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Die DHMO-Affäre Multi-Cache

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Hidden : 12/7/2009
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Jack McGregor: Die DHMO Affäre


Heute, gegen 11:00 Uhr früh.
Mein Name ist Jack McGregor, ich bin Privatdetektiv. Ich soll einen verschwundenen Journalisten suchen und bin so ganz nebenbei einem Chemieskandal von ungeahnten Ausmaßen auf der Spur. Lassen Sie uns die letzten Schritte zur Aufklärung meines Falles gemeinsam gehen. Ich spüre, daß ich der Lösung recht nahe gekommen bin. Wir werden heute ein paar letzte Befragungen vornehmen, die erste Adresse ist irgendwo westlich. Ich parke meinen alten Jaguar am Straßenrand und mache mich zu Fuß auf den Weg. Doch zunächst lassen Sie mich berichten, was bisher geschah.

Irgendwann letzte Woche.
Ich saß in meinem schäbigen Hinterhofbüro, der Deckenventilator kämpfte seinen aussichtslosen Kampf gegen die schon seit Tagen andauernde Hitze. Ich rauchte meine zwanzigste Zigarette und fragte mich gerade, ob ich mir eine Portion der großartigen Weinbergschnecken unten bei Jean-Louis leisten könnte, da klingelte das Telefon. Da der Anrufer nicht so schnell aufgab, drückte ich meine Zigarette aus und nahm ab. Es war eine Frau. „Sie müssen mir helfen, sie sind meine letzte Hoffnung…“ Ihre Stimme war von Verzweiflung und Resignation geprägt. Sie hieß Claire und vermißte ihren Sohn. Ihr Sohn (Seine wahre Identität sollte ich geheim halten, also nennen wir ihn mal, hm…Joe) Joe war Journalist bei einem dieser Provinzblätter und einer großen Sache auf der Spur, die ihm eine Karriere bei einer der angesehenen Zeitungen sichern sollte. Ich bekam von Claire einige Informationen, später sollte ich die Unterlagen abholen, die Joe bei ihr aufbewahrt hatte. „Vielleicht hilft es Ihnen ja weiter…“ Es ging um die Vertuschung eines Chemieskandals. Der Stoff, über den er schon eine Menge herausgefunden hatte, nannte sich Dihydrogenmonoxid, kurz DHMO

Heute, 11:25 Uhr.
Ich stehe vor einer heruntergekommenen Hütte mitten im Nirgendwo. Schilder warnen mich vor dem Betreten des Grundstückes. Nun gut, was ich wissen muß, kann ich auch von hier herausfinden. Laut meinen Informationen soll ein eiserner Buchstabe auf den nächsten Treffpunkt hinweisen. Hm…, mal sehen, stimmt, dort oben. Es ist der X-te Buchstabe des Alphabets.

abc = X mal 23 plus 3
def = X mal 15 plus 12

Ende letzter Woche.
Was zum Teufel ist eigentlich dieses DHMO? Ich ging zu Marc Myers, von Beruf Chemiker. Er war mir noch etwas schuldig, seit ich ihm mit Fotos seiner (Ex-)Frau in den Armen ihres Liebhabers eine allzu teure Scheidung erspart hatte. „DHMO? Manche nennen es auch Dihydrogenoxid. Das ist eine farb- und geruchlose Chemikalie. Seine Basis ist Hydroxid, eine Komponente, die in vielen ätzenden, explosiven oder giftigen Stoffen vorkommt, wie z. B. Schwefelsäure und Ethyl-Alkohol. DHMO ein wesentlicher Bestandteil von vielen Giftstoffen, krankmachenden Stoffen, Umweltkatastrophen und kann sogar, wenn es eingeatmet wird, in kleinsten Mengen für Menschen gefährlich werden…“ Marc sprach noch eine Stunde, viel verstanden von seinen Chemikergewäsch hab ich aber nicht. Nur so viel: Das Zeug ist gefährlich und wird anscheinend fröhlich in die Umwelt gekippt. Die Behörden wissen davon, sehen aber nicht so genau hin.

Heute, 12:10 Uhr.
Ein kurzer Zwischenstop bei Claire, Joes Mutter. Sie wohnt in einem winzigen Appartment im Erdgeschoß eines Holzhauses. Ich habe Zeit genug, um die letzten weiterführenden Unterlagen herauszuholen und Claire ein wenig zu trösten…

Anfang dieser Woche.
Marc hat sich noch einmal gemeldet. Es gäbe Gerüchte, daß die hemmungslose Verklappung von DHMO in die Natur bereits weitreichende Folgen hat. Selbst in Kuhmilch wurde das Zeugs schon nachgewiesen. Kein Wunder meinte Marc, DHMO ist ja auch Hauptbestandteil von saurem Regen.

