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Auf dem Dersdorfer Ortsgebiet bzw. auf den Grenzen stehen sieben Wegekreuze, teilweise mit langer Historie. Wie lang, das sollt ihr auf dieser Runde, die euch zu vier Kreuzen führt, herausfinden. An allen Kreuzen ist das Jahr der Errichtung gesucht.
Station 1: Das Unglückskreuzchen „et Drommesch Krützje“
N 50° 45.653, E6° 57.799
In der Zeit, in der dieses Kreuz aufgestellt wurde, war die bauliche Situation in der unmittelbaren Umgebung noch etwas anders. Hinter euch, auf der anderen Seite der Dürerstraße, befand sich die Dersdorfer Turmburg, die von einem Wassergraben umgeben war. Der Überlieferung zufolge stürzte hier ein Bornheimer Müllersknecht mitsamt seinem Karren und Pferd in den Burggraben und ertank. Die Inschrift auf dem kleinen Basaltkreuz lautet: „Anno JAHR_1 den 7. Mertz“. Es handelt sich um eines der ältesten Unglückskreuze im gesamten Rhein-Sieg-Kreis. Die Inschrift ist inzwischen ziemlich verwittert. Allerdings kann man die Jahreszahl noch erkennen (ertasten). Falls es doch klemmen sollte: als Joker findet ihr unten drei Auswahlmöglichkeiten, damit ist es auf jeden Fall zu lösen.
Station 2: Das Passionskreuz
N50°45.606, E6° 57.932
Passions- oder Arma-Christi-Kreuze stellen symbolisch die Leidensgeschichte Jesu dar. Das Dersdorfer Passionskreuz wurde im Jahre JAHR_2 von Johann Wallraf erschaffen, der in späteren Jahren erster festangestellter Lehrer in Bornheim-Brenig und schließlich Ortsvorsteher wurde. Nach ihm ist übrigens die Bornheimer Grundschule benannt. Es hing an der Fassade eines inzwischen abgerissenen Gehöfts, nahezu an der Stelle, an der es jetzt zu sehen ist. Das Kreuz, das ihr vor euch seht, ist nicht mehr das Original. Das Holzkreuz war nach mehreren Jahrhunderten nicht mehr zu retten und wurde 1960 durch ein genau angefertigtes Replikat ersetzt.
Station 3: Das Kreuz am Bolzplatz
N50°45.515, E6° 57.743
Der Inschrift nach ist es das jüngste Kreuz und erst JAHR_3 an dieser Stelle errichtet. Die Geschichte geht jedoch weiter zurück. Es stammt vermutlich aus dem 18. Jahrhundert, war dann lange Zeit als Grabmal auf dem Breniger Friedhof zu sehen und wurde schließlich restauriert und am jetzigen Standort aufgestellt. Möge es die Hobbykicker vor schweren Verletzungen schützen.
Station 4: Das Meuserkreuz
N50°45.347, E6° 57.528
Dieses Kreuz steht streng genommen gar nicht in Dersdorf, sondern im zu Brenig gehörenden Ortsteil Bisdorf. Historisch gesehen gehörte der ehemalige Weiler jedoch zu Dersdorf. Das Kreuz wurde vom damaligen Bürgermeister der „Mairie“ Waldorf, Jacob Meuser, im Jahre JAHR_4 errichtet. Nach ihm ist auch die Straße benannt. Es ist in einem hervorragenden Zustand und liegt in einem kleinen Gärtchen. Auf der Bank könnt ihr die Finalkoordinaten errechnen. Wer noch die Aussicht genießen will (bei klarem Wetter bis Köln und Bonn) kann das vom Gütchenweg oder dem höher gelegenen Heerweg aus machen.
Final
Die Dose findet ihr an der folgenden Koordinate:
N50° 45. [2*(JAHR_2 – JAHR_1) + 51]
E6° 57. [5*(JAHR_3 – JAHR_4) - 34]
Alle Angaben zu der Geschichte der Kreuze stammen aus dem Buch „Dersdorf – Eine Ortsgeschichte in Wort und Bild“ von Dr. Horst Bursch und Hildegard Heimig.
Bis auf die letzten 10m zur Dose ist der gesamte Weg für Fahrräder, Kinderwagen und Rollstühle geeignet.
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Short english version:
In Dersdorf, there are in total seven wayside crosses. The positions of four of them are given above. Find them, write down the years, in which they were erected (JAHR_1 to JAHR_4), and calculate the final coordinates.
Additional Hints
(Decrypt)
Qnf Xerhm na Fgngvba rvaf fgnzzg nhf qrz Wnuer:
* süasmruauhaqregqervhaqmjnamvt, bqre
* frpumruauhaqregivre, bqre
* fvromruauhaqregnpughaqarhamvt