ASFINAGs Erbe Traditional Cache
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (micro)
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Ein schneller Cache um lange darüber Nachzudenken. ACHTUNG Ruinengebiet - VORSICHT: es befindet sich ein kleiner offener Entwässerungsschacht in Verstecknähe!
Update 03/2017: Da es immer wieder zu Schwierigkeiten beim Auffinden kommt, habe ich die Diff-Wertung erhöht. Wenn ihr den Cache nicht findet, bitte NUR einen Log mit DNF schreiben - KEINESFALLS Ersatzdosen deponieren - ich lösche erbarmungslos alle Logs, die nicht im Original (im Zweifel SPOILERFOTO benutzen!) zu finden sind! Das Versteck kann vom Durchmesser gerade eine klassische Filmdose aufnehmen. Ich habe es echt satt, immer wieder die Gegend von "Subdosen" zu säubern - ein DNF ist keine Schande - ich warte meine Caches gerne selber!
Text der Gedenktafel vor Ort:
„Hitler brachte den Wirtschaftsaufschwung und baute Autobahnen“ – diese Einschätzung ist auch nach 60 Jahren immer noch oft zu hören.
Die Baracken in Sittendorf wurden im September 1938 ursprünglich für die Arbeiter des Reichsautobahnbaus, dem Bau der heutigen A21, errichtet. In die Baracken werden ein Jahr später französische Kriegsgefangene gesperrt und auf der Baustelle der Autobahntrasse exerzieren Soldaten. Ob auch Juden für die Bauarbeiten zwangsverpflichtet wurden, ist nicht eindeutig gesichert.
In der Folge werden serbische Zivilinternierte in den Baracken untergebracht. Ein Grabstein auf dem Friedhof in Sittendorf nennt 17 Gefangene, die zwischen Mai und August 1942 an Hungertyphus gestorben sind. Tatsächlich waren es weit mehr Menschen, die durch die katastrophalen Zustände ums Leben kamen. „…Das war ja furchtbar. Dort haben sie alle Tage… - sagen wir drei, viere sind gestorben, alle Tage. Die ganze Mauer entlang am Friedhof waren nur Serbengräber. …Auf der linken Seite, bis hinunter waren die Serbengräber. Schön lang haben sie die Holzkreuze stehen gehabt.“
Nach dem Ende der Seuche wurde das Lager geschlossen und für die Aufbewahrung von Material der Flugzeugfabrik in Hinterbrühl genutzt. (Seegrotte; Anm. TF135)
In die Baracken des „Wirtschaftsaufschwung“ zog der Tod ein, nicht nur in Sittendorf.
In der Zeit des Zweiten Weltkrieges wurden im Deutschen Reich ausländische Zivilisten, Kriegsgefangene, Juden, KZ-Insassen, Roma, Sinti, Jenische, politisch Verfolgte, Homosexuelle, Deserteure, Zeugen Jehovas und viele andere Menschen zur Zwangsarbeit verpflichtet. Sie arbeiteten vorwiegend in der Industrie, Bau- und Landwirtschaft, aber auch in öffentlichen Einrichtungen. Angefordert wurden Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter auch von privaten Personen und Haushalten.
In der Ostmark, den späteren Alpen- und Donaureichsgauen, gab es im Herbst 1944 fast 1 Million Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, die Zahl der freien inländischen Arbeitskräfte lag bei 1,7 Millionen. Dabei ging es nicht um willkürliche Beschäftigung und Potenzierung der Wirtschaftlichkeit, sondern – besonders seit Beginn des Krieges 1939 – um die grundsätzliche Erhaltung der Wirtschaft: um den dringend notwendigen Ersatz der Arbeitskraft der in den Krieg eingezogenen Männer. In dieser Zeit brachte Hitler den vermeintlichen Wirtschaftsaufschwung, baute Autobahnen.
Der Erinnerungsort „Barackenlager“ entstand aufgrund einer Initiative der Gemeinde Wienerwald und wurde im Rahmen des Projektes „Geblieben ist dann nur die Autobahn?“ des Viertelsfestivals Niederösterreich Industrieviertel 2007 – „grenzenlos“ revitalisiert.
Die Eröffnung erfolgte am 8. September 2007.
Ein Erinnerungszeichen gegen das Schönreden der Vergangenheit
Es ist mir klar, dass man hier einen autobusgroßen Cachebehälter hätte verstecken können - ich habe aber ganz bewußt einen Micro gelegt, da ich das fröhliche Traden an so einem Ort des Leides pietätlos finde!
Additional Hints
(Decrypt)
ubevmbagnyrf Sr-Ebue QZ frpumvt Zvyyvzrgre va Obqraanrur va rvarz Orgbashaqnzrag
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