Skip to content

<

Jagd auf den Wolfsnippur (Nachtcache)

Hidden : 04/12/2010
Difficulty:
5 out of 5
Terrain:
4.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Nachtcache in Hinterseebach; etwa 10 km; viele Höhenmeter; 18 Stationen + Bonus; Zeitaufwand: grob 7 Stunden (1/3 Weg, 2/3 Rätsel); T5+ bei schlechtem Wetter (Regen oder Schnee)

Der Wolfsnippur


Vor langer Zeit, als die ersten Siedler aus dem Süden in unsere heutige Gegenden kamen, lernten sie recht schnell, wie nahrhaft die Täler des schwarzen Waldes sind; wie ergiebig die Traubenberge, die unter der gutmütigen Sonne wachsen; wie fruchtig die Beeren der Erde und wie saftig die Äpfel sind. So wurden viele von ihnen hier sesshaft, und sie nannten die Täler nach Sagen- und Fabelgestalten und nach Geschichten, die die Ältesten unter ihnen erzählten.
So entstand das Renchtal, welches für seine Beeren der Erde, das Affental, welches für seinen Göttertrunk und das Achertal, welches wiederum schon alsbald für seine Baumfrüchte bekannt werden sollte.

Viele Tage lebten die Menschen in den Tälern in Friede und Zufriedenheit.
Doch mit der Zeit wurden sie immer mehr, und sie zogen tiefer in die Täler hinein. Und je weiter sie hinein zogen, desto seltsamere Dinge geschahen. Im Renchtal berichtete man von Scharen von Schnecken, welche die Pflanzen in nur einer Nacht wegfraßen, im Affental von Vögelschwärmen, welche die Trauben schneller abpflückten als man sie verscheuchen konnte, und im Achertal verschwanden immer wieder ganze Pferde, die man zum Transport der Früchte brauchte.
So reagierten die Einwohner eines jeden Tals jeweils auf ihre eigene Art und Weise auf die Probleme. Die einen erfanden den Heuknecht, der die Vögel glauben machte, es seien derart viele Bauern auf dem Feld, dass sie sich gar nicht mehr auf die Felder trauten. Die anderen fanden heraus, dass kleine Zäune Wunder wirken, und die dritten schickten Jäger in die Wälder, um die Tiere zu erlegen.
Letztere hatten eine gefährliche Aufgabe: Sie mussten der Spur des Tieres bis tief in den Wald folgen, mussten es aufspüren, und dann das gesamte Rudel erledigen, so dass auch nicht nur ein einziges übrig blieb.

Jahrelange ging es so weitestgehend gut - nur selten gab es nennenswerte Vorfälle.
Doch eines Tages kam ein solcher Jägertrupp nur zur Hälfte nach Hause. Sie erzählten, wie sie auf ein besonders großes Tier gestoßen seien und sich getrennt hätten, um es zu umzingeln. Doch plötzlich hörten sie die anderen schreien, und als sie zu dem Ort der Schreie rannten, fanden sie nur noch eine große Blutlache vor.
Zu Tode erschrocken rannten sie zurück in das Dorf, und sofort sprach jeder nur noch von dem seltsamen großen Tier - auch wenn keiner genau sagen konnte was es war. Die einen vermuteten einen Wolf, die anderen eine große Katze; für einige war es eine Rache der Natur.

Was es wirklich war, hat nie jemand herausgefunden. Die Mythen wurden immer abstruser und verworrener, so dass heutzutage niemand mehr sagen kann, was wahr und was erfunden ist. Fest scheint nur zu stehen, dass das Tier einen immensen Schatz bewacht.

Angetrieben durch die Vorstellung auf einfache Weise tatsächlich reich zu werden, versuchten viele, das Tier zu finden. Von dem, was man so von den Jägern hört, haben es tatsächlich auch schon einige gefunden - doch beweisen konnte es bislang noch keiner.

Doch in letzter Zeit sind Berichte aufgetaucht, wonach ein Förster zufällig ein solches Tier im Wald gesehen habe. Bei einer seiner nächtlichen Touren habe er auf einmal etwas rotes durch das Gebüsch blitzen sehen, und als er danach sah, so sah er nur wie ein riesiges Tier durch das Geäst davon hastete.


