Blick auf die Idylle = geplanten RegioPort Weser
Die Städte Minden und Bückeburg, bzw. der Kreise Minden-Lübbecke
und der Landkreis Schaumburg gründeten den Planungsverband "Regio
Port Weser".
Geplant ist die Erweiterung des Mindener Hafens in Form einer
neuen Container-Umschlagfläche am Mittellandkanal mit einem
angeschlossenen Sondergebiet für ausschließlich hafennahe
Nutzungen. Ergänzt wird das Gebiet auf Bückeburger Seite durch den
Hafen Berenbusch, der ebenfalls erweitert werden soll. Der Standort
liegt in einem Gebiet, das gleichzeitig die Stadtgrenze zwischen
Minden und Bückeburg, die Kreisgrenze zwischen Minden-Lübbecke und
Schaumburg sowie die Landesgrenze zwischen Nordrhein-Westfalen und
Niedersachsen darstellt.
Der Regio-Port zwischen Cammer und Berenbusch soll mit
Bahnanschluss und Straßenanbindung von der B 482 versehen werden.
Neben dem Ausbau des Hafens Berenbusch ist die Errichtung einer
Umschlagstelle und zuvor die Renaturierung der Bückeburger Aue als
Ausgleichsmaßnahme vorgesehen. Das alles auf einer Fläche von 65
Hektar.
Denn zwei Drittel der Güter in NRW kommen über die sogenannten
ARA-Häfen - Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen. Über Minden würde
der Export über die deutschen Nordseehäfen gestärkt.
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