In Anbetracht der
Umstände…

Es ist ein Dogma der Kosmologie: Weil ferne Galaxien vor uns
ins Unendliche fliehen, wird ihr Licht immer röter.
Doch es gibt auch eine andere Erklärung:
Licht ermüdet! Deshalb wird es rot. Diese These erschüttert unsere
bisherigen Vorstellungen vom Universum:
Es hat weder Anfang noch Ende. Die Urknall-Theorie wird überflüssig
- und viel Ungereimtes löst sich auf.
Der junge Albert Einstein war von einer Idee fasziniert: Wie fühlt
es sich an, auf einem Lichtstrahl zu reiten?
Die jahrelange Beschäftigung mit diesen Fantasien brachten ihn
schließlich zu seiner Relativitätstheorie.
Zu dieser Zeit - um 1900 - kannte allerdings noch niemand die
gigantischen Entfernungen im Kosmos.
Darum wollen wir Einsteins Gedankenexperiment mit dem heutigen
Wissen wiederholen.
Stellen Sie sich also vor, Sie wären ein Lichtteilchen (Photon),
das in einer weit entfernten Galaxis geboren
wurde und sich jetzt auf den Weg zu Erde macht. Stellen Sie sich
weiter vor, diese Reise dauere nicht nur ein
Jahr, auch nicht tausend Jahre, nicht eine Million Jahre, auch
keine Milliarde Jahre. Nein, das einsame Photon
ist zehn Milliarden Jahre unterwegs - so weit sind die gerade noch
sichtbaren Leuchtobjekte in unserem Kosmos
von uns entfernt. Würden Sie als Photon nicht auch irgendwann mal
müde werden und einen Teil Ihrer
Lebensenergie verlieren?
Wenn das der Fall wäre, wie würde sich dies auswirken? Ein Jogger,
dem die Puste ausgeht, wird langsamer und
langsamer, bis er stehen bleibt oder ins Gras beißt. Licht aber
kann nicht langsamer werden, dann wäre es kein
Licht mehr. Seine Energie ist nicht von der Geschwindigkeit
abhängig (die ist immer gleich), sondern von der
Wellenlänge oder Frequenz. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts fand Max
Planck die Formel E = hv, die Grundlage
der Quantenphysik. Sie besagt: Je höher die Frequenz v einer Welle,
desto mehr Energie E besitzt sie. Auf das
Licht übertragen: Rotes Licht ist energetisch schwächer, blaues
Licht hat wegen seiner höheren Frequenz mehr
Energie.
Das merken wir beispielsweise, wenn wir uns bestrahlen lassen.
Liegen wir unter einer Infrarot-Lampe, erwärmt
sich die Haut angenehm, aber sonst geschieht nichts, und wenn wir
versehentlich ins Licht schauen, tut das den
Augen nicht weh. Ganz anders, wenn wir unter UV-Lampen liegen. Die
Gefahr eines Sonnenbrands ist groß, und
dicke Brillen müssen unsere Netzhaut vor der verheerenden Wirkung
dieses hochfrequenten Lichts schützen.
Noch schlimmer wirken Röntgenstrahlen (sehr hohe Frequenz, während
Radiowellen (niedrige Frequenz) uns
jederzeit durchdringen, ohne irgendwelche Spuren zu
hinterlassen.
Würde Licht also in irgendeiner Form "ermüden", weil es an Energie
verliert, dann würde sich seine Farbe ändern,
von Blau in Richtung Rot. Nun entdeckte der Astronom Edwin Hubble
1929, dass sich das Licht von Galaxien
desto mehr nach Rot verschiebt, je weiter sie von uns entfernt
sind. Sein Kollege Fritz Zwicky deutete diese
Beziehung im gleichen Jahr tatsächlich als "Ermüdung" des Lichts
durch Streuung an interstellaren und
intergalaktischen Gasresten und Staubpartikeln. Später befürwortete
auch Hubble diese Idee. In einem Brief
an den Physiker R. A. Millikan vom 15. Mai 1953 schrieb Hubble:
"Ich stimme mit Ihnen überein, dass die
Hypothese der Lichtermüdung einfacher und weniger irrational
ist."
