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 (micro)
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Ehrenfriedhof Schleiden
Der Cache führt zum Ehrenfriedhof in Schleiden. Hier liegen
deutsche Soldaten, die während der Ardennen Offensive und der
Schlacht im Hürtgen Wald gefallen sind. Info zur Schlacht im
Hürtgenwald: Ort der Schlacht ist der Hürtgenwald, ein 140 km²
großes Waldplateau nord-östlich der belgisch-deutschen Grenze,
südlich von der Linie Aachen-Düren und westlich der Rur gelegen. Es
besteht aus den Forsten Merode, Wenau, Hürtgen und Roetgen mit
dichten Wäldern, unbewaldeten Hügeln, tiefen Taleinschnitten und
dünner Besiedlung. Nach der Landung in der Normandie am sog. D-Day
(6. Juni 1944) kämpften die westlichen Alliierten im Rahmen der
Operation Overlord darum, dort eine feste Basis aufzubauen und die
Deutschen aus Nordfrankreich zurückzudrängen. Zunächst konnten die
Alliierten nur geringe Geländegewinne erreichen. Erst mit der
Operation Cobra (auch als „Durchbruch bei Avranches“
bezeichnet; 24. Juli bis zum 4. August 1944) gelang es, die
deutschen Stellungen im Westen des Invasionsbereiches zu
durchbrechen. Im folgenden motorisierten Bewegungskrieg in
Nordfrankreich konnte durch das unerwartet schnelle Vorrücken der
alliierten Streitkräfte deren Nachschub schließlich nicht mehr
sichergestellt werden und der Vormarsch geriet im Raum Aachen vor
dem Westwall ins Stocken. Das gab den Deutschen Gelegenheit, ihre
schwer angeschlagenen Truppen zu reorganisieren und
Verteidigungsstellungen zu errichten. (siehe auch: Deutsche
Westfront 1944/1945) Ziel der deutschen Abwehr war es, einen
alliierten Durchbruch zum Rhein zu unterbinden, um dadurch den
Aufmarschraum für die geplante Ardennenoffensive zu bewahren. Die
Alliierten wollten zwischen Aachen und Monschau in einem Waldgebiet
bei Hürtgen (heute Gemeinde Hürtgenwald im Kreis Düren)
durchbrechen und den entlang der Rurfront stehenden deutschen
Verbänden in die Flanken fallen. Umgekehrt fürchtete man, im Falle
eines schnellen Stoßes zum Rhein im Flachland weiter nördlich
Flankenangriffen aus der Eifel ausgesetzt zu werden. Deshalb
versuchte man einen Frontalangriff durch die unwegsame Bergregion,
welche die Verteidiger begünstigte. Die Deutschen waren ihrerseits
aus mehreren Gründen am Hürtgenwald interessiert: Er bot eine
ausgezeichnete Verteidigungsstellung, und die dahinterliegende
Rurtalsperre ermöglichte es, das Rurtal unter Wasser zu setzen und
einen befürchteten amerikanischen Durchbruch in der Jülicher Börde
zu durchkreuzen. Zudem wurde die Region als Aufmarschgebiet für die
bereits in Vorbereitung befindliche Ardennenoffensive benötigt und
musste deshalb in deutscher Hand bleiben, wollte man nicht die
Geheimhaltung aufs Spiel setzen und sich der Gefahr von
Flankenangriffen aussetzen. Kampfhandlungen Am Vormittag des 6.
Oktober 1944 begann der Vormarsch der zur 1. US-Armee gehörenden 9.
US-Infanterie-Division unter dem Oberbefehl des V. US-Corps gegen
die deutsche 275. Infanteriedivision auf der gesamten Breite des
Angriffsgeländes. In diesem Waldgebiet gelang es jedoch kaum, Ziele
für die alliierte Artillerie und Luftwaffe auszumachen.
