Skip to content

Spuren der Zigarre Multi-Cache

This cache has been archived.

eigengott: Da es hier seit Monaten keinen Cache zu finden gibt, archiviere ich das Listing, damit es nicht mehr auf den Suchlisten auftaucht bzw. neue Caches blockiert. Falls du den Cache innerhalb der nächsten drei Monate reparieren oder ersetzen möchtest, schreibe mir bitte per E-Mail. Sofern der Cache den aktuellen Guidelines entspricht, hole ich ihn gerne wieder aus dem Archiv.

More
Hidden : 7/20/2009
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Da die grosse Dose mehrmals gemuggelt wurde jetzt leider nur noch eine Filmdose. Nahe der ersten Station kann das Cachemobil stehen bleiben. Eine Runde von knapp 3 km. Es muesste in 1,5 Std. zu schaffen sein, wenn ihr nicht zwischen den Stationen 5 und 6 den Verlockungen erliegt.Mit dem Fahrrad muesste teilweise geschoben werden.


Dieser Cache folgt den Spuren der Zigarre in Buende. Er fuehrt an Orte, die fuer die Geschichte des Tabaks in Buende von besonderer Bedeutung waren und zum Teil noch sind.

Informationen zur Geschichte wurden dem gleichnamigen Buch von Martin Fiedler entnommen. (ISBN 3-88474-903-X)

Postkarte


N52 11.857 E8 35.514

Der Rundgang beginnt bei der Zigarrenfabrik August Schuster. Sie wurde 1909 gegruendet und stellt heute noch hochwertige Zigarren in Handarbeit mit etwa 50 Mitarbeitern her.

Dabei werden nur Naturtabakke verwendet, keine chemischen Zusaetze. Um eine gleichbleibend gute Qualitaet zu gewaehrleisten ist hier die Auswahl der Sorten und vor allem der Herkunft von grosser Bedeutung. (wie beim Wein)

Am Haus befindet sich eine Jahreszahl.

Die erste Quersumme (2stellig) = A zweite Quersumme (1stellig) =B


N 52 11.8 (A +2) E 8 35.30(B*2)

Die zweite Station, Villa Andre wurde1891 von Georg Andre nach Plaenen von Johann Georg Jungpoppe, einem frueheren Baumeister Bremens erbaut. Als Vorbild dienten adlige Herrensitze, was vom Selbstbewusstsein und Erfolg des buergerlichen Baumeisters zeugt. Besonderes Augenmerk verdient auch das Familienwappen ueber dem Haupteingang.

Unter der Hausnummer befindet sich ein schmueckendes Element(genaue Bezeichnung) ( 13 Buchstaben)

Von diesem braucht ihr den 9. und 10. Buchstaben. Die Summe = C


N 52 11.7(A+A+A+A) E 8 35.BC

Die Tabak und Zigarrenfabrik Gebrueder Andre wurde im Jahre 1835 in Osnabrueck gegruendet. Die Filialniederlassung in Buende wurde 1851 eroeffnet, das Verwaltungsgebaeude, vor dem ihr steht, 1905 nach Plaenen des Herforder Architekten Wilhelm Koester errichtet.

Die Arbeitsraeume der Fabrikation lagen alle unter einem sogenannte Sheddach. (Ueber die Dachflaeche abwechselne Glasfronten und Dachschraegen. So wurde ein gleichmaessiger Lichteinfall erreicht.

Andre gehoerte 1997 mit 40 % Marktanteil zu den Grossen der Branche.


Rotes Objekt bei den Koordinaten: Der Sitz des Hersteller:

D = 2. Buchstabe E = 5. Buchstabe F = 7. Buchstabe


N 52 11.7(C+20) E 8 35.0((F*E)+B)

Kessing

Von der vierten Station ist leider nichts mehr uebrig. 1974 musste das Fabrikgebaeude der Erweiterung des Marktgymnasiums weichen. An dieser Stelle gibt es Koordinaten zu finden.
Jedoch ist dieser Ort von grosser Bedeutung: Die Geschichte des Zigarillo beginnt nicht in Spanien oder Suedamerika sondern in der Region.
Nach dem deutsch-franzoesischen Krieg 1870/71 verschmaehten die zurueckkehrenden Soldaten die Zigarre und bevorzugten die Zigarrette. Um die abtruennigen Raucher wieder an die Zigarre zu binden wurde ein Produkt entwickelt, dass der Zigarrette aeusserlich aehnlich sah, aber dennoch eine Konkurrenz darstellte.
1894 wurde die Zigarillo-Fabrik Kessing & Thiele gegruendet und beschaeftigte in den 1930er Jahre bis zu 3000 Arbeiter.
Marken des Hauses waren: 'Sportstudent', 'Goldanker',' Funkpause','Brasil Stern', und 'Havanesa'.