Eure Aufgabe ist es daher, den Schatz des Tieres zu finden. Hierzu solltet ihr folgende Dinge wissen:
  • Der Wolfsnippur- so wird das Wesen genannt - ist ein nachtaktives Geschöpf. Ihr werdet ihn bei Tag höchstens schnarchen hören.
  • Tretet die Jagd nicht alleine an. Es ist nicht nur gefährlich ohne Begleitung los zu ziehen; ihr werdet euren Partner teilweise auch anderweitig brauchen.
  • Angeblich hat ein alter, weiser Jäger namens Bromor auf der Suche unterwegs Notizen hinterlassen. Man spricht von mehr als einem Dutzend selbiger. Sucht sie. Wenn einer den Wolfsnippur gefunden hat, dann am Ehesten noch er.
  • Sucht im Umkreis (in der Regel etwa 3 Meter) von Rot, folgt allem anderen.
  • Falls ihr Koordinaten habt, geben diese oft nur den Punkt an, von welchem aus ihr weiter suchen sollt. (Achtung: Peilungen jedoch immer von den genannten Koordinaten aus durchführen!)
  • Druckt euch bitte das unten angehängte Bild aus, ihr werdet es im Laufe der Nacht benötigen.
  • Parkt bei den angegebenen Koordinaten und begebt euch dann zu den Koordinaten von denen aus der Jäger startete. Sucht ab dort nach Hinweisen.

Noch ein paar allgemeine Informationen:
  • Das Tier ist zwar schnell und wendig - es kann jedoch keine Bäume hinaufklettern. Und sich auch nicht abseilen.
  • Ihr befindet euch teilweise in der Nähe von Wohnhäusern. Manch Alteingesessener hat kein Verständnis für die Jagd, und ist eher der Meinung, man solle den Wald bei Nacht dem Tier überlassen. Bitte verhaltet euch entsprechend rücksichtsvoll wenn ihr in entsprechende Gegenden kommt (und schaltet den 400-Watt-Baustrahler ab).
  • Aus selbigem Grund: Geht diesen Cache bitte nicht mit mehr als 5 Leuten an.
  • Kleine Kinder sind nicht unbedingt förderlich (relativ lange Wegstrecke mit ordentlichen Höhenunterschieden und zudem teilweise querfeldein). Wenn ihr welche mitnehmen wollt, dann sollten sie geübt in schwierigen Wanderungen sein (wie gesagt: "querfeldein").
  • Empfohlen wird ein mobiler Internetzugang (Handy o.ä.), da es ein oder zwei sehr knackige Rätsel gibt; ein solcher ist jedoch ausdrücklich nicht zwingend nötig (allerdings ist es vorteilhaft, sich in diesem Fall über die Namen bekannter Sagen-/Fabelwesen zu informieren).
  • Wenn es regnet oder gar schneit, gilt T5! Eine Spezialausrüstung ist zwar trotzdem nicht erforderlich, aber das Gelände wird dann teils äußerst schwierig/gefährlich.
  • Ihr werdet den Wald - wie bereits erwähnt - auch abseits von Wegen betreten müssen. Und das nicht zu knapp. Bitte geht dennoch sorgsam mit der Natur um.


Bitte passt beim Finale auf, dass euch nichts entgegen fällt und versteckt bitte wieder alles mindestens so gut wie ihr es angetroffen habt!


Bleibt nur noch zu sagen:
Viel Glück - auf dass ihr heil zurück kehret
Viel Spaß - auf dass ihr euch nicht langweilt
Viel Erfolg - auf dass ihr das Tier finden werdet!


Bonuscache: Jagd auf den Wolfsnippur (Nachtcache) - Bonus (GC23C6P)


Additional Hints (Decrypt)

[Stage 5] kkkk = ivre, ijlm = frpuf (kkkk = k+k+k+k; ...)

[Stage 5] Ahe snyyf rf tne avpug jrvgretrug: yyha = favr, vreq = yyha, gupn = yyha. vrjm gfv bfyn ...?

[Stage 9] ZX tvog rf na fcägrere Fgryyr.

[Stage 9/10] "Uvysr, uvre vfg avk zrue!": Unog Vue qra Uvajrvf na Fgntr npug jöegyvpu traht trabzzra?

[Stage 11] Nhfanuzfjrvfr avpug qvr Fgrvaenffry ubpu. Rvafgvrt nz teüara Ersyrxgbe rva cnne Zrgre jrvgre.

[Stage 12] Qbfr: bora! Eägfry: Qre Refgr tvog qvr Irefpuvrohat na, qre Mjrvgr qvr Zrgubqr. Qhepucebovrera trug nygreangvi nhpu.

[Stage 14] Znapuzny uvysg rva naqrere Oyvpxjvaxry ...

[Stage 17] Jvr urvßg qnf Gvre abpuzny?

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)