Um den Steinbruch führt ein Wanderweg, von dem aus man den Steinbruch betrachten kann. In der Nähe gibt es ein Lesesteinhaus“ (Steine, die von Feldern aufgelesen wurden), das Wanderern als Schutzhütte dienen soll und nun ein Trostpflaster für den geplanten EC wurde. Ich habe das gesamte Gelände nach einem geeigneten Platz für ein Fotolog und der dazugehörigen Frage abgesucht, aber leider nichts gefunden. Der Steinbruch ist grossräumig eingezäunt und im Privatbesitz. Legal führt kein Weg rein.
Nach Anmeldung darf der Steinbruch zum Ausgraben von Fossilien betreten werden.
Geologen aus der ganzen Welt haben mittlerweile diese Fundstelle besucht, da sich hier die Schichten des Mittleren und Oberen Juras erschließen.
- Braunjura beta (Eisensandstein, fossilleer)
- Braunjura delta (Garantian- und Parkinsonien-Schichten mit reicher meist schalenerhalterer Fauna: Ammoniten, Muscheln, Schnecken und auch Rostren des Riesenbelemniten Megateuthis)
- Braunjura epsilon und zeta
- Mergel des Weißjura alpha mit reicher Kleinfauna (z.B. die kleinsten Belemnitenrosteren der Welt Suebibelus pressulus)
- Bankkalke des Weißjuras alpha
Sämtliche Gesteine des Winnberg-Profils sind Ablagerungen des Meeres. Mit seiner auffallend ziegelroten bis gelblichen Farbe hebt sich der Parkinsonien-Oolith deutlich von den übrigen Schichten ab. Er ist das Markenzeichen in Sengenthal und nach einer besonderen Ammoniten-Gattung („Parkinsonia“) benannt. Mit mehr als 35Arten bilden die Ammoniten das artenreichste Faunen-Element.
Während der Weiße Jura zum alltäglichen Bild auf der Fränkischen Alb gehört, zählen Einblicke in den Braunjura zu den großen Ausnahmen.
Aussicht zum Steinbruch bei den Koords. N49°14.078 E011°28.523
Trostpflaster http://www.geocaching.com/track/details.aspx?guid=72010ae4-b527-4f33-8033-43b4d9cddd49
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