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Schuber-Multi Multi-Cache

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Maxwell-Smart: Da das Listing seit längerem deaktiviert ist oder es seit längerem keinen Cache zu finden gibt, hier eine erbetene Wartung oder Problembehebung nicht vorgenommen oder auf eine Reviewernote nicht geantwortet wurde, archiviere ich diesen Cache.

Wenn Du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst Du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen. Andernfalls sammele bitte eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder ein.

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Maxwell-Smart
Volunteer Reviewer Geocaching.com Deutschland

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Hidden : 8/13/2009
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Diesen Cache haben wir anlässlich der Taufe unseres 13-jährigen Sohnes auf Hiddensee am 16.08.2009 gelegt. Bitte lass ihm die Ehre des FTF. Dieser Multi soll Dich etwas zwischen Kloster und Grieben herumführen. Auch wenn Grieben nicht direkt angesteuert wird, lohnt sich ein Abstecher dorthin auf jeden Fall.

Am Startpunkt angekommen peile 195 m in 143°. HINWEIS: Bei Station 2 und 3 darf das eingezäunte Gelände nicht betreten werden. Die Hinweise sind ohne das Betreten zu erreichen. Es ist weder erforderlich noch erwünscht, dass das NSG
betreten wird.

Station 2: UPDATE 01.01.2014! Die Koords für Station 3 sind nun auf drei Arten zu finden:
1. durch Technik: mit blauem Zauberlicht.
2. durch Ausdauer: durch suchen eines Hinweises, oder
3. durch Intelligenz: durch rechnen nach folgender Formel:
N 54.35.aaa und E 13.07.bbb aaa= die Anzahl der BUCHSTABEN der ersten drei Zeilen des Schildes (große Schrift) mal zwei minus sechs bbb= die Telefonnummer (OHNE Vorwahl) minus einundzwanzigtausendachthundertsiebenundfünfzig.
(wer alle drei Verfahren durchführt, darf sich ein Fleißbienchen aufs GPS stempeln.)

Hintergrundinfo zum Ort: Hier in der Nähe des Boddens sind die Wiesen besonders feucht. Um sie dennoch nutzen zu können, sind Drainagerohre verlegt worden, die das Wasser in einem Vorflutbecken bzw. einem Teich sammeln. Dann wird es mittels einer Pumpe Richtung Seeseite abgeführt. Bis in die 60er Jahre wurden bei besonders hohem Grundwasser, also z.B. im Frühjahr, die landseitigen Wiesen
trockengelegt, indem das Wasser mit einem damals durch ein Windrad betriebenes schneckenförmiges Schöpfwerk über den Deich in einen Graben Richtung Bodden gepumpt wurde. (So ein Windrad aus den 20er Jahren kann man heute noch in Göhren auf Rügen sehen.) Der erwähnte Deich diente in den 30er Jahren als Gleisbett für die Schienen einer Schmalspurbahn, die zum Enddorn führte. Über Sinn und Zweck der Bahn später mehr.

Station 3: Hier stehst Du vor einem Schild.
Die erste Ziffer sei A, die letzte sei P. Berechne wie folgt Nord:
(B * L).((C+G) * (D-A)). (MCG) + 20 Ost: (C + D + F).P (J - 2 *K).(Quersumme Postleitzahl * 12) + B + J + K
(Kein Rechenzeichen = keine Rechnung!)

Hintergrundinfo zum Ort: Die Anlage, die hier zu sehen ist, gab es auch zu DDR-Zeiten schon mit gleicher Funktion. Ähnliche Teststände wurden und werden u.a. im Gebirge aufgestellt oder in Industriegebieten (wie es sie z.B. rund um Magdeburg gibt). Am hiesigen Standort werden die Auswirkungen des Seeklimas auf die Erzeugnisse der Farbenindustrie getestet.

Station 4 Wie heißen die Orte auf Hiddensee = X.
Neuendorf, Vitte, Kloster, Gießen = 227
Neuental, Kloster, Witte = 237
Grieben, Vitte, Kloster, Neuendorf = 247
Berechne die Final-Koordinaten mit den letzten drei Stellen der Nordkoordinaten (YYY) und der Ostkoordinaten (ZZZ) der 3. Station:
N-Final = 54.35.(YYY)*2 E-Final = 13.06.(ZZZ)+X*3

Hintergrundinfo
zum Ort: Die Erbauung einer ersten Holzbrücke an dieser Stelle in den 30er Jahren diente dem Zweck des Antransportes von Baumaterial für Bunker und Flakstellungen der Luftabwehr im II. Weltkrieg. Das Material wurde von Lastkähnen auf eine Schmalspurbahn verladen und Richtung Osten (Grieben/Enddorn) gebracht, wo man die Reste der Betonbunker bis ca. 2006 noch sehen konnte. Nach 1945 wurde die Brücke zur Brennmaterialgewinnung demontiert. In sozialistischer Zeit, Ende der 60er Jahre, erfolgte der Wiederaufbau des Anlegers durch den VEB Erdöl/Erdgas Grimmen. Es wurde schwere Technik auf die Insel gebracht, um Versuchsbohrungen nach Erdöl zu machen.
Qualitativ gutes Öl wurde gefunden, glücklicherweise so wenig, dass ein Abbau sich nicht lohnte. Der Anleger blieb erhalten und wurde seitdem zur Inselversorgung genutzt. Ein Schubverband mit Ladeplattform für Fahrzeuge (z.B. W50-LKW) und Passagierkabine pendelte von hier nach Schaprode. Die Funktion, den Lieferverkehr zur Insel aufrecht zu erhalten, hat inzwischen die Fähre zwischen Vitte und Schaprode übernommen, sodass der Anleger hier seit ca. 1990 nicht mehr genutzt wird. Im Jahr 2010 wurden die Reste der Anlage weitestgehend entfernt Vorbei am Institut für Ökologie, einer Außenstelle der Uni Greifswald und am Hiddenseer Wasserwerk geht es zum Final. Nun muss nur noch die Dose gehoben werden.

Tip für den Rückweg: Nachdem der Cache hoffentlich erfolgreich gehoben wurde, kann der Weg in Richtung Kloster fortgesetzt werden. Er führt zum ehemaligen Gutshaus. In diesem, vom Zisterzienserkloster "Zum heiligen Geist" bis 1945 verpachteten Gut, wohnte immer der jeweilige Gutspächter. Nach dem Krieg wurden sowohl Haus als auch Ländereien im Zuge der Bodenreform aufgeteilt. Nun befindet man sich auch schon wieder auf einer der "Hauptstraßen" gegenüber der Gärtnerei auf dem Gelände des einstmaligen Klostergartens. Ein paar Schritte nach links ist der Hafen, ein paar Schritte nach rechts die Wege zur Kirche, zum Leuchtturm oder einmal über LOS in Richtung Grieben.
Viel Spaß!

Additional Hints (No hints available.)