klaubi: Irgendwann geht alles zu Ende, auch die Lebensdauer meines ersten Caches
Wie Gera 60 schrieb, wird nach menschlichem Ermessen hier nichts mehr passieren also ab in den Keller
Happy Hunting - anderswo
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Um den Untersberg, das Walserfeld und den "Walser Birnbaum" (der das Vorbild für das Wappen der Gemeinde Wals - rechts in obigen Bild - ist) ragen sich viele Sagen und Legenden, eine davon, die mir meine Grossmutter vor über einem halben Jahrhundert erzählte, will ich hier stellvertretend weitergeben:
Zur Heidenzeit hat ein wildes Zwergenvolk den Untersberg ausgehöhlt. Mächtig dehnen sich Hallen und Säle. Grüne Matten breiten sich da unten; wunderbare Blumen blühen hier, und reiche Brunnen fließen. 12 Geistergänge führen aus dem Berg hinaus ins Deutsche Land.
In einem weiten Saale, von dessen Marmorwänden Edelgestein leuchtet, thront Kaiser Karl der Große, umgeben von Fürsten und Getreuen, von Rittern und Zwergen, und von Scharen tapferer Krieger. Die glitzernde Krone auf dem Haupte und das Reichszepter in der Rechten ruht er auf dem Marmorsessel. Sein weißer Bart bedeckt das goldene Bruststück seiner Kleidung und ist 2 x um den Tisch gewachsen. Von Zeit zu Zeit schreckt der Kaiser aus seinem Schlafe auf. Ein Edelknabe wird dann zum Geiereck gesandt um zu sehen, ob die Raben noch den Berg umkreisen. Ist dies der Fall und bringt der Knabe hier von Kund, so neigt der Herrscher mit leisem Weheruf sein Haupt und er versinkt mit den Seinen wieder in die alte Erstarrung. Doch ....
.... wenn die Raben nicht mehr um den Untersberg kreisen und des Kaisers Bart 3 x um den Tisch gewachsen ist ....
.... dann erwacht der Kaiser, der Berg tut sich donnernd auf und der Herrscher reitet mit seinem Heer hinaus zum Walserfeld. Dort hat der alte Birnbaum wieder zu blühen begonnen, ein Zeichen, daß das Ende aller Zeiten gekommen ist. Nun hebt die letzte Schlacht zwischen Gut und Böse an. Nur kurz, aber so schrecklich, daß den Kämpfern das Blut in die Schuhe rinnt. Nach dem Sieg aber hängt der Kaiser seinen Schild an den Baum, um darunter strenges Gericht zu halten. Danach aber bricht das "Goldene Zeitalter" an, in dem es fürderhin weder Hunger und Krankheit, noch Not und Tod gibt.
Quelle: Volkssagen aus dem Salzburger Land (mündliche Überlieferung)
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