
Das kleine Cachpenst
Habt Acht, liebe Geocacher, wenn ihr in dieser Gegend Nachtcaches sucht, denn dies ist die Heimat des kleinen Cachepenstes, das nachts mit seinen Gespensterfreunden durch die Wälder von Gottleuba und Bahratal streift und verirrte Wanderer erschrickt. Doch keine Angst, das kleine Cachepenst will mit euch nur spielen. Wenn des Nachts eine halbe Stunde vor Mitternacht die Turmuhr bei Bad Gottleuba schlägt, erhebt sich das Cachepenst aus seiner Schlaftruhe und schwebt zur Talsperre, um sich mit seinen Gespensterfreunden pünktlich zur Geisterstunde zu treffen. Von dort beginnt das Gespuke. Dem magischen Schlüsselbund des Cachepenstes mit seinen 13 Schlüsseln wiedersteht kein Schloß. Mit ihm gelangt die Bande in jedes Haus, in jeden Schuppen, an jeden geheimen Ort von Bad Gottleuba. Manchmal wacht ein Bewohner auf, aber sieht dann nur einen weißen Blitz im Haus, denn die Bande ist sehr flink. Außerdem: Wer glaubt schon an Gespenster. Am nächsten Morgen wundert sich der Bewohner dann über umgestürzte Blumenvasen (die Katze ist schuld), einen verlorenen Briefkastenschlüssel (die Ehefrau ist schuld) oder einen geplünderten Kühlschrank (??). Doch eines Nachts war alles anders. Wie immer wachte das Cachepenst pünktlich auf. Als es in den Spiegel sah, um sich spukfertig zu machen, erschrak es vor seinem eigenen Spiegelbild. Statt eines strahlendweißen Gespenstergesichtes blickte ihm eine pechschwarze Gestalt entgegen.
„Wer ist das? Bin das etwa ich? Wieso bin ich so schwarz geworden? Das sieht zwar elegant aus und macht auch schlank, aber wie sollen mich in der pechschwarzen Nacht so meine Freunde finden? Apropos pechschwarze Nacht, wieso ist es so hell? Und was ist dieser gelbe Ball am Himmel? Das kann doch nicht mein Freund, der Mond sein?“
Nein war es nicht. Dies war die Sonne. Irgendetwas war schiefgegangen: Statt in der Nacht war das Cachepenst am hellichten Tage aufgewacht, und die Sonne hatte das weiße Nachtgespenst zum schwarzen Taggespenst gemacht.
Das kleine Cachepenst war verzweifelt. „Wie soll ich da alle meine Freunde wiedersehen? Den Mond, der sich im See spiegelt, meinen Freund Leubi, der im See wohnt, oder Schuhu, den weisen Uhu, oder meine Gespensterfreunde, mit denen ich so gerne spuke…“
Könnt ihr dem kleinen Cachepenst helfen?
(nach einem Buch von Otfried Preußler)
Dieser Cache hat 6 Stationen, bei denen ihr Aufgaben unterschiedlicher Schwierigkeit zu lösen habt. Reine Laufzeit müsst ihr etwa 2 h einplanen. Damit wir euch mit dieser Zeit nicht eure Cachestatistik verderben, haben wir noch einen Bonuscache angefügt. Die Wege sind größtenteils gut begehbar, z.T. jedoch etwas zugewachsen. Alle Stationen sind bis auf die letzten 15 m auf Wegen oder Pfaden erreichbar. Wer kein kartenfähiges Gerät hat, dem empfehlen wir eine Wanderkarte. Da es in dieser Gegend spukt, wird das Gebiet nur selten von Muggels betreten. Insofern gut für’s Cachen…

Little Gheost
Dear geocacher, be careful, when you are caching at night in this area, because this is the home if Little Gheost, who is roaming and spooking through the forests of Bahratal and Bad Gottleuba together with his ghost friends. But don’t frighten, Little Gheost only wants to play with you. When the church clock nearby Bad Gottleuba is striking in the night half an hour to midnight, Little Gheost is waking up, leaving his sleeping box and levitating to the lake, in order to meet his friends punctually to witching hour. From this place, the spook is starting. Every lock can be opened by Little Gheost with his 13 magic keys. These keys allow the gang to enter every house, every shed, and every secret place of Bad Gottleuba. Sometimes a resident is waking up. But he is seeing just a white flash, because the gang is moving very quickly. And honestly, who is believing in ghosts! Next morning the resident is wondering about tombled vases (the cat), lost keys (the wife), or a plundered fridge (??). But at one night everything was different. As usual, Little Gheost woke up in time. When he looked in the mirror in order to prepare for spooking, he got frightened. Instead of looking into his white ghost face, he saw a black figure, black as the night.
“Who is that? Is that me? What happened? Black is a nice color, very dressy, and makes the figure slim, but I cannot be seen by my friends in the black night. Black night… by the way…why is it so bright outside? This cannot be done by my friend, the moon.”
No, Little Gheost, it’s the sun! Something was going wrong: Instead of night, Little Gheost had awaken at day, and the daylight changed the white night ghost into a black day ghost.
Little Gheost became very desperate. “I’m missing my friends of the night. The moon, who is reflecting in the lake, my friend Leubi, who is living in the lake, the wise owl Schuhu, all my ghost friends… “
Can you help Little Gheost?
This cache consists of 6 stages where you have to solve some riddles of different difficulty. For walking you have to plan about 2 hours round-trip. In order to improve your statistic, we have connected a bonus cache. The pathes are usually easy to go, but some of them became overgrown. All stages are within 15 meters from trails or paths. If you do not have a map in your GPSer, please, bring a paper map. The area is spooky, therefore only few muggles are using the paths. Good for caching….