Das Leben mit dem Glauben und der Hoffnung
Das Wort "Marterl" ist vom Wort Marter abgeleitet, was sich wiederum ursprünglich vom griechischen Wort "martyros" ableitet und übersetzt so viel wie "Blutzeuge" bedeutet. Ein Marterl kann zum Beispiel darstellen, was ein Heiliger für den rechten Glauben erlitten hat. Da die meisten Menschen früher nicht lesen konnten, waren die Darstellungen und Situationen meist sehr klar und unmißverständlich. Oft wurden Flurdenkmäler zum Dank an überstandene Leiden errichtet. "Gnadenstuhl" nennt man beispielsweise eine solche, bei der Gott Vater, Jesus und der Heilige Geist gemeinsam zu sehen sind. "Ecce homo": aus dem lateinischen, laut Johannesevangelium ein Ausspruch von Pontius Pilatus, dem Stadthalter Roms, als dieser Jesus von Nazaret in purpurnem Gewand der Bevölkerung vorführte. Jesus zeigt die Spuren der Folterungen und trägt am Haupt die Dornenkrone. Eine weitere Erklärung für den Ausdruck Marterl ist Folgende: Der Begriff soll sich vom Namen der Heiligen Martha ableiten, welche die Schwester des Lazarus war, und ursprünglich oft auf Bildstöcken dargestellt wurde. Lazarus wurde durch Jesus von den Toten auferweckt. Die Heilige Martha, welche am 29. Juli gefeiert wird, soll den Heiland auch auf dem Todesweg begleitet haben.
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