N 52.XX.XXX E 8 XX.XXX

An der 5. Station ist es bald wieder moeglich sich noch eingehender mit der Geschichte der Zigarre zu beschaeftigen.
Es ist das Haus einer Ackerbauerfamilie, die sich ab 1870 mit der Tabakfabrikation beschaeftigte.
Dort wurde am 9. Mai 1937 das Kreisheimatmuseum und das Deutsche Tabakmuseum eingeweiht, und befindet sich noch heute dort.

Ihr braucht den urspruenglichen Namen des Gebaeudes (nicht auf Holz)

5. Buchstabe = G, 6. Buchstabe = H , 9. Buchstabe = I


N 52 11.FIE E 8 35 D(I*F)

Post

An dieser Stelle kann man sich setzen und mehrere Spuren entdecken:

Schraeg links: Heute Buender Modehaus frueher Fabrikation Steinmeister & Wellensiek. Das Gebaeude wurde urspruenglich 1890 errichtet, Anfang der 1960er Jahre zog das Buender Kaufhaus ein und verpasste ihm 1978 ein voellig neues Gesicht.
Bei den Umbauarbeiten wurde am 26. September der Grundstein freigelegt. Dort wurde eine unversehrte Kiste Zigarren gefunden. Es ist jedoch nicht ueberliefert, ob sie einer Geschmacksprobe unterzogen wurden.

Geradeaus: Die Ehemalige Post.
Das Gebaeude am Standort wurde 1895 errichtet, bis 1973 dort betrieben und anschliessend abgerissen. Vorher jedoch musste die Post vom Gruendungsstandort Auf'm Tie 5 (1801) mehrmals umziehen. Grund: Der steigende Versand von Tabakproben. Umzugsdaten 1854 Eschstr. 30, 1862 Eschstr. 1, 1877 Auf'm Rott, 1895 Eschstr. 42, Seit 1973 Bismarkstr.

Rechts: Das Haus Toennies Wellensiek
Der Legende nach soll “Toens” Wellensiek im Alter von 15 Jahren nach Bremen gegangen sein, wo er das Zigarrenmacherhandwerk erlernte. Zunaechst soll er dann zu Fuss mit einer Kiepe den Tabak aus Bremen geholt haben, beim nachsten Mal mit einer Handkarre, beim dritten Mal mit einen Pferdefuhrwerk.
Das Gebaeude wurde Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut und von Toennies Wellensiek 1856 gebraucht fuer 1.850 Taler erworben. Er wohnte dort mit seiner Familie, die hohen Kellerraeume waren fuer die Lagerung von Tabakballen geeignet. Vermutlich wurden hier auch die ersten Zigarren gefertigt.

In einem der Gebaeude befindet sich das Domizil einer Glaubensgemeinschaft.

Der 8. Buchstabe des Namens = K


N 52 11.F(5,5*K) E 8 35.CF

Hier steht ihr zwischen zwei Villen. Mehr als andere Gebaeude in der Stadt sind die beiden Steinmeister Villen als bauliche Zeugen des Reichtums anzusehen, den erfolgreiche Fabrikanten in der Bluetezeit der Buender Zigarrenindustrie erwerben konnten.

Das Aeltere (45) liess Friedrich August Steinmeister um 1860 als Wohnhaus erbauen. Das Grundstueck reichte urspruenglich bis zur Else. Auf dem Gelaende legte er Fischteiche an. Davon ist heute noch der Teich im nach ihm benannten Park erhalten.
Wann die 2. Villa errichtet wurde konnte ich nicht ermitteln. Beide stehen seit Mitte der 1980er Jahre unter Denkmalschutz.

Die Frage an dieser Stelle bezieht sich aber auf die Villa gegenueber. Adalbert Grueter liess sie 1880 vom Architekten Christoph Hehl mit gotischen Stilelementen erbauen. Urspruenglich war Grueter Jurist, jedoch heiratete er die Witwe Ottilie Steinmeister, die Eigentuemerin der gleichnamigen Zigarrenfabrik. Mit ihr gruendete er 1871 die Zigarrenfabrik Steinmeister Wwe & Grueter in dem alten Firmengelaende.

An der Fassade findet ihr eine Blume

Anzahl der Bluetenblaetter – 1 = L


Das Final dann bei

N 52 11 EFH E 8 35 HLH

Hint wegen der vielen Muggel

Additional Hints (Decrypt)

Svany na Onhz va pn 1,8 z Ubrur (Ovggr zvg Zntarg mhz Jvaxry jvrqre irefgrpxra)

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)