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10 Schlösser Tour Multi-Cache

Hidden : 8/27/2009
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Auf einer Tagestour sind 10 Schlösser zu entdecken

Angeregt durch die positiven Reaktionen auf unseren ersten Cache, den Elbtal-Marathon, haben wir nun einen zweiten Radler-Cache entworfen, wobei man natürlich auch sämtliche anderen geeigneten Landfahrzeuge nutzen kann. Auf der ca. 60 km langen Tour rund um Radeburg werdet ihr neben altbekannten Bauwerken auch einige fast vergessene Schlösser entdecken, welche man heutzutage glatt übersehen würde. Wenn ihr schon mal vorab wissen möchtet, auf was ihr euch hier einlasst, dann schaut doch mal auf der Google-Karte vorbei. Der Link dazu ist etwas weiter unten in der Sammlung zu finden. Beginnen könnt ihr die Runde eigentlich an jeder beliebigen Stelle, es wäre aber günstig, wenn man zum Schluss in Moritzburg landet. Dann hat man es nicht mehr so weit zum Cache und es besteht die Möglichkeit, vielleicht mit der Lößnitzgrundbahn wieder nach Hause zu fahren. An dieser Stelle auch noch ein Hinweis auf die Busse des Regionalverkehrs, die in der Saison auch Fahrradanhänger mitführen und bei Bedarf den Weg ins Zielgebiet erleichtern. Damit hier nicht zuviel Text erscheint, habe ich alle Details in ein PDF-Dokument (siehe Linkliste) gepackt, quasi ready to go. Zu jeder einzelnen Station gibt es dort eine kurze Geschichte des jeweiligen Schlosses und einen Übersichtsplan. Natürlich sind auch die Koordinaten, die Fragen und das Spoilerbild noch einmal enthalten. Nun geht’s aber los.

Wir beginnen unsere Tour in Berbisdorf am dortigen Wasserschloss. Nach 14 km Anreise aus Radebeul bei über 30 Grad kam uns die schattige Wiese bei N 51°11.339, E 13°43.446 mit Schlossblick gerade recht. Der erste Hinweis auf die Cache-Koordinate war auch schnell gefunden. Hier die Frage: Gleich neben dem Schloss steht eine Kirche mit einer Wetterfahne auf dem Turm. Die Quersumme der Jahreszahl darauf ergibt den Wert A.

Weiter geht’s nach Radeburg, mit rund 5,5 km kein weiter Weg. Wer seine Vorräte ergänzen muss, sollte dieses unbedingt hier tun. Außer in Moritzburg sieht es am Wochenende auf der ganzen Tour relativ schlecht mit Verpflegungsmöglichkeiten aus. Die Tankstelle am Ortseingang (N 51°12.847, E 13°43.833) würde sich dazu anbieten. Von da aus ist es auch nicht weit zur nächsten Station, dem Stadtschloss Radeburg (N 51°12.896, E 13°43.544). Von hier aus wird auch heutzutage immer noch regiert, die Stadtverwaltung hat in dem sanierten Anwesen ihren Sitz. Uns interessiert aber die hübsche Postmeilensäule im Schlosshof. Eigentlich müsste es ja Poststundensäule heißen, denn es sind darauf keine Entfernungen sondern Reisezeiten angegeben. Einige davon brauchen wir für die Variable B. Diese ergibt sich aus Addition der Stunden nach Deßau, Magdeburg, Senftenberg, Blauen und Bulsnitz.

Wir verlassen die Zillestadt in Richtung Königsbrück und biegen nach der Autobahnüberquerung nach Zschorna ab. Auf dem Weg durch den Wald kommt man an den Resten des KIM (Kombinat industrielle Mast) vorbei. Ab 1974 wurde von hier aus Dresden und das ganze obere Elbtal mit Frischeiern versorgt. Unsere nächstes Ziel ist nach ca. 5 km erreicht, das Schloss Zschorna (N 51°15.237, E 13°44.448). Der Schloßpark ist seit einem Besitzerwechsel leider nicht mehr zugänglich und so kann man nur von außen einen Blick auf das Anwesen werfen. Nun ist Variable C gesucht. Die Torpfosten neben der Haltestelle liefern den Wert. Was befindet sich am oberen Ende einer Säule ? (Würfel >> C=11, Pyramide >> C=21 oder Kugel >> C=9)

Anschließend geht’s an Teichen vorbei nach dem ca. 7 km entfernten Tauscha. Auch dort gibt es ein Schloss (N 51°15.891, E 13°48.461), was man aber wohl eher übersehen würde. Es sei denn, auf der großen Wiese davor ist gerade ein Fest. Um den nächsten Hinweis zu bekommen, zählen wir die Garagen links vom Haus. Die Summe ist unserer Wert D.