Größtenteils machte das Gelände den Einsatz schwerer Fahrzeuge
unmöglich, auch weil es nur wenige Wege gab, die zumeist für
schwere Fahrzeuge wenig oder gar nicht geeignet waren. Weiteres
Hindernis für die US-Truppen war die genaue Ortskenntnis der
Wehrmacht und deren sorgfältige Vorbereitungen von Feuerplänen und
-stellungen für Artillerie, Mörser und MGs. Die Verteidiger waren
durch das bergige und waldige Gelände im Vorteil, das die
amerikanische Überlegenheit an Kriegsgerät weniger zur Geltung
kommen ließ, außerdem standen ihnen die Befestigungen des Westwalls
zur Verfügung. Zwar war der in den späten 1930er Jahren erbaute
Westwall vielerorts verfallen und entwaffnet. Dennoch bot das
unübersichtliche deutsche Stellungssystem gute
Verteidigungsmöglichkeiten und stellte für Angreifer ein schweres
Hindernis dar. Das unebene und stark bewaldete Gelände begünstigte
Infiltrationstaktiken und erschwerte den Aufbau einer
zusammenhängenden Front. Die Amerikaner litten außerdem unter dem
Umstand, dass ihre Mörsergruppen Lichtungen zum Aufbau einer
Feuerstellung benötigten, die es vielerorts einfach nicht gab,
entsprechend fehlte ihren Infanteristen allzu oft die Unterstützung
durch Mörser. Die US-Soldaten waren dazu gezwungen, einen
erbitterten Grabenkrieg zu führen, der für beide Seiten sehr
kräftezehrend war. Dabei wirkte sich erschwerend aus, dass die
Amerikaner praktisch keine Erfahrung im Gebirgs- und Kleinkrieg
besaßen, während die Deutschen damit vertraut waren. Im Wald- und
Bergland gab es nur wenig Ansatzpunkte für die Luftwaffe und
gepanzerte Fahrzeuge, so dass die Infanterie die Hauptlast der
Kämpfe trug. Die Deutschen verwandelten den dichten Wald mit
unzähligen Schützenlöchern, Gräben und massivem Einsatz von Minen
in eine Festung, in den Bäumen versteckte Scharfschützen (sog.
Baumschützen) forderten einen stetigen Blutzoll, und Baumkrepierer
(d. h. Artilleriegranaten, die einen Baum in Fetzen rissen und eine
Unmenge Splitter erzeugten) erwiesen sich als sehr gefährlich für
die ohne ausreichende Deckung vorgehenden Angreifer. Teilweise
stellte die deutsche Artillerie ihre Geschosse auch als
Luftzündungen ein, so dass ganze Gebiete mit Schrapnells
überschüttet wurden. So blieb der Angriff im Wald stecken und die
Höhen blieben in deutscher Hand, obwohl die Amerikaner sich den
Gegebenheiten recht schnell anpassten. Den Deutschen machten
ihrerseits Nachschubschwierigkeiten zu schaffen, die kämpfenden
Verbände hatten auf dem Rückzug durch Frankreich schwere Verluste
erlitten und Ersatz war kaum verfügbar. Durch den Mangel an
Treibstoff und Fahrzeugen musste der Nachschub im unwegsamen
Gelände oft mit Trägerkolonnen nach vorn gebracht werden. Nach zehn
Tagen erbitterter Kämpfe waren beide Seiten so geschwächt, dass die
Kampfhandlungen abflauten. Am Ende der erfolglosen Offensive betrug
der Geländegewinn der Amerikaner 2,7 km, die Verluste beliefen sich
auf 4500 Mann, während die Deutschen 3200 Mann verloren. Ein
amerikanisches Halbkettenfahrzeug bahnt sich den Weg durch die
schlammigen Straßen des Hürtgenwalds Die Allerseelenschlacht Am
Ende war die 9. US-Division durch die überaus harten Waldgefechte
abgekämpft und wurde am 26. Oktober durch die 28. Division ersetzt.
Dabei beeinträchtigte der Anblick der schmutzig und abgerissen
aussehenden Abgelösten den Kampfgeist der weitgehend unerfahrenen
Ersatztruppen. Das amerikanische Oberkommando wollte keine Zeit
verlieren und plante einen Angriff auf das Dorf Schmidt, das als
Kreuzungspunkt vieler Wege und durch seine Höhenlage im so
genannten Stolbergkorridor strategisch wichtig war. Der
Angriffstermin wurde auf den 31. Oktober angesetzt, musste aber
wegen schlechten Wetters auf den 2. November verschoben werden. Die
28. Division wurde dabei um zusätzliche Pionier-, Panzer- und
Artillerieeinheiten verstärkt, die beim Durchbruch helfen sollten.
