Im Jahre 1808 erfolgte der Umzug in das am Rande der Stadt liegende Haus der Witwe Radefeld. Hier konnte man sich etwas freier bewegen. Der Hinterhof des Hauses war von drei Seiten umbaut, so dass man ungesehen die Kutsche besteigen und verlassen konnte. Zudem wurde eine Köchin, Johanna Weber, engagiert, die für eine angemessene Verpflegung sorgte. Die Unterkunft im Radefeldschen Haus soll von der Herzogin Charlotte vermittelt worden sein offenbar ein Beleg dafür, dass der Hildburghäuser Hof das Paar bevorzugt behandelte. Auch war in dieser Zeit Johann Carl Andreä, ein Kommissionär des Herzogs, für Vavel de Versay tätig. An der Vorderseite des Gebäudes gibt es einen Hinweis zum Hauseingang.
Indes war auch hier der Aufenthalt nicht von Dauer. Am 30. September 1810 zogen die Herrschaften nach Eishausen, einem kleinen Dorf, wenige Kilometer von der Stadt entfernt. Das dortige Schloss, ein schlichter Rechteckbau am südlichen Dorfrand, befand sich seit 1802 im Besitz des Hildburghäuser Hofes und wurde nun an den Kommissionär Andreä vermietet, der es an den Herrn Vavel de Versay weitervermietete. So konnte Versay es vermeiden, selbst mit den Behörden in Verhandlung treten zu müssen.
Das Leben in Eishausen verlief in gleicher Art und Weise wie in der Stadt. Nur ein paar zusätzliche Bedienstete wurden engagiert, um die längeren Wege in die Stadt zu bewältigen. Die Köchin zog ebenfalls mit in das Schloss, durfte es fortan aber nicht mehr verlassen.
Der Haushalt wurde sehr aufwendig geführt, für die Küche nur die besten Dinge beschafft, Möbel von weit entfernten Orten bezogen. Die Dienerschaft wurde überaus reichlich bezahlt und der Herr übte auch sonst eine große Wohltätigkeit aus. Schätzungen zufolge hat das Paar in den rund 30 Jahren in Hildburghausen und Eishausen zwischen 300.000 bis 500.000 Gulden ausgegeben - nach heutigen Maßstäben entspricht dies einer Summe von 12 bis 20 Millionen Euro.