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Hexentanzplatz zu Jüchsen Traditional Cache

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Hidden : 8/4/2009
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

In Jüchsen, „dowe off de Präteller“!

Für die nachfolgenden geschichtlichen Hintergründe bedanke ich mich bei Heimatfreund Eugen Hohmann:
In Jüchsen, „dowe off de Präteller“!
Kräuterweiber, Hexen und Dergleichen galten stets als nicht gesellschaftsfähig, aber einmal im Jahr, so der Volksglaube, hatten auch sie ihren Feiertag. Dann trafen sich die Gleichgesinnten auf geheimen Plätzen, tanzen um das Höllenfeuer oder einen magischen Gegenstand, bestätigen und festigten ihren Satansbund. Als ihr berühmtester Treffpunkt gilt seit dem MA der Hexentanzplatz auf dem 1142 m hohen Brocken, mitten in der Alten Welt.
Nach dem Volksglauben, zelebrieren die Hexen ihren Teufelstanz alljährlich in der Walpurgisnacht auch an regionalen Standorten. Das war vielleicht immer ein Fegen und Brausen in der „Breiten Eller“ auf dem Rangenberg. Kein Baum konnte früher hier wachsen, nur Eberwurz, Teufelskralle, Gelber Eisenhut, Satanspilze und jede Menge Bella Donna standen auf der unbewaldeten Hochebene.
Während der DDR-Zeit wurde es gar ruhig um die klugen, wundersamen Kräuterfrauen mit den übernatürlichen Kräften und sie waren im Grabfeld fast ausgestorben. Seit einigen Jahren jedoch erleben diese Wesen, allgemein auch „Wilde Weiber“ genannt, eine blühende Renaissance, auch wieder beim Kräuterveredeln. Warum auch nicht? Lange vor den Apothekern gab es Leute die Heilkräuter kannten und sie richtig wirkend verarbeiten konnten. Half das Elixier der, noch so jungen, Förstertochter die Folgen der Gewalt des Grafensohnes zu beenden, war die Kräuterfrau eine Heilige. Kam aber die hochmütige Schwiegertochter des alten Landgrafen nicht in Hoffnung, wurde oft die Geachtete zur Geächteten, die jedes unwissende Kind mit Schmutz bewerfen durfte.
Über die Hexenprozesse in hiesiger Region entschied damals das sogenannte „Geistliche Gericht“ in (Unter) Maßfeld. Nach den Akten, wie sie gegenwärtig recherchierbar sind, wurden zwischen 1597 und 1676 dort 197 Frauen als Hexen verurteilt und verbrannt. Wohlgemerkt, in 79 Jahren kein einziger Mann. Die letzte Jüchsenerin war 1607 eine gewisse „Hex Barbara Döllfellerin, welch durch Zauber die führnem Nachbrin Martha Hofmann umb Leben bracht“. Noch heute soll es Hierzulande dumme, böse und hinterhältige Leute geben, um die kümmert sich aber nie ein Gericht.

Additional Hints (Decrypt)

Zvggra vz Jnyq hagre trurvzavfibyyra Jhemrya vfg qnf Cyägmpura mh svaqra

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)