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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (small)
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Burgenstadt Schlitz
Dieser Cache besteht aus einem kleinen Stadtrundgang durch die malerische Altstadt von Schlitz und hat sieben Stationen. Auf dem Weg kann man auch noch einige Tradis mitnehmen.
Bei den o.a. Startkoordinaten des Caches, am alten Schulhof, kann man parken. Hier startet unserer Rundgang, welcher ca. 45 min. dauert (ca 1,5 km). Wenn man den Schulhof in Richtung Stadt verlässt, sieht man die Polizeistation von Schlitz, diese war früher das Gefängnis.
1. Obertor
Ihr steht nun am Obertor, dieses bildet den Haupteingang zum Schlitzer Burgenring. Nur durch das Obertor war es möglich, mit Wagen und Gespann in das Innere des Burgenrings zu gelangen. Ursprünglich ist die Obertoranlage mit einer Zugbrücke versehen gewesen.
Hier befindet sich eine Hinweistafel.
Die Anzahl der eingezeichneten Burgen ist = A
Die Quersumme der Gründung der Auerhahn Bräu ist = B
2. Vorderburg
Die Vorderburg, in der sich heute das Heimatmuseum und der Festsaal der Stadt Schlitz befinden, ist aus einem ursprünglich aus dem Mittelalter stammenden romanischen Wohnturm entstanden (Unterbau des Turms vor 1181). Der Kern des Ostflügels ist ebenfalls mittelalterlich, während der Westflügel um 1600 erbaut wurde. Verschiedene Bauabschnitte lassen sich an dem zentralen, ehemaligen Wohnturm ablesen. Ein aus Altan und Treppenturm bestehender Vorbau, von denen noch Spuren zu erkennen sind, wurde 1812 abgerissen, das spätgotische Portal des Treppenturms befindet sich heute im Gartenausgang des Vorderburger Türmchens. Schmal- und Rückseiten der beiden Flügel des gewaltigen Gebäudes besitzen Renaissancegiebel.
Die Anzahl der Steinstufen bis zur Eingangstür sind = C
3. Stadtkirche
Die evangelische Stadtkirche, ehemals Sankt Margarethen. Als dreischiffige romanische Säulenbasilika von dem Fuldaer Abt Ratgar erbaut, wurde sie im September 812 vom Mainzer Erzbischof Richolf geweiht.
Der Tag .. . 09.812 der Kirchweihe ist = D
4. Hinterturm
Die Hinterburg, 1493 schon erwähnt, ist in ihrem Ursprung Teil der Schlitzer Stadtbefestigung. Der jetzige dreigeschossige Bau wurde von 1561 bis 1565 errichtet, im Jahre 1647 umgebaut. Diese Jahreszahl ist über dem Haupteingang festgehalten. Der in reinem Renaissancestil ausgeführte Baukörper wird durch prachtvolle Giebel und einen Treppenturm mit achteckigem Fachwerkaufbau geschmückt. Der Fachwerkaufbau ist mit einer welschen Haube versehen. Die Hinterburg, die im Lauf der Geschichte vielfache Verwendung gefunden hat, ist seit 1950 das Hauptgebäude der Graf Görtzischen Stiftung Altersheim. Diese Stiftung hat sich die Betreuung und Pflege älterer Menschen zur Aufgabe gemacht.
Ihr befindet euch nun am Fuße des Hinterturms, ein Bergfried aus dem 14. Jahrhundert. Ursprünglich war das Turminnere nur durch einen wahrscheinlich hochklappbaren Steg zu betreten. Unterhalb des früheren Eingangs befanden sich mehrere Verliese, die von der gräflichen Landesherrschaft als Turmgefängnis benutzt wurden.
Mit einem Fahrstuhl kann man im Turm nach oben fahren, von wo man einen wunderbaren Blick über die Stadt hat. Zur Weihnachtszeit verwandelt sich der Turm in die „Größte Weihnachtskerze der Welt“. Dann wird eine Kerzenflamme auf die Spitze montiert und der gesamte Turm mit einem roten Stoff eingehüllt.
Die Quersumme der Höhe des Turms ist = E
5. Marktplatz
Der Marktbrunnen diente früher als Schöpfbrunnen zur Wasserversorgung der Innenstadt. Der Steintrog wurde in seiner jetzigen Form im 16. Jahrhundert erstellt. Die Brunnenfigur St. Georg wurde im Jahr 1930 aufgestellt. Mit ihr hat sich die Familie Färbereibesitzer Schmidt ein Denkmal in ihrer Heimatstadt gesetzt. Eine besondere Beziehung zwischen St. Georg und der Schlitzer Geschichte besteht nicht, die Figur wird in der heimischen Mundart als "Bornschorsch" bezeichnet.
Auf dem Brunnen hier am Marktplatz befindet sich ein Metallschild,
die Anzahl der Schriftreihen ist = F
6. Trachtenpaar
Alle zwei Jahre, am zweiten Wochenende im Juli in den ungeraden Jahren, findet hier in der Burgenstadt ein großes internationales Folklorefestival statt, das Schlitzerländer Trachtenfest.
Die Quersumme des Stiftungsjahres der Figuren ist = G
7. Schloss Hallenburg
Die Hallenburg, Schloss und Residenz der Grafen von Schlitz, ehemals befestigtes Hofgut auf dem Flurstück "Hall" gelegen, wurde im 16. Jahrhundert ausgebaut. 1706-1712 entstand dann nach den Plänen des französischen Architekten Louis Remy de la Fosse ein neues, spätbarockes Schloss mit Mansardendach. Seit 1720 war die Hallenburger Linie der Herren von Schlitz alleiniger Besitzer der Landesherrschaft, nachdem die übrigen Linien im Mannesstamm ausgestorben waren. Schloss Hallenburg diente seit dem 18. Jahrhundert der anfangs noch freiherrlichen, später gräflichen Familie als ständiger Wohnsitz. 1755 brannte die Hallenburg aus, wurde wieder instand gesetzt, sie erhielt ihr jetziges Aussehen um 1800 nach einem Umbau durch den Grafen Karl Heinrich, der das Mansardendach beseitigte und ein neues Stockwerk aufsetzte. Im gartenwärts liegenden Saal der Beletage befindet sich eine seltene florale chinesische Panoramatapete aus dem 18. Jahrhundert. 1954 hat Graf Otto Hartmann das Schloss der Stadt geschenkt. Diese richtete dort ein Gymnasium ein, das nach Einführung der Oberstufenreform geschlossen werden musste. Zu Schloss Hallenburg gehört der Schlosspark, der sich nach der Schenkung ebenfalls im Besitz der Stadt Schlitz befindet. Ursprünglich ein Park nach rationalistisch- französischem Vorbild, wurde die heutige Anlage zu Beginn des 19. Jahrhunderts nach dem Muster englischer Landschaftsgärten grundlegend umgestaltet. Zahlreiche, auch exotische Gehölze wurden damals angepflanzt.
Seit 2003 beherbergt dieses schöne Gebäude die erste Hessische Landesmusikakademie.
Die Anzahl der Fenster im ersten Stock auf der Hofseite ist = H
Die Anzahl der Musizierenden Metallfiguren vor dem Schloss ist = I
Die Koordinaten für den Finalcache ergeben sich aus:
N 50° D*2 . I (3*G-I)
E 009° B+C+F+2 . E*H*A+458
Erstausstattung:
* Erstfinderurkunde
* Logbuch und Stift (bitte im Cache lassen)
* Küken
* Ü-Ei-Figur und Auto
* Kodak Sprachführer und Anstecknadel
* Foto "Kerze"
Additional Hints
(No hints available.)