Nachdem im
Heidelberger Odenwald ja schon mehrfach Gold gefunden wurde (vgl.
GC1V373), haben wir uns die
nähere Umgebung etwas genauer angesehen. Mit geübtem Blick war
schnell ausgemacht, dass es sich um eine größere Goldader handelt,
die sich durch die Vorberge zíeht. Nach ungezählten Begehungen des
Gebietes und detaillierter geologischer Kartierung konnten wir nun
endlich eine Karte der Goldader, so wie sie an der Oberfläche
erscheint, anfertigen.
An einigen Stellen im
Gelände kann man sehen, dass es sich um eine quarzitische Gangvererzung
mit nicht unerheblichem Goldanteil handelt. Der Kontakt vom Erzgang
zum Nebengestein ist eben und geneigt, im Gegensatz zu den anderen
Gesteinsschichten aus Buntsandstein, die nahezu horizontal
übereinander liegen. Um nun einen entsprechenden Claim zu
beantragen und geeignete Anfahrpunkte für Stollen auszuwählen,
müssen wir den Verlauf des Erzganges in der Tiefe kennen. Wir
müssen seine Lage im Raum, also sein Streichen und Fallen bestimmen, und
zwar gerundet auf ein Grad!
Wer das schafft, kann
bei
N49° 24772 +
6*Streichen + 10*Fallen und E8° 41380 +
11*Streichen + 11*Fallen
sein Schürfrecht
beantragen. Die Punkte der Dezimalminuten bitte selbst
einfügen.
Viel
Erfolg!