Von unten oder von der Seite hat man schon öfters mal die Möglichkeit eine Brücke zu betrachten. Die Gelegenheit von oben drauf zu schauen gibt es nicht so oft. Der Cache liegt an einem kleinen Rundweg. Wer ihn gehen will kommt bis auf wenige Meter an die Brücke ran.
Der Weiterbau der A 44 ist eines der Verkehrsobjekte Deutschen Einheit. Der Baubeginn erfolgte im Jahre 2000. Die rund 65 km lange Autobahn soll ca. EUR 1,4 Mrd. kosten und bis zum Jahre 2015 fertiggestellt sein.
Bis heute wurde lediglich der Streckenabschnitt Walburg fertiggestellt und am 06. Oktober 2005 für den Verkehr freigegeben
Der Abschnitt Walburg hat eine Länge von ca. 4,4 km. Die Kosten für dieses Teilstück betrugen ca. 86 Mio. Euro. Der Abschnitt besteht aus dem Walbergtunnel (300m), dem Hopfenbergtunnel (530m), der Wehretalbrücke (530m) und der Hopfenbachtalbrücke (280m).
Hopfenbachtalbrücke:
Die rund 275 m lange 7-Feldbrücke entstand im Taktschiebeverfahren und überquert das Hopfenbachtal in ca. 25 m Höhe. Dabei wurden ca. 15.000 cbm Beton, ca. 1.500 to Betonstahl und ca. 175 to Spannstahl verbaut.
Nach Abschluss der Arbeiten für die Brückenpfeiler sowie den Überbau in der Zeit von Februar 2002 bis März 2003 erfolgte im Herbst 2003 die Komplettfertigstellung des Bauwerks.
Die Brücke verbindet die Tunnelbauwerke Walbergtunnel und Hopfenbergtunnel.
Auf den ersten, den zweiten und den dritten Finder wartet eine Urkunde.
Hinweis: Der Cache ist umgeben von landwirtschaftlichen Flächen. Er ist eigentlich gefahrlos zu erreichen. Aber es besteht trotzdem die Möglichkeit mit Stacheldraht oder auch Weidezaun in Berührung zu kommen. Die Weide sollte um abzukürzen nicht überquert werden. Sie ist groß und es ist immer ein Bulle bei den Kühen. Rollstuhlfahrer kommen leider nicht bis ganz an den Cache ran.