Heute 12:50 Uhr.
Ich verlasse Claires Wohnung mit den Dokumenten: Zahlenkolonnen, Berechnungen, chemische Formeln, Fotos. Joe hat ganze Arbeit geleistet. Danach steuere ich das Restaurant von Jean-Louis an, um mir endlich meine Lieblingsspeise servieren zu lassen.

Heute, 13:20 Uhr.
Es ist immer wieder angenehm, einen Teil meines nicht unbeträchtlichen Honorars im voraus zu bekommen, das Essen bei Jean-Louis ist sauteuer, aber jeden Penny wert. Bei Jean-Louis treffe ich außerdem Paul, einen Mitarbeiter der Umweltbehörde und Joes Informant. Paul ist nervös. Er schwitzt. Er hat Angst. Ich lasse mir mit dem Essen Zeit. Erstens, um Paul weich zu kochen (Er will noch nicht alle Details herausrücken.) und zweitens kann ich mir diese großartigen kleinen Dinger nicht so oft leisten. Als ich mir nach dem Essen eine Zigarette anzünde, hält Paul es nicht mehr aus. Die Informationen sprudeln nur so aus ihm heraus. „...DHMO..., das Zeug ist gefährlich, und einige Leute in allerhöchsten Positionen stecken tief in der Geschichte mit drin. Da soll etwas vertuscht werden und ein neugieriger Zeitungsfritze ist das letzte, was sie gebrauchen können...“ Er nennt mir eine Stelle, an der es eine große DHMO-Konzentration gibt. Joe wollte auch dorthin. Das war vor 4 Wochen. Seitdem ist Joe verschwunden. „Ich fürchte, Joe wurde zum schweigen gebracht!“

Heute, 13:55 Uhr.
Ich bin auf dem Weg zu der Stelle, die mir bei Jean-Louis genannt wurde. Mein untrügliches Gefühl sagt mir, daß ich an diesem Punkt herausfinde, was mit Joe passiert ist.

Heute, 14:15 Uhr.
Ich habe Joe gefunden, allerdings ist sein Zustand nicht mehr so, daß er mir viel sagen kann. Irgendwer hat ihn kaltgemacht. Ich fürchte, ich muß mir seine Überreste genauer ansehen, obwohl er nach 4 Wochen nicht mehr sonderlich appetitlich aussieht. Ich unterdrücke den Reflex, mir das Mittagessen noch mal durch den Kopf gehen zu lassen und siehe da: Der Kerl, der das zu verantworten hat, hat eine eindeutige Spur hinterlassen.

Heute, 14:45Uhr
Die Sache mit Joe zeigt mir, daß ich sehr vorsichtig sein muß. Ich fahre zum Wald am Stadtrand. Hier soll es laut meinen Informationen größere DHMO-Konzentrationen im Boden geben. Dummerweise reicht es diesmal nicht, nur ein paar Fotos aus großer Entfernung zu machen. Ich muß dem Fall so lösen, daß ich etwas in den Fingern halte. Dann werde ich einen eindeutigen Beweis meiner Anwesenheit zurücklassen, um die Typen, die das hier zu verantworten haben, ein wenig aufzuscheuchen. Mit ein wenig Glück machen sie dann einen Fehler…



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English version available on request. Just contact me.

So, viel Spaß bei diesem Fall.
Die angegebene Koordinate ist natürlich die erste Station und nicht der Final!
Alle Koordinaten werden wie folgt angegeben: N53.29.abc E009.38.def
Falls irgendwo eine 6-Stellige Zahl gefunden wird, sei diese: abc / def
Station 1: Bitte das Grundstück NICHT betreten, diese Aufgabe ist vom Weg aus zu lösen.
Station 2: Bitte aufpassen, daß der Hinweisgeber nicht mit DHMO verseucht wird.
Final: Bitte verschließt den Behälter wieder gut, damit kein DHMO eindringen kann.
Cachegröße: Tupperdose ca. 0,8l, mit Drehverschluss
Die Gesamtstrecke beträgt ca. 2500m.
Bei Schneefall erhöht sich die D-Wertung gewaltig, glücklicherweise ist der hier aber eher selten. ;-) (Ok, das war VOR dem Winter 2009/2010)
Für den Erstfinder gab es eine FTF-Urkunde.

Additional Hints (Decrypt)

Vfg nyyrf vz Grkg... Svany: Ivre Srhreanqrya mrvtra nhs qvr Fgryyr na qre qre Unfr trtevyyg jveq.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)