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Der Einbruch Mystery Cache

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grizzlybox: Das Versteck von Freddy's Beute wurde leider von den netten Herren der Städtischen Werke planiert und mit Asphalt überzogen. Nach unzähligen Ersatzdosen ist es nun an der Zeit, Freddy auf Bewährung zu entlassen, damit er sich wieder selber um seine Sachen kümmern kann.

Danke für all die Besuche und die tollen Logs.

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Hidden : 10/14/2009
Difficulty:
4 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Der Herbst ist da. Die Tage werden kürzer. Die Dämmerung kommt früher. Das ist die ideale Zeit für Einbrecher. Aber nicht alle sind erfolgreich...

Die Koordinaten zeigen auf den Hof des Bezirksgefängnisses Winterthur. Dort ist der Cache natürlich nicht. Aber unsere Hauptperson könnte durchaus dort anzutreffen sein.

Der Einbruch

Vom nahen Kirchturm verklang gerade der zehnte Schlag der Glocke. Die wenigen Spaziergänger, welche sich ihrer Hunde wegen zu dieser Stunde noch in die frostigen Temperaturen des anbrechenden Winters hinausbegeben hatten, waren in die wohlige Wärme ihrer Häuser zurückgekehrt, und in den meisten Fenstern waren im Verlaufe der letzten halben Stunde die Lichter ausgegangen.

Das war die Zeit, auf welche Freddy gewartet hatte. Das mittelgrosse Einfamilienhaus mit dem gepflegten Garten war Freddy schon vor einiger Zeit aufgefallen. Also hatte er es die vergangenen Abende beobachtet. Als das darin wohnhafte Ehepaar heute kurz nach 20.00 Uhr in Abendgarderobe gekleidet in den dunkelblauen Mercedes gestiegen und davon gefahren war, wusste Freddy, dass seine Gelegenheit heute gekommen war. Das geduldige Warten hatte sich gelohnt. Die Gegend war ruhig und verlassen.

Freddy stieg aus seinem Fahrzeug, in welchem er die letzten Abende meistens nur mit einer Thermoskanne voller Kaffee und Sandwichs, welche er wie immer von dem Bündel falscher Hunderternoten, von dem er zurzeit seinen Lebensunterhalt bestritt, bezahlt hatte, ausgerüstet verbracht hatte, und überquerte die Strasse. Während er sich dem Grundstück näherte, den seitlichen weiss gestrichenen Lattenzaun durch die Lücke zwischen den zwei losen Zaunlatten überwand, welche er anlässlich seiner Erkundungstouren entdeckt hatte, und sich langsam und vorsichtig dem Gebäude entlang bewegte, lauschte er auf unerwartete Geräusche. Ein Hund oder ein Nachbar, der sich noch vor dem Schlafengehen eine Zigarette im Freien genehmigte, konnten sein Vorhaben noch im letzten Moment zunichte machen. Doch es blieb alles still.

Auf der Rückseite des Gebäudes angekommen setzte er das mitgebrachte Stemmeisen an der Verandatüre an. Der einfache im Holzrahmen eingelassene Riegel hatte dem Stemmeisen nichts entgegenzusetzen und so betrat Freddy kurz darauf auf leisen Gummisohlen das Wohnzimmer und zog den zersplitterten Türrahmen hinter sich notdürftig zu. Zielstrebig begab er sich in die obere Etage und fand hinter der zweiten Türe auch sogleich das Arbeitszimmer. Sogleich machte sich Freddy über den Schreibtisch her und stellte bereits bei der zweiten Schublade, an welcher er rüttelte, fest, dass diese verschlossen war. Die Menschen sind träge und bewahren die Schlüssel zu verschlossenen Schubladen in Griffnähe auf. Ein kurzes Stöbern in den Büroklammern und da war er auch schon. In der Schublade fand Freddy ein Kistchen mit Schmuck, welches er natürlich einsteckte. Ebenfalls in der Schublade befand sich eine Bankkarte für den Bargeldbezug an Geldautomaten. Und weil Freddy kein Anfänger war, fand er auch nach kurzer Suche im aufliegenden Adressbuch unter dem Buchstaben P den zur Karte gehörigen Code.

Das musste genügen, denn es war immer wieder erstaunlich, wie rasch die Zeit verging, wenn man sich durch fremder Leute Wertsachen wühlte. Auf dem gleichen Weg, wie er gekommen war, verliess Freddy das Haus, stieg in sein Auto und macht sich auf den Weg, um seinen erfolgreichen Abend mit einem kühlen Bier zu begiessen. Auf dem Weg dorthin machte er noch an einem Geldautomaten halt und hob mit der Karte und dem zugehörigen PIN kurzerhand den Maximalbetrag ab. Im Wirtshaus angekommen wurden dann aus dem einen Bier drei, und Freddy entschied, dass es doch eigentlich schade wäre, den neuen Reichtum bereits wieder auszugeben. Er wartete also einen unbeobachteten Moment ab, und machte sich, ohne zu bezahlen, davon.

