Es begab sich im Jahre 348 n. Chr., dass ein hoher kirchlicher Würdenträger, dessen gotischer Namen Kleiner Wolf bedeutete, an einer seltenen Form von Zeckenallergie litt. Nachdem Aderlässe, Blutegel-Kuren und intensives Beten keine Besserung gebracht hatten, machte sich der Bischof in seiner Verzweiflung auf und sucht im Reizklima des nördlichen Schwarzwaldes nach Linderung. Hier wurden noch niiiiiie Zecken gesichtet.
Damit der Patient sich in Ruhe kurieren könne, wurde dem Bischof vom Kurarzt eine strenge Isolation auferlegt. Doch der Bischof war widerspenstig und fand einen Weg, wie er mit seinen Brüdern und Schwestern Nachrichten austauschen konnte. In heutiger Zeit würde man von einem Toten Briefkasten reden. Das Geheimnis des Verstecks wurde streng gehütet und war nur den engsten Vertrauten des Bischofs bekannt.
Für den Fall, dass die Nachrichten in falsche Hände fallen würden, erfand der Bischof eine neue Schrift, mit deren Hilfe alle Buchstaben zusätzlich verschlüsselt wurden. Hier eine Nachricht, die dank des Ortspfaffen die Zeit überdauerte.

Der Bischof der Westgoten gesundete in der frischen Luft sehr schnell und zog dann weiter nach Nikopolis, um dort weiter die Lehren Jesu zu verbreiten. Seine Schrift jedoch wurde in dem damaligen Zeitalter schnell Allgemeingut und überdauerte gemeinsam mit dem klitzekleinen Toten Briefkasten die Zeit ...
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