie pleite.

Eines Tages, als die Geschäfte im Wald schon lange nicht mehr gut liefen, machte der Geschwinde den Anderen den Vorschlag, die nahe gelegen Wolfsteine aufzusuchen um nach Feen zu Ausschau zu halten, die ihnen den Weg zu einem Schatz zeigen könnten. Der Blinde sprach jedoch dagegen: „Alles hat seine Zeit, mein lieber Bruder. Gestern waren wir reich, heute sind wir arm und was morgen ist, weiß niemand. Doch sollten wir uns nicht den Wesen der Anderswelt einlassen, denn sie haben Gesetze, die wir nicht kennen und manche übernatürliche Macht hat den Menschen mehr geschadet als genützt.“ Doch wurde trotz der Weisen Worte des Blinden der Vorschlag des Geschwinden beschlossen, denn der Dumme hatte den Vorschlag nicht verstanden, beim Stummen war die Gegensprache nicht vorhanden, nur der Blinde war dagegen und dem Geschwinden kams gelegen. Gesagt getan, die vier marschierten bei Anbruch der Nacht mit zwei Spaten und einem Sack zu den Wolfsteinen um nach Feen zu suchen. Kaum dort angekommen entdeckten sie auch eine in Gedanken vertieft auf einer Wurzel sitzend. Der Geschwinde nahm den Sack und stülpte ihn urplötzlich über das kleine, schwarze Wesen, sodass sie gefangen war und erst wieder herausgelassen wurde, bis sie den vieren den Weg zu einem Schatz verriet. Fröhlich über das Geheimnis zogen die Brüder beim nächsten Morgenrot zu der beschriebenen Stelle, mehr oder weniger guten Mutes, denn der Dumme hatte das Vorhaben nicht verstanden, beim Stummen war die Gegensprache nicht vorhanden, nur der Blinde war dagegen und dem Geschwinden kams gelegen. Kurz bevor die vier den Schatz erreichten, erschien im letzten Strahl des Morgenrotes eine kleine, rote Fee, die gute Schwester der bösen schwarzen Fee, um die Schatzsucher zu warnen. Doch weil sie so leise piepste, konnte sie nur der Blinde mit seinem guten Gehör verstehen. Die Fee sprach: „Nehmt euch in Acht vor dem Schatz, den ihr heben wollt. Er stammt von einem Raubritter, der einst mit dem Teufel im Bunde war. Meine schwarze Schwester vergrub ihn nach dem Tode des Raubritters im Namen des Teufels und belegte ihn mit einem schrecklichen Fluch. Haltet Euch an meine Anweisungen, sonst lasst ihr euer Leben:

Wenn ihr grabt, dann redet kein Wort! Hebt ihr die Kiste, dann sprecht „Teufel und Mord!“ Ist sie offen nehmt nur eine Münze fort!“

Als die vier Brüder an der besagten Stelle ankamen, wollte der Geschwinde direkt beginnen zu graben, doch der Blinde reichte dem Stummen den Spaten, da dieser beim Graben nichts reden konnte. Nach wenigen Metern wurde dieser jedoch müde, sodass, ohne dass der Blinde es verhindern konnte, der Dumme den zweiten Spaten nahm und seinem Bruder mit den Worten „Ich helfe Dir, dann geht es leichter!“ zur Hilfe kam. Doch kaum hatte er die Worte gesprochen, verwandelte er sich in eine Hand voll Kupfermünzen und weilte nicht mehr unter den Lebenden. Erschrocken und bestürzt über den Verlust des geliebten Bruder gruben die drei jedoch schweigend weiter und stießen schließlich auf eine alte Holzkiste. Gerade noch rechtzeitig bevor der Geschwinde die Kiste heben wollte, wies der Blinde seine beiden Brüder daraufhin, was zu sagen sei, wenn sie den Schatz aus seinem Loch herausnähmen. Alle nickten und fassten die Truhe an drei Ecken an. Gemeinsam zogen sie mit aller Kraft, doch mit den Worten „Teufel und Mord“ verwandelte sich auch der stumme Bruder in eine Hand voll Münzen, denn dieser konnte schließlich nicht sprechen. Während der Blinde noch trauerte öffnete der Geschwinde bereits die Truhe und Griff beherzt zu, was ihm, bevor der Blinde noch ein Wort sagen konnte, zum Verhängnis wurde.

Als alle drei Brüder tot, in Form von Münzen vor dem Blinden lagen, weinte dieser bitterlich, zwei komplette Tage lang. Am Dritten Tag verließ dieser mit den Kupfermünzen, die einst seine Brüder waren, den Ort und kam erst Jahre später wieder, um einen Grabstein aufzustellen, den man trotz starker Verwitterung noch heute sehen kann. Eine Woche nach dem Ereignis erhielt der traurige Blinde die Botschaft über ein reiches Erbe in seiner Heimatstadt Venedig, was er auch sobald antrat. Der verfluchte Schatz blieb derweil über die Jahrhunderte offen auf der Erde liegen. Die rote Fee jedoch, jammerte das Schicksal der Brüder so sehr, dass sie im Abendrot des gleichen Tages eine dichte Hecke über die Stelle wachsen ließ und den Schatz über einen starken Zauber nur für den Zugänglich machte, der sich eine Münze herausnähme um gleichzeitig eine gleich- oder höherwertige Münze hineinzulegen. Jeder, der später den blinden Händler besuchte und nach seinen Brüdern und dem Schatz fragte bekam als Antwort nur eine handvoll Kupfermünzen zu sehen, die ihm den Weg zu dem einst verfluchten Ort zeigen sollten. Was er einst damit sagen wollte, wissen wir heute nicht mehr genau, aber wir können versuchen es herauszufinden.



Deine Lösung für die Koordinaten dieses Rätsels kannst du auf geochecker.com überprüfen. Geochecker.com.





P.S.: Bitte den Geocoin "Vefluchtes Gold" nicht aus dem Cache entfernen!

Additional Hints (Decrypt)

Vue züffg avpug nhs rva Cevingtehaqfgüpx, nore fpuba erpug qvpug qena. Yrfg qvr Trfpuvpugr nhszrexfnz, oribe vue rhpu nhs qvr Fhpur znpug. Snyyf vue üoreunhcg avpugf svaqrg, orv Ae. 4 xyvatrya... OC8B47

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)