Frühstück auf dem Lohberg - Ihringshausen Traditional Cache
Sissi Voss: Da dieser Cache seit Monaten inaktiv oder nicht zu finden ist, archiviere ich das Listing, damit es nicht mehr auf den Suchlisten auftaucht bzw. neue Caches blockiert. Falls du den Cache innerhalb der nächsten drei Monate reparieren oder ersetzen möchtest, schreibe mir bitte per E-Mail. Sofern der Cache den aktuellen Guidelines entspricht, hole ich ihn gerne wieder aus dem Archiv.
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Frühstück auf dem Lohberg - Ihringshausen
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (small)
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Frühstück auf dem Lohberg - Ihringshausen
Hier an diesem schönen Ort kann man wunderbar im Sommer Frühstücken und hat einen wunderbaren Blick auf Ihringshausen, einfach den Picknickkorb und eine Decke schnappen und los geht’s. Aber auch so ist das ein sehr schöner Platz um sich auszuruhen nach einem schönen Spaziergang. Ich wünsche viel Spaß beim Suchen und bei guten Wetter kann sogar bis zum HERKULES schauen. Für diejenigen die dort Frühstücken wollen ist im Cache ein Teelicht mit Streichhölzern. Wenn benutzt bitte bescheid geben ich mache dann ein neues Teelicht rein.
Schöne Grüße STEVE
Parken kann man z.B. am „Wanderparkplatz Märchenmühle“
N 51° 20.947 / E 9° 32.123
!!!Vorsicht Muggelgefahr!!!
!!!Achtung!!!
Der Coin „Seals of Solomon“ soll bitte im Cache bleiben.
Und hier noch ein bissel was zur Geschichte...........
Erstmals Kenntnis von Ihringshausen erhalten wir durch eine von König Heinrich III. am 15. Februar 1043 ausgestellte Urkunde. Hierin schickt er seinem Kaplan Arnold das Gut Iringeshusen in der Grafschaft Werner. Mit dem Gut belohnt der König seinen Kaplan für dessen jahrelange Treuedienste.
Was den wenigsten Bürgerinnen und Bürgen bekannt sein dürfte, in Ihringshausen stand die Wiege der heute noch überall verwandten Sicherheitstürschlösser. Die AG Hahn, ein Optik- und Mechanikbetrieb, baute in 1907 sein Werke auf de Eichhecke (spätere Pelzveredelung) und entwickelte dort u.a. die vorerwähnten Schlösser. Das Patent hierfür wurde Mitte der Zwanziger Jahre an die Firma Zeiss-Ikon verkauft, welche diese Schlösser noch heute herstellt und die in fast jedem Haushalt ihre Verwendung finden.
Nachdem die Brüder Hahn ihren Betrieb verkauft hatten, wurden in den Werkhallen Flugzeuge gebaut (Segelflugzeuge), zunächst unter Max Kegel, später unter Gerhard Fieseler. Wir können daher mit Recht behaupten, dass der Ursprung des Kasseler Flugzeugbaues in Ihringshausen lag.
Wir wollen das Zeitrad jedoch nochmals zurückdrehen. Seit 1848 führ die Postkutsche von Kassel nach Veckerhagen. Es gab allerdings keine regelmäßigen Postzustellungen. Die wenigsten Haushalte erhielten Post oder Zeitungen. 1899 wurde der Postkutschenverkehr eingestellt und ab 1927 führen dann Omnibusse der Reichsbahn oder später Postomnibusse.
Weitere technische Entwicklungen prägten das Ortsbild der vergangenen 150 Jahre. Im September 1856 weihte man die Eisenbahnstrecke Kassel-Hannover ein. Später folgte die Verbindung Kassel-Halle. Uns allen in Erinnerung sind die vor wenigen Jahren abgeschlossenen Bauarbeiten an der Hochgeschwindigkeitsstrecke des ICE. Leider fiel unser alter Bahnhof – in der 90iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts erbaut – der Trasse und der Bahnpolitik zum Opfer. Erfreulich ist allerdings die Hoffnung, dass die Deutsche Bundesbahn auf intensives Betreiben der Gemeinde wieder einen Haltepunkt für Nahverkehrszüge in Ihringshausen einrichten muss.
