Skip to content

Rottkuhle des Hartmenshofes Traditional Cache

Hidden : 7/18/2009
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


Die Rottkull in Vernum

Die heutige Bürgerwiese mit Krieger-Ehrenmal war früher lediglich eine Wiese. Diese gehörte Stenmans-Smitmans. Mitten auf der Wiese befand sich eine ROTTKULL: Der Flachsanbau war in früherer Zeit nötig, da es hier noch keine Baumwolle gab. Für eingeführte Baumwolle brauchte man Handelswege und Devisen. Flachs durfte nur in 7jähr. Fruchtwechsel angebaut werden. Anfang April wurde der Leinsamen ausgebracht. Es dauerte 100 Sonnenstunden bei günstigem Wetter, bis er keimte. Dann brauchte er drei Monate, bis er reif war. In der Zwischenzeit musste er immer wieder gejätet und sauber gehalten werden. Zur Erntezeit wurde er mit den Wurzeln ausgezogen, gebündelt und zu Gasten aufgestellt, damit der Samen nachreifen konnte. Dann wurde er nach Hause gefahren, mit den Köpfen durch die „Hechel“ gezogen, so dass die Samenkapseln absprangen und gedroschen werden konnten. Danach kam das Flachsstroh in die Rottkull. Es musste ganz vom Wasser bedeckt bleiben, damit auch die holzigen Teile verrotten konnten. Daher wurde die Grube mit Brettern und Steinen abgedeckt. Nach gut einer Woche wurden die Bündel aus dem Wasser genommen, auf Darren getrocknet und auf den Söller gebracht. Wenn die Feldarbeit zur Winterszeit beendet war, wurde der Flachs im Steinbackofen vollständig getrocknet. Die Stengel wurden durch den „Brecher‘ in der Braak gebrochen. Danach kam das „Schwingen“. Die holzigen Teile, die in den Fasern hängen geblieben waren, wurden durch ein flaches Brett herausgeschlagen oder von einem Flügelrad, das sich kurz am Brett vorbeidrehte, entfernt. Danach wurde mit einem stumpfen Ribbmesser über die Fasern gestrichen, um die letzten Holzteile zu entfernen. Durch acht verschiedene dichte Hechelstifte (Eisenstifte) wurden die langen Flachshaare gezogen. So dass sie dann ganz fein und seidig wie Frauenhaare waren. Die kurzen Enden, die in den Stiften hängen blieben, war der „Werg“, den man zum Abdichten von Wasserrohren gebrauchte. Die wunderbare gute Flachsfaser wurde zu „Docken“ gedreht und konnte von der Spindel aus gesponnen werden. Autor: Finni Maas

Dieser Cache ist ein schnell zu findender Micro.


Viel Spass beim Finden euer Haitower






Photobucket

Additional Hints (No hints available.)