Die Sage der Hollen erzählt man sich in
Sachsenhausen noch heute:
In früherer Zeit lebten im
Klingetal, am Hollenstein kleine, fleißige Wichtel, die von den
Sachsenhäusern liebevoll "Hollen" genannt wurden.
Jede Nacht kamen die kleinen
Hollen in die Stadt Sachsenhausen um den dortigen Geschäftsleuten
bei ihrer Arbeit zu helfen. Sie halfen dem Schneider indem sie über
Nacht Kleidungsstücke zuschnitten und nähten, dem Zimmermann beim
Schleifen und Streichen des Holzes, der Waschfrau beim Wäsche
waschen, dem Bäcker beim Korn mahlen und Brot backen, dem Bauer
beim Kühe melken und bei der Feldarbeit. Als Dank dafür wurden sie
von den Einheimischen großzügig mit Lebensmitteln und Leckereien
versorgt. So ging es lange Zeit allen gut!
Als allerdings ein schlechtes
Jahr hereinbrach und die Bürger Sachsenhausens mit ihren
Lebensmitteln haushalten mussten, wurden die kleinen, haarigen,
fleißigen Hollen von ihnen einfach vergessen. Sie waren sehr
traurig und eines Nachts kamen sie nicht mehr in den Ort zum
Arbeiten und Helfen, sondern zogen sich in ihren Wald im Klingetal,
am Hollenstein zurück und ernährten sich fortan von Wurzeln, Blüten
und Blättern und vom Quellwassser des
Hollenstein-Brunnens.
Seit jener Zeit wurden sie in der
Stadt Sachsenhausen nie wieder gesehen!
Hin und wieder berichtet aber ein
Einheimischer oder ein Tourist nach einem Spaziergang zum
Hollensteinbrunnen kleine, haarige Wesen gesehen zu haben, die
lachend im Wald bei der Quelle herumtollten. Also haltet Ausschau -
vielleicht begegnet Euch ja auch eines dieser freundlichen kleinen
Wesen...
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Hier könnt ihr euer Cache-Mobil
abstellen:
N 51° 13.932
E 008° 59.883
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