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Stolpern über Stolpersteine (Rostock) Multi-Cache

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Maxwell-Smart
Volunteer Reviewer Geocaching.com Deutschland

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Hidden : 7/27/2009
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Die Stolpersteine als Symbol erinnern an Schicksale verfolgter Juden.

"Stolpersteine sind kleine Gedenksteine auf denen ein Name, mit dem letzten Wohnort und Todesdatum/-ort eingraviert ist. Sie sollen an Rostocker Juden erinnern, die während der Zeit des Nationalsozialismus in Konzentrationslagern ermordet wurden und werden dazu vor dem Haus, in dem sie zuletzt gelebt haben in den Bürgersteig eingelassen."

Informationen stammen von der Internetseite www.endstation-rechts.de

Die Koordinaten führen euch immer zu Straßenkreuzungen.
Folgt der Straße auf dem Gehweg in die richtige Himmelsrichtung, um den Stolperstein zu finden. Gelangt ihr zur nächsten Kreuzung, seid ihr zu weit gegangen.
Zu jeder Station gibt es eine Frage, die beantwortet werden muss.

Der ganze Rundgang beträgt etwa 5km und kann mit Fahrrad oder zu Fuß absolviert werden.

1.Station N 54° 05.292 E 012° 08.775
Richtung Norden

Die erste Station führt euch zum sogenannten "Judenhaus". Hier lebten, nachdem sie aus ihren Wohnungen vertrieben oder diese bei Bombenangriffen zerstört worden waren, auf engstem Raum viele der Rostocker Juden. Ein Stolperstein errinnert hier an das jüngste Deportationsopfer in Rostock.

A= Wie alt wurde dieser Junge nur?

2.Station N 54° 05.A(A-1)7 E 012° 08.(A+1)7(A+5)
Richtung Südwesten, linke Straßenseite

Zu der Person von diesen Stolperstein habe ich leider keine Informationen gefunden. Dennoch möchte ich sie auf der Tour miteinbeziehen.

B= Wieviele Buchstaben hat ihr Nachname?

3.Station N 54° 05.(B-A)9(A+A) E 012° 08.A3(B-5)
Richtung Norden (entlang der Schienen, schaut euch gut um)

Die Person dieses Stolpersteins arbeitete von 1898 bis 1935 bei der Rostocker Straßenbahn ein. Zudem war er seit 1926 Präsident der Landesversammlung Jüdischer Gemeinden in Mecklenburg-Schwerin. Er verhungerte 1943 im Konzentrationslager Theresienstadt.

Welche Position hatte er bei der Rostocker Straßenbahn?


C= Handycode des ersten Buchstaben


4. Station N 54° 05.ACC E 012° 08.0(A+1)(C-2)
Richtung Norden

Dieser Stolperstein errinnert an den letzten Vorsteher der jüdischen Gemeinde in Rostock. Er errichtete in seinen Wohnhaus ein Büro für Hilfe verfolgter Juden. Es gelang ihm, seine Kinder mit einem Transport außer Landes bringen zu lassen. Er selbst wurde zusammen mit seiner Frau, seiner Mutter und einer Pflegetochter am 23. Juni 1943 in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Im Herbst 1944 wurde er in das KZ Auschwitz-Birkenau verbracht und ermordet.

D= Wie viele Steine umrahmen diese Stolpersteine? Bitte alle Steine zählen. Anzahl Minus 5

5.Station N 54° 05.A(D+10) E 012° 07.AB(B+2)
Richtung Westen

Die zwei Stolpersteine an dieser Station erinnern an eine Mutter und deren Sohn. Ihr Mann eröffnete in der Doberaner Straße ein Geschäft für Uhren und Schmuckwaren. Er verstarb schon im Jahre 1926. So musste sie das Geschäft alleine führen und ihre 3 Kinder alleine erziehen. Bis 1942 nahm sie ältere Jüdinnen und Juden, deren Mietverhältnisse aufgekündigt wurden, in ihrem Wohnhaus auf. Ihren beiden älteren Kindern gelang es ins Ausland zu flüchten. Sie und ihr jüngster Sohn wurden im Juli 1942 nach Auschwitz deportiertund dort vergast.