Einfacher und weniger irrational als was? Tatsache ist: Die Deutung
der "kosmologischen Rotverschiebung"
als Ermüdung des Lichts finden Sie in keiner offiziellen
Verlautbarung zum Zustand des Kosmos.
Aus diesem Grunde hat dies alles auch nicht im Mindesten etwas mit
diesem Cache zu tun.
Es soll sie lediglich ein wenig zum Nachdenken einladen..
Benötigte Gegenstände:
Metermaß
Wanderstock
Fernglas
Wissenschaftlicher Taschenrechner
Internetgerät
Absturzsicheres Schuhwerk
Kampfmesser
Zeckenhalsband
PSE
1 Liter Diwasserstoffmonoxid
alternativ: Dihydrogenmonoxid
Falls auch dies nicht zur Verfügung steht:
Hydrogeniumhydroxid
gutes Wetter
Stationnement
Parken kannst du vermutlich hier:
49° 22.674'N
6° 48.442'E
Wie viel Kohle musst du blechen, wenn du deinen Kehricht hier
entsorgst.
Ziehe sämtliche Nullen von dem Betrag ab.
Das Ergebnis ergibt den Wert: A
Livello due
49° 22.A86'N
6° 48.309'E
Die hier ins Auge fallende Postleitzahl rechnest du ins
Oktal-System um und entfernst die ersten beiden Stellen des
Ergebnisses. Zähle zu deinem erhaltenen Wert 2 hinzu.
Dein Ergebnis ergibt B.
Tase kaks
49° 22.679'N
6° 48.B'E
Hier machst du es dir gemütlich, denn nur so geht es. Blicke gen NO
und numerare die Windräder.
Dieses Ergebnis ergibt C.
Suche dann nach einem weiteren Hinweis.
Puerta de cuatro
49° 22.D87'N
6° 49.150'E
Finde den Microcache. Hier wirst du weitere Informationen
erhalten.
Ð
=E+160
Nun hast du E und Ð. Trage Sie entsprechend in die Koordinaten
ein.
Gerbang empat
49° 22. Ð 'N
6° 49.E'E
Ermittle hier die Anzahl der Buchstaben des dort präsenten
(W)ortes.
Das Ergebnis multiplizierst du mit der Ordnungszahl des chemischen
Elementes, welches häufig zur Reinigung des hier zu findenden
Stoffes verwendet wird.
Das Ergebnis ist = F.
Erinnere dich zusätzlich bitte an deinen Wert, den du für
C erhalten hattest.
Broj pet
49° 22.(C-2)83'N
6° 48.F'E
Den Durchmesser des Erdmondes dividierst du durch die Zahl, die du
dort vorfindest. Runde diese auf die volle Hunderterstelle genau
ab. Das Ergebnis ergibt den Wert für
G.
Etikete šeši
49° 22.G'N
6° 48.076'E
Drehe den Wert welchen du erhältst, wenn du die dort vorhandenen
Sprossen abzählst.
Dein Ergebnis ergibt den Wert für
H.
veipunkt syv
49° 22.397'N
6° 48.H1'E
Messe die Breite der Tür.
Den gemessenen Wert multiplizierst du mit dem Durchmesser eines
Erythrozyten.
das nach Kommastellen nach unten gerundete Ergebnis addierst du mit
einer allseits bekannten Liebesstellung. Dein Ergebnis ergibt
I.
Quest eight
49° 22.I'N
6° 48.803'E
Wie viele Wege kreuzen hier?
Jetzt wird’s richtig schwierig….denk dir einen Weg dazu.
Dein Ergebnis ist J.
Just one more
49° 22.638'N
6° 48.J43'E
Hier geht’s 40 Meter in die Orthogonale gegen die Gravitation
gerichtet.
Críoch
Endlich ist vorbei das Streben
Überstanden diese Qual
Doch es lauert schon das Leben
Und erwischt dich gleich frontal