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Birnbaum auf dem Walserfeld Traditional Cache

This cache has been archived.

klaubi: Irgendwann geht alles zu Ende,
auch die Lebensdauer meines ersten Caches

Wie Gera 60 schrieb, wird nach menschlichem Ermessen hier nichts mehr passieren
also ab in den Keller

Happy Hunting - anderswo

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Hidden : 8/11/2009
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

fast and easy traditional Cache on the way to the city - It is not necessary to read the story below in order to find the Cache, but it is nice to know the reason for selecting this location

 
 
   
 


Um den Untersberg, das Walserfeld und den "Walser Birnbaum" (der das Vorbild für das Wappen der Gemeinde Wals - rechts in obigen Bild - ist) ragen sich viele Sagen und Legenden, eine davon, die mir meine Grossmutter vor über einem halben Jahrhundert erzählte, will ich hier stellvertretend weitergeben:

 
 

Zur Heidenzeit hat ein wildes Zwergenvolk den Untersberg ausgehöhlt. Mächtig dehnen sich Hallen und Säle. Grüne Matten breiten sich da unten; wunderbare Blumen blühen hier, und reiche Brunnen fließen. 12 Geistergänge führen aus dem Berg hinaus ins Deutsche Land.

 
 

In einem weiten Saale, von dessen Marmorwänden Edelgestein leuchtet, thront Kaiser Karl der Große, umgeben von Fürsten und Getreuen, von Rittern und Zwergen, und von Scharen tapferer Krieger. Die glitzernde Krone auf dem Haupte und das Reichszepter in der Rechten ruht er auf dem Marmorsessel. Sein weißer Bart bedeckt das goldene Bruststück seiner Kleidung und ist 2 x um den Tisch gewachsen. Von Zeit zu Zeit schreckt der Kaiser aus seinem Schlafe auf. Ein Edelknabe wird dann zum Geiereck gesandt um zu sehen, ob die Raben noch den Berg umkreisen. Ist dies der Fall und bringt der Knabe hier von Kund, so neigt der Herrscher mit leisem Weheruf sein Haupt und er versinkt mit den Seinen wieder in die alte Erstarrung. Doch ....

 
 

.... wenn die Raben nicht mehr um den Untersberg kreisen
und
des Kaisers Bart
3 x um den Tisch gewachsen ist ....

 
 

.... dann erwacht der Kaiser, der Berg tut sich donnernd auf und der Herrscher reitet mit seinem Heer hinaus zum Walserfeld. Dort hat der alte Birnbaum wieder zu blühen begonnen, ein Zeichen, daß das Ende aller Zeiten gekommen ist. Nun hebt die letzte Schlacht zwischen Gut und Böse an. Nur kurz, aber so schrecklich, daß den Kämpfern das Blut in die Schuhe rinnt. Nach dem Sieg aber hängt der Kaiser seinen Schild an den Baum, um darunter strenges Gericht zu halten. Danach aber bricht das "Goldene Zeitalter" an, in dem es fürderhin weder Hunger und Krankheit, noch Not und Tod gibt.

Quelle: Volkssagen aus dem Salzburger Land (mündliche Überlieferung)

 
     
 
Hinweis: Die umliegenden Felder müssen nicht betreten werden und bitte nicht auf den Baum klettern
 
     
 
 
       

Additional Hints (No hints available.)