E= Wie alt war sie zum Zeitpunkt der Geburt ihres Sohnes?

6. Station N 54° 05.A(E+5) E 012° 07.E(B+2)
Richtung Süden

Er kam 1913 als Assitenzarzt an ein ärztliche Institut der Rostocker Universität. Im folgenden Jahr wurde er zum Institutsdirektor ernannt und erhielt 1917 die Professur. In den zwanziger Jahren war er erheblichen antisemitischen Anfeindungen ausgesetzt und wurde 1933 entlassen. Kurz vor seiner geplanten Ausreise nach Belgrad nahm er sich das Leben.

An welcher Klinik war diese Person Direktor?
F= Anzahl der Buchstaben.

7. Station N 54° 05.(C-1)B(C-1) E 012° 07.(F-5)7(F-5)
Richtung Süden

Diese zwei Stolpersteine erinnern an ein Ehepaar. Nach dem 1. Weltkrieg eröffnete er am Schröderplatz eine Arztpraxis. Der promovierte Mediziner war als "Armenarzt" bekannt. Nach Verlust seiner ärztlichen Zulassung zog die Familie 1938 nach Berlin. Die geplante Auswanderung scheiterte. 1943 wurden sie nach Theresienstadt und weiter nach Auschwitz deportiert und umgebracht.

G= Wie groß war ihr Altersunterschied (in Jahren)?

8. StationN 54° 05.(C-2)(C-2)(B-G) E 012° 07.(D-F)(F-2)(B+1)
Richtung Osten

Hier errinnert ein Stolperstein an den einzigen jüdischen Richter, der in Mecklenburg-Schwerin tätig war. Nach seiner Promotion in Rechtswissenschaft, heiratete er 1921 die Kinderärztin Dr. Edith Zimmt. (vor dem Hörsaal in der Rembrandtstraße 16 befindet sich ein Stolperstein mit ihrem Namen.) Aufgrund seiner erzwungenen Pensionierung zogen sie 1936 nach Berlin. Von dort wurden sie 1943 mit den Bewohnern und Ärzten des jüdischen Altersheims nach Theresienstadt deportiert. 1944 wurde das Ehepaar nach Auschwitz gebracht und dort vergast.

Welche Funktion hatte er am Gericht inne?
a = 3 = Landgerichtsdirektor
b = 7 = Landgerichtsrat
c = 2 = Amtsgerichtsrat
H= richtige Antwort


9.Station N 54° 05.GA(H-1) E 012° 08.(H-1)AH
Richtung Westen

Seit 1988 erinnert hier eine Stele an den Ort der Rostocker Synagoge. Am 10. November 1938 wurde die Synagoge von der SS angezündet. 1944 wurde der gesamte Komplex durch einen Bomenangriff zerstört.

Was ist auf der Stele zu sehen?
a = 9 = Davidstern (sechseckiger Stern)
b = 8 = Menorah (siebenarmige Leuchter)
c = 13= hebräische Schriftzeichen
I= richtige Antwort

10.Station N 54° 04.(D-F)BI E 012° 08.(H-1)(I-3)G
Richtung Osten

Sie eröffnete 1910 in Rostock einen Kindergarten, an den eine Kinderpflegerinnenschule angeschlossen war. Sie engagierte sich in Rostocker Frauen- und Kindervereinen. 1934 wurde diese Einrichtung von den Nazis geschlossen. 1942 wurde sie nach Theresienstadt deportiert, wo sie ein Jahr später starb. Sie wurde bekannt als "Tante Mieze". Eine Straße und ein Kindergarten tragen heute ihren Namen.

J= In welcher Hausnummer wohnte sie?

Final

Die Finalkoordinaten lassen sich nun wie folgt berechnen:
N54° 05.(E-D+H)(C-H)
E 012° 08.(B-C)(F-I)(A-C+G)



www.juden-in-rostock.de

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