Auf meiner Radtour durch die Felder zwischen Eschmar und Kriegsdorf
sah ich dieses lauschige Plätzchen und hatte eine Eingebung: dort
wird mein erster Cache gelegt! Gesagt, getan!
Schlampertoni
Sehenswert am Fundort ist das Wegekreuz. Darüber selbst
habe ich auf die Schnelle nichts finden können. Im Inneren seht ihr
eine Figur des Heiligen Antonius, Antonius von Padua, im Kleid
eines Franziskanermönches mit dem Jesuskind im Arm.
Der Heilige ist Schutzpatron der Städte Padua, Lissabon,
Paderborn und Hildesheim sowie der Berufe Bäcker, Schweinehirten,
Bergleute und Sozialarbeiter. Er wird bei Unfruchtbarkeit, Fieber,
Pest, Schiffbruch, Kriegsnöten und Viehkrankheiten angerufen.
Zudem soll er zu einer guten Geburt, zum Altwerden und zu einer
guten Ernte verhelfen. Besonders bekannt ist sein Patronat über die
Armen (unter dem Namen Antoniusbrot werden Spenden für
Notleidende gesammelt).
Der Heilige
Antonius ist auch für das Wiederauffinden verlorener
Gegenstände "zuständig" - daher der Scherzname "Schlampertoni".
Hoffentlich hilft er euch beim Wiederfinden dieses Caches und sorgt
dafür, dass die Dose lange an ihrem Platz bleibt.
Cache und Gegend
Mitunter ist es recht muggelig, wenn Spaziergänger hier Rast
machen. Das kann schon mal eine besondere Herausforderung
darstellen - gerade die Senioren sind beim Rasten hier sehr
ausdauernd. Nachts ist der Cache auch machbar.
Der Cache ist mit Fahrrad, Inlineskates, Kinderwagen
hervorragend erreichbar, für Rollstühle wirds vielleicht auf den
letzten Metern etwas eng bzw. schwer, den Cache zu greifen.
Logbänke sind reichlich vorhanden. Anschließend kann man die Gegend
weiter erkunden:

Man hat einen schönen Blick in die Ebene und auf das
Siebengebirge. In ca. 500 m Entfernung, hinter Bäumen und Büschen,
findet man den Eschmarer See, eine ehemalige Kiesgrube. Obwohl das
Gelände umzäunt und das Betreten verboten (Lebensgefahr) ist,
ist er im Sommer ein beliebter Badesee.
Offiziell badet man besser am Rotter See (Richtung Kriegsdorf,
Richtung A59) - da gibts auch noch den einen oder anderen Cache.
Parken ist schwierig: obwohl die Feldwege bis zum Cache
asphaltiert sind, besteht für PKW eigentlich Einfahrverbot (nur
Land- und Forstwirtschaft) - bis zum Eschmarer See fahren die Leute
trotzdem. Wer es riskieren will, kann den Cache zum Drive-In
machen. Legal parken könnte man besser in Kriegsdorf, Eschmar oder
Mondorf - von dort wandert, radelt oder skatet man am besten (ist
dann aber recht weit, also drauf einstellen).
Im Cache befinden sich ein Logbuch und ein Bleistift. Für
den Erstfinder liegt eine "Wundertätige Medaille" drin.´
Stift nicht mehr da, also bitte eigenen Stift mitbringen.
Viel Spaß beim Suchen und Finden!
Dieser Cache ist auch auf www.opencaching.de gelistet