
Die Greenwichpromenade führt vom Borsigdamm bis zur Tegeler Hafenbrücke, die wegen des früher zu entrichtenden Wegezolls von 5 Pfennigen - in Berlin "Sechser" genannt - im Volksmund bis heute den Namen Sechserbrücke trägt.
War der Uferstreifen noch um 1900 nichts weiter als eine schmale Viehweide, entwickelte er sich nach dem Umbau zu einer Uferpromenade schnell zu einem der attraktivsten Berliner Ausflugsziele. An schönen Wochenenden und Feiertagen flanierten hier bereits Anfang des letzten Jahrhunderts Tausende von Erholungssuchenden. Restaurants wie das Tusculum oder der Seepavillon waren klangvolle Namen in den Ohren der Berliner Ausflügler. Am südlichen Ufer lockte das "Seebad Ostende" mit Badeanstalt und Gaststätte. An der Sechserbrücke gab es ein zweites Freibad, wo noch bis 1936 gebadet wurde. Von der Dampferanlegestelle konnte man mit dem Schiff Tegelort, Heiligensee und Spandau erreichen. Die frühere Uferpromenade wurde 1966 anlässlich der Städtepartnerschaft mit dem Londoner Bezirk Greenwich in Greenwichpromenade umbenannt.
In Fortführung dieser langen Tradition war und ist die Greenwichpromenade eines der beliebtesten Ausflugsziele der Berliner und das touristische Zentrum Reinickendorfs.
Zahlreiche Reedereien bieten Rundfahrten an. Fahrten nach Oranienburg, in die Berliner Innenstadt oder über Spandau und Wannsee zur Pfaueninsel, nach Potsdam und Werder ergänzen das Angebot. Seit dem 21.04.2010 gibt es eine neue Anlegestelle für Flusskreuzfahrtschiffe. Der Bau des Anlegers und die Modernisierung der Greenwichpromenade haben den Bezirk Reinickendorf 1,1 Millionen Euro gekostet.
Die Promenade ist ein beliebter Ausgangspunkt für Spaziergänge und längere Wanderungen, nicht zuletzt wegen der guten Erreichbarkeit - der U-Bahnhof Alt-Tegel ist nur wenige hundert Meter entfernt. Besonders Familien schätzen die Promenade sehr, denn wer will, kann spazierengehen, rudern oder Tretboot fahren, sich beim Minigolf entspannen oder in einem Restaurant dem Treiben zuschauen.
Die "Reinickendorfer Festtage am See", die am ersten Wochenende im August am Tegeler See stattfinden, mit dem über die Grenzen Berlins hinaus berühmten Feuerwerk, sind touristische Höhepunkte und Reinickendorfer Tradition. Sie locken viele Berliner und auswärtige Besucher nach Reinickendorf an die Greenwichpromenade.
Quellen: berlin.de, Berliner Morgenpost
(Stand: 02.10.2010)
Nun aber zum Cache (ein Gemeinschaftsprojekt von Mainzel-Man & Korso-Berlin):
Es handelt sich um einen relativ leichten und familienfreundlichen Multi. Mit etwas Geschick sind einige der Fragen auch im Netz zu lösen. Am schönsten ist es natürlich wie immer am Ort des Geschehens.
Mitbringen solltet ihr Zeit für ca. eine Stunde und Ausdauer für knappe zwei Kilometer zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Das Cachemobil parkt ihr am besten am Borsigdamm. In der Nähe der Startkoordinaten ist Parkraum knapp.
Mit Kindern ist der Besuch des kürzlich modernisierten Spielplatzes ein Muss.
Für alle Cacher, die nicht genug von dieser schönen Location bekommen, gibt es noch als Zugabe einen Bonus.
Ergänzung am 30.10.2009: Leider ist die Dose abhanden gekommen. Der Cache wurde etwas umgebaut, eine Station ist hinzugekommen. D/T-Wert wurden jeweils um einen halben Stern heraufgesetzt.
Ergänzung am 16.04.2013: An Station 4 sucht ihr jetzt einen kleinen Hinweis zum Final oder ihr verwendet die Daten, die jetzt zusätzlich in den Waypoints (bei Stage 4) angegeben wurden.
Ergänzung am 03.02.2016: Leider wurde die Munitionsbox entwendet. Nun ist eine Lock&Lock-Dose (Small) an einem leicht veränderten Standort (gleiche Koordinaten) versteckt. Die Cachegröße im Listing bleibt unverändert. Ein Spoilerbild für das Final wurde hinzugefügt.
Ergänzung am 11.01.2018: Leider wurde die Telefonzelle entfernt. Die Telefonnummer steht nun im Waypoint.
Ergänzung am 06.07.2019: Nach einigem Hin- und Her steht die Telefonzelle an leicht verändertem Standort. Das Münztelefon wurde entfernt, die Zelle ist nicht mehr zugänglich. Die ehemalige Telefonnummer steht weiterhin im Waypoint. Dose ersetzt, Spoilerbilder am Final geändert.
Ergänzung am 01.03.2021: Dose und Logbuch ersetzt.
Startpunkt:
Hier findet ihr eine Telefonzelle, einen Feuermelder und einen Briefkasten in auffälliger roter Farbgebung. Bis auf den "Schinkelmelder" handelt es sich um Spenden aus dem Londoner Partnerbezirk Greenwich.
Die Telefonzelle verfügt über eine eigene Telefonnummer. Bilde die Quersumme der Telefonnummer ohne Vorwahl.
Diese Zahl sei A
Die Telefonnummer lautet 4349868
Station 1:
Ein kleiner Fußweg führt euch zur Sechserbrücke. Diese Hafenbrücke ist bis weit über die Grenzen von Tegel hinaus bekannt.
Steigt die südliche Treppe der Sechserbrücke empor und zählt die Treppenstufen.
Die Anzahl sei B
Station 2:
Da die Greenwichpromenade an der Sechserbrücke endet, geht es nun wieder zurück. Genießt den Weg am Ufer entlang, bis ihr die markanten Kanonen aus dem 18. Jahrhundert erreicht. Wenn ihr etwas verschnauft habt und genug von der schönen Umgebung aufgenommen habt, sucht eine Hinweistafel mit einigen Informationen zu den dort aufgestellten Kanonen.
Gesucht werden die Zahlen der "Mündungslader" (angegeben in Pfund). Subtrahiert die linke von der rechten Zahl. (xx Pfund minus xx Pfund).
Diese Zahl sei C
Station 3:
Nun folgt eine etwas schwierigere Aufgabe. Findet den markanten mit Mosaiksteinen besetzten Rundbogen ganz in der Nähe der Kanonen. Ermittelt das vierstellige Baujahr dieses Rundbogens.
Diese Zahl sei D
Station 4:
Nun habt ihr fast alle benötigten Zahlen zusammengetragen. Löst die kleine Berechnung und ihr gelangt zur Station 4.
Dort lag früher das Final. Nun findet ihr dort einen Hinweis zum Final. (--> Hinweis: 310 Meter in 178°)
N 52° 35.xxx | E 013° 16.yyy
xxx = A - B - 2
yyy = (C + D) / 2 - 487
Final:
Mit dem Hinweis von Stage 4 sucht ihr eine Ammo-Box der Größe "Regular". (03.02.16: Lock&Lock-Dose) Klassisch versteckt.
Bitte wieder gut tarnen und fair tauschen. Danke.
Achtung! Die Koordinaten für den BONUS GC1XD3Q befinden sich in diesem Cache
Viel Spaß und Happy Hunting wünschen Korso-Berlin und Mainzel-Man!