Wie schon zu Beginn erwähnt, lag Ihringshausen abseits der Verkehrswege. Nach 1746 wurde berichtet, dass nur einige Fußwege in das Dorf führten. Mit dem Bau der vorerwähnten Eisenbahnlinie und der Anlage einer Straße von Kassel nach Veckerhagen, etwa zwischen 1790 bis 1800, änderte sich die schlechte Verkehrssituation. Besagte Straße war mit einer Eichen- und Buchenallee bestanden, wovon die letzten Bäume 1914/18 der Axt zum Opfer fielen. Das galt auch für die in Ihringshausen durchziehende Landesstraße (heute B 3), bis sie etwa 1926 mit Quarzit- und Basaltsteinen gepflastert wurde. Begradigt, verbreitert und asphaltiert wurde die Ortsdurchfahrt Mitte dieses Jahrhunderts. Die übrigen Straßen im Ortsgebiet wurden vornehmlich zwischen dem ersten und Beginn des zweiten Weltkrieges ausgebaut.
Mit der Gebietsreform im Jahr 1970 schloss sich die bis dahin selbständige Gemeinde Ihringshausen mit zunächst vier weiteren Ortschaften zur Großgemeinde Fuldatal zusammen. Ihringshausen wurde Verwaltungssitz. In den übrigen Ortsteilen werden aber bis heute Verwaltungsaußenstellen unterhalten. Die Verwaltungsreform war wohl der bisher größte kommunalpolitische Einschnitt in das Leben der Menschen dieser Region, war aber auch aus finanzpolitischer und verwaltungstechnischer Sicht notwenig. Trotzdem hat der Ort Ihringshausen, wie auch die übrigen Ortsteile, seine eigene Identität behalten, obwohl sich die Bürgerinnen und Bürger inzwischen als Fuldataler fühlen.
Und zu guter Letzt eine der größten Arbeitgeber der Region: das Ziegel- und Braunkohlewerke Möncheberg (1822 – 1963). 1964 ging eine 143-jährige Bergbaugeschichte in Ihringshausen zu Ende als Werner Henschel, Sohn des Kasseler Stück- und Glockengießers Georg Christian Carl Henschel, am 16. November 1820 ein Gesuch zur Erteilung eines Mut- und Schürfscheines für die Feldmarken Kassel, Wolfsanger und Ihringshausen bei der kurfürstlichen Oberrentkammer einreichte, konnte er wohl kaum ahnen, welche wirtschaftliche Bedeutung dies für die Region einmal haben sollte. Mit der Gründung der Braunkohlenzeche auf dem Möncheberg begann eine mehr als 140-jährige Bergbaugeschichte in Ihringshausen. Am 3. November 1963 wurde die letzte von rund 15 Millionen Tonnen Braunkohle zu Tage gebracht. Allein 6 Millionen Tonnen konnten während des 143 Jahre währenden Bergbaus im Tagebau gewonnen werden. Mit der Sprengung des ehemaligen Betriebsschornsteins, der als Wahrzeichen von Ihringshausen galt, verschwand auch der letzte sichtbare Rest der Möncheberger Industrieanlage für immer.
Hier endet unsere Zeitreise. Vieles zur Ortsgeschichte wurde nicht erwähnt. Aber wie bereits eingangs angesprochen, sollte es nur ein Spaziergang durch die Jahrhundertwende werden, auf dem man das eine oder andere mitnimmt. Nicht vergessen möchten wir allerdings die Gründung der katholischen Kirchengemeinde (1917), deren Kirchenneubau 1959, die ersten Gottesdienste der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde im Jahr 1958.
Im Fuldataler Heimatmuseum sind noch zahlreiche Fotos und Dokumente aus der Geschichte der Braunkohlen- und Ziegelwerke zu sehen.
Additional Hints
(Decrypt)
Vue züffg rhpu nhs wrqra Snyy oüpxra.......
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