Nun war es so, dass Freddy nicht gerade vom Glück verfolgt war. So kam es denn auch, dass just an diesem Abend, als er sich mit seinem Auto losfahren wollte, dessen Motor sich standhaft weigerte anzuspringen. Freddy bestieg also den Nachtbus, der nur wenige Minuten später ein paar Gehminuten entfernt vorbeikam. Doch damit waren seine Probleme nicht gelöst. Denn kaum war der Bus abgefahren, sah Freddy vom vorderen Ende des Busses her eine Fahrscheinkontrolle auf ihn zukommen. Selbstverständlich hatte er keine Fahrkarte gelöst. Als der Kontrolleur immer näher kam, stellte sich Freddy schlafend. Gerade als der Kontrolleur bei Freddy angekommen war und ihn an der Schulter rüttelte, hielt der Bus an einer Haltestelle an. Wie aus dem Tiefschlaf gerissen sprang Freddy auf, nuschelte etwas von verpasster Haltestelle und sprang am Kontrolleur vorbei aus dem Bus.

Und so dauerte es mehrere Stunden, bis Freddy von seiner erfolgreichen Einbruchstour nach Hause kam, wo er todmüde ins Bett fiel. Geweckt wurde er am nächsten Morgen von zwei Herren der Kantonspolizei, welche ihn auf dem Überwachungsband des Geldautomaten, welches nach der Entdeckung des Einbruchs ausgewertet wurde, als Altbekannten sofort identifiziert hatten. Bei der gleichentags stattfindenden Einvernahme durch den Staatsanwalt behauptet Freddy, er sei nur zufällig vor Ort gewesen, als er gesehen habe, wie sein Kumpel Harry den Einbruch begangen habe. Er habe von diesem dann die Bankkarte erhalten.

Ein halbes Jahr später war die Gerichtsverhandlung bereits Vergangenheit und Freddy konnte es kaum glauben: Der Richter hat ihm eine massive Strafe aufgebrummt. Dies auch deshalb, weil Freddy auf dem Heimweg von seiner Einbruchstour die Beute versteckt hatte und sich standhaft weigerte, das Versteck zu verraten. Und so beschloss Freddy, seine Umwelt während seiner Abwesenheit mit einem kleinen Rätsel zu beschäftigen. Wer das Rätsel lösen sollte, wusste, wo er seine Beute noch kurz vor seinem Haftantritt neu versteckt hatte.

„Zählt die Gesetzesartikel sämtlicher Straftatbestände zusammen, welche Freddy in dieser Verhandlung zum Vorwurf gemacht wurden (A) und bestimmt die maximale Freiheitsstrafe in Minuten (ein Jahr = 365 Tage), mit welcher Freddy zu rechnen hatte (B). Der Richter hatte Freddy wegen seiner persönlichen Situation nur gerade 14 Jahre, 89 Tage, 7 Stunden und 20 Minuten davon erlassen. Wie lange wanderte Freddy (in Minuten) ins Gefängnis (C)? Einige Delikte werden nur verfolgt, wenn ein Strafantrag gestellt wird. In welchem Artikel steht, wer den Antrag stellen darf (D)?"

Die Beute liegt bei N 47° C/100'000 E 8° A*D/1'000

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Es gilt dabei Folgendes:

- Ihr braucht für die Lösung nur das schweizerische Strafgesetzbuch.

- Es sind immer nur die Grundtatbestände anzuwenden. Privilegierungen und Qualifizierungen sind ausser Acht zu lassen.

- Strafanträge sind als gestellt zu betrachten.

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Eure Lösung für die Koordinaten dieses Rätsels könnt ihr auf geochecker.com überprüfen. Geochecker.com.

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Bitte zieht bei der Bergung des Caches die Örtlichkeit in Betracht und benehmt euch entsprechend unauffällig. Gerade hier ist es wichtig, dass das Böxli wieder gut versteckt wird. Bitte nehmt euch also für die Bergung die benötigte Zeit.

Leider wurde die ursprüngliche mit Modeschmuck gefüllte Small-Box in regelmässigen Abständen gemuggelt. Wir haben deshalb die Box durch einen Petling ersetzt und hoffen, dass diesem ein längeres Leben beschert ist.

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Additional Hints (Decrypt)

N vfg ivrefgryyvt, O vfg npugfgryyvt, Q vfg mjrvfgryyvt Pnpur: va qre Zvggr

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)