Jetzt heißt es in die Pedale treten, das nächste Ziel ist ca. 11 km entfernt. Aber dafür erwartet uns ein richtig tolles Anwesen mit sehr schönem Park. Von Schloss Schönfeld (N 51°18.236, E 13°42.547) ist die Rede. Hier kann man bei entsprechendem Zeitbudget auch Führungen mitmachen. Nähere Infos dazu in der Linksammlung. Für den nächsten Hinweis brauchen wir zur Abwechslung die römischen Zahlen. Über dem Eingangsportal stehen auf der rechten Seite die relevanten Ziffern. Die Quersumme dieser ergibt die Variable E. Eine Hilfestellung zu den römischen Zahlenkürzeln findet ihr in der ausführlichen Tourbeschreibung. Damit ist Halbzeit angesagt. Das gilt nicht nur für die Schlösser, auch für die Kilometer. Ich hoffe ihr liegt gut in der Zeit.

Zur nächsten Station sind es nur 5 km, Schloss Cunnersdorf wartet bei N 51°16.243, E 13°40.132. Auch so ein Gebäude, was man glatt übersehen würde. Es ist schon ziemlich runtergekommen, aber es scheint, als würden ganz langsam wieder bessere Zeiten kommen. Auch hier steht über der Eingangstür eine Jahreszahl, diesmal in geläufiger Schreibweise. Hier brauchen wir ebenfalls die Quersumme, welche die Variable F bildet.

Nun ist wieder radeln angesagt, fast 9 km sind zu bewältigen. Dann kommt Schloss Lauterbach. Auf den ersten Blick auch etwas verfallen, aber das täuscht. Hier kümmert sich ein Verein darum, dass wieder Leben in das Anwesen kommt. Und der Schlosspark kann sich auch sehen lassen. Um die nächste Variable zu erhalten begeben wir uns zum Hintereingang (N 51°13.659, E 13°36.634) und schauen zum Gebäude direkt gegenüber vom Schloss. Dort prangt eine Jahrszahl, deren Quersumme die Variable G ergibt.

Die nächste Ortschaft ist Naunhof und da steht schon ein weiteres Objekt. Leider ist es in nicht zugänglich, nur ein Blick über die Mauer ist bei N 51°12.866, E 13°37.658 möglich. Geht danach mal paar Schritte in Richtung Schloß und schaut Euch den Torbogen der Einfahrt an. Mittels der Farbe des Schlußsteins wird die Variable H ermittelt. (11 - grau | 12 - weiß | 13 - braun)

Jetzt geht es jetzt zu den Filetstücken der Runde, den Schmuckstücken unter Sachsens Schlösser. Dazu radeln wir zuerst durch den Friedewald und nach rund 9 km stehen wir am Schlossteich in Moritzburg. Das Schloss steht bekanntermaßen auf einer Insel und wir nähern uns dem Objekt von hinten. Am Schlossgässchen (N 51°10.167, E 13°40.761) stehen hübsch angeordnet eine stattliche Anzahl kegelförmiger Koniferen. Wenn ihr die zählt, habt ihr dann auch die Variable I.

Wer die Anlage noch nicht kennt, kann ja noch eine Runde um das Schloss drehen, die anderen flüchten vor den vielen Muggels direkt in Richtung Fasanerie, wo unser letztes Schlösschen steht, das Fasanenschlösschen (N 51°10.073, E 13°42.369). Unmittelbar am Gebäude faulenzen einige steinerne Hirsche. Die Anzahl der Tiere ergibt die Variable J.
Damit haben wir die Schlösser-Tour fast geschafft. Wenn ihr noch Reserven habt, dann widersteht dem Imbissangebot am benachbarten Leuchtturm. Warum ? Am Final wird es deutlich werden. Die Koordinaten zum Cache ergeben sich aus den folgenden Formeln:

K1 = G - A - J/2 und K2 = I - 2xD + 5

K3 = E + 2xG - F + 2 und K4 = 2xB + 7xC + H + J + A

N 51° K1.K2 , E 13° K3.K4

Achtung: neue Berechnung von D (Tauscha) und neue Formel ab 04/2024

Zum Schluss noch eine Bitte. Damit das Listing möglichst aktuell bleibt, mailt mir bitte Veränderungen zu, sei es dass die Variablen nicht mehr zu ermitteln sind, Schlösser zur Besichtigung geöffnet wurden oder auch andere Hinweise.

Linksammlung: 
Karten:  Übersichtskarte  | Tourbeschreibung (pdf) 
Transport:  Lößnitzgrundbahn | Regionalverkehr Dresden | Verkehrsverbund 
Schlösser:  Schönfeld | Lauterbach | Moritzburg & Fasanenschlößchen | Zschorna  | Tauscha

Additional Hints (Decrypt)

Rva xyrvarf Sreatynf xnaa orv qre Gbhe avpug fpunqra. Jre fvpu va Phaarefqbes avpug uvagre qvr Fpuvyqre genhg: S=N+U, Fhzzr nyyre Inevnoyra vfg 304.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)