Die Deutschen waren währenddessen nicht untätig gewesen und hatten
das Waldgebiet mit zahlreichen Feldbefestigungen und Minenfeldern
wieder in eine Festung verwandelt. Im deutschen Oberkommando war
man der Ansicht, dass der amerikanische Stoß auf die Rurtalsperren
zielte, um mit ihrer Kontrolle eine Überflutung des Rurtales zu
verhindern, was einen amerikanischen Vorstoß in dieser Gegend
aufgehalten hätte. Dies hätte die Pläne für die bereits in
Vorbereitung befindliche Ardennenoffensive gefährdet, ganz
abgesehen von der Gefahr eines Flankenangriffs, falls das Bergland
in alliierte Hand gefallen wäre, so dass die deutsche Führung der
Verteidigung der Talsperren und damit des Hürtgenwaldes hohe
Bedeutung beimaß. Die Amerikaner dagegen hatten die Bedeutung der
Talsperren noch nicht erkannt und wählten die Angriffsroute wohl
hauptsächlich deshalb, um zu verhindern, dass ihre weiter nördlich
kämpfenden Truppen bei einem Vorstoß auf den Rhein durch Reserven
aus dem Hürtgenwald behindert wurden; das Primärziel war somit das
Festhalten des Gegners und das Binden seiner Streitkräfte. Im
Bergland waren deutscherseits die 275. Infanteriedivision sowie die
89. Infanterie- und die 12. Volksgrenadierdivision eingesetzt, die
116. Panzerdivision stand als Reserve bereit. Alle diese Verbände
waren allerdings stark ausgeblutet und weit unter Sollstärke. So
war z. B. die 275. Infanteriedivision auf etwa 5000 Mann
zusammengeschmolzen. Der amerikanische Angriff begann planmäßig und
gelangte trotz schwerer Verluste schon am 3. November über
Vossenack bis nach Schmidt und das benachbarte Kommerscheidt.
Starkes gegnerisches Mörser- und Infanteriefeuer konnte im
unwegsamen Gelände nicht ausgeschaltet werden, und die vorrückenden
Truppen erlitten Verluste durch die ausgedehnten Minenfelder und
Baumkrepierer. Von besonderer Bedeutung war dabei der Weg durch die
Kallschlucht, die als einzige Nachschubroute von Vossenack nach
Schmidt führte. Wegen der schlechten Wege hatten die
Angriffsspitzen große Probleme beim Vordringen, insbesondere war es
fast unmöglich, Panzer über die schmalen und stark gewundenen
Waldwege zu manövrieren. Dieselbe Schwierigkeit behinderte jedoch
auch die Verteidiger beim Heranführen von Reserven, so dass der
Fall von Schmidt nicht verhindert werden konnte. Allerdings sah die
deutsche Führung nun die Talsperren bedroht und stellte
ausreichende Kräfte für einen Gegenangriff bereit. Die Amerikaner
blieben währenddessen unter ständigem Artilleriefeuer, und die
undurchdringliche und unheimliche Waldlandschaft, die immer noch
voller gegnerischer Scharfschützen und Kampfgruppen steckte,
beeinträchtigte die Kampfmoral der Amerikaner, die sich in den
eroberten Ortschaften eingruben. Die 89. Infanteriedivision der
Deutschen führte am 5. November einen energischen Gegenangriff mit
Artillerie- und Panzerunterstützung durch die 116. Panzerdivision
gegen Schmidt, der nach heftigen Gefechten die Amerikaner unter
schweren Verlusten zum Rückzug zwang, der sich streckenweise zur
unkontrollierten Flucht auswuchs. Dabei war die Nachschubroute der
Amerikaner durch einen gleichzeitigen Angriff auf Vossenack und
ständige gegnerische Aktivität auf der Route selbst stark bedroht,
und es gelang nicht, alle vorgerückten Truppen wieder
herauszuziehen – wer nicht dem feindlichen Feuer zum Opfer
fiel, wurde gefangen. In den folgenden Tagen drängten die
angreifenden Deutschen die Amerikaner nach und nach in ihre
Ausgangsstellungen zurück, dabei erlitten die US-Truppen schwerste
Verluste. Aber auch die Deutschen zahlten einen hohen Preis für die
Verteidigung der Talsperren: der Angriff auf Vossenack schlug nicht
durch, und erst am 8. November konnten die Deutschen das von den
Amerikanern geräumte Dorf teilweise besetzen. Zu diesem Zeitpunkt
war die Schlacht weiter hinten allerdings längst geschlagen. Auch
die Verteidiger entrichteten einen hohen Blutzoll und mussten
wertvolle Reserven in die Schlacht werfen. Die Kämpfe waren von
äußerster Härte, und zuweilen wurden von beiden Seiten keine
Gefangenen mehr gemacht. Schlechte Planung und ein unvermutet
starker gegnerischer Widerstand trugen zum Scheitern des
amerikanischen Angriffs bei, zusammen mit der Tatsache, dass die
frisch eingetroffenen Soldaten der 28. Division in keiner Weise
darauf vorbereitet wurden, mit was für Verhältnissen sie es zu tun
bekommen würden. Die ausgeblutete Division musste nach diesem
Misserfolg aus der Front gezogen und aufgefrischt werden, und die
Kämpfe flauten vorübergehend etwas ab. Allein der Kampf um Schmidt
kostete die US-Armee 6184 Mann Verluste, die deutschen Verluste
lagen bei etwa der Hälfte davon. Operation Queen [Bearbeiten]
Schwere Infanteriegeschütze im Wald von Hürtgen bei der Abwehr
eines der zahllosen nordamerikanischen Angriffe, 22. November 1944
Am 16. November 1944 starteten die 1. (Hodges) und 9. US-Armee
(Simpson) eine Großoffensive im Hürtgenwald (Operation Queen), die
gleichzeitig an der Rurfront weiter nördlich anlief. In dieser
zweiten Phase der Kämpfe sollte die 4. US-Division unter Leitung
des VII. US-Corps durch die nördliche Hälfte des Hürtgenwalds
brechen und die Rur erreichen. Ihr gegenüber standen nach wie vor
drei deutsche Divisionen, alle deutlich unter Sollstärke, die dem
81. Korps angehörten, im Bereich des Hürtgenwaldes immer noch die
nun auf 6500 Mann aufgestockte 275. Infanteriedivision mit 150
Geschützen. Bei Auftakt der amerikanischen Offensive erlitten zwei
angreifende US-Regimenter schwere Verluste durch die
wohlvorbereiteten Deutschen, welche die Angreifer mit starkem
Artillerie- und MG-Feuer zurücktrieben. Um Panzerunterstützung zu
ermöglichen, begannen US-Pioniere damit, Panzerstraßen durch den
Wald zu sprengen. Dennoch blieben Nachschub und Versorgung der
Verwundeten ein Problem, so dass der Angriff ab dem 19. November
für zwei Tage eingestellt wurde, um Verwundete zu bergen und sich
neu aufzustellen. Die Deutschen erhielten unterdessen Verstärkungen
von der 344. und 353. Infanteriedivision, und der Widerstand wurde
noch härter. Das V. US-Corps übernahm nun wieder die Leitung, und
am 21. November griff die 8. US-Division im Raum des Wehebachs an
und rückte langsam bis Hürtgen vor. Trotz starker Überlegenheit
kamen die Amerikaner gegen den verbissenen deutschen Widerstand nur
langsam voran und konnten Hürtgen erst am 29. November einnehmen.
Ein Angriff auf Merode war zwar erfolgreich, ein deutscher
Gegenangriff vernichtete jedoch die zwei US-Kompanien, die das Dorf
besetzt hatten. Bestandteile der 8. und 28. US-Divisionen stießen
danach auf Brandenberg vor. Sie kamen erneut nur sehr langsam
voran. Bis zum 12. Dezember gelang es ihnen, die Orte Gey und Straß
zu erobern. Die Deutschen indessen konnten die Amerikaner von den
Talsperren fernhalten, bis die Ardennenoffensive am 16. Dezember
1944 begann. Damit fand die Schlacht im Hürtgenwald ein vorläufiges
Ende. Ende der Kämpfe Nach dem Scheitern der Ardennenoffensive am
10. Januar 1945 wurden die Kämpfe erneut aufgenommen. Die Reserven
der Deutschen waren verbraucht, und sie hatten schwere Verluste
erlitten, weshalb die Intensität der Kämpfe etwas abnahm und die
Angreifer Fortschritte verzeichnen konnten. Am 8. Februar 1945 fiel
endgültig der Ort Schmidt, wodurch die Kämpfe im Hürtgenwald
endeten. Fünf Monate nachdem die Amerikaner die Westgrenze des
Hürtgenwaldes erreicht hatten, standen sie auf der anderen Seite.
Jedoch gelang es ihnen vorerst nicht, die Talsperren zu erreichen,
bevor die Deutschen sie zur Überflutung des Rurtales öffneten. Erst
am 10. Februar fiel der Damm in Schwammenauel in amerikanische
Hand, doch da hatten die Deutschen bereits die Talsperren geöffnet,
womit der amerikanische Vorstoß auf den Rhein um zwei weitere
Wochen verschoben werden musste. Die Kämpfe um den Hürtgenwald
zählen zu den erbittertsten Kämpfen des Zweiten Weltkrieges. Der
Cache liegt NICHT auf dem Friedhof, sondern in der Nähe des
Einganges (Spoiler Bild beachten)
Additional Hints
(Decrypt)
Hagre rvarz Onhzfghzcs