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Damhirsch
Ursprünglich waren Damhirsche nur in den Küstenregionen des Mittelmeerraumes beheimatet. Heute ist die Art über ganz Europa verteilt. Der bevorzugte Lebensraum sind lichte Mittelwälder.
Der Damhirsch ist ein Wiederkäuer. Die Tiere ernähren sich von Gras und Laub. Sie verbeißen auch die Rinde von Bäumen, richten aber nicht so große Schälschäden an wie Rothirsche.
Das Sommerkleid ist in der Regel rostbraun mit einem schwarzen Aalstrich auf dem Rücken und weißen Flecken an Flanken und Bauch. Die Hinterkeulen bilden einen weißen Spiegel mit einem schwarzen Rahmen. Der an der Oberseite schwarz gefärbte Schwanz teilt diesen Spiegel in der Mitte. Das Winterfell ist von dunklem graubraun wobei die Flecken kaum noch zu erkennen sind.
Die Paarungszeit der Damhirsche ist Mitte Oktober. Nach einer Tragezeit von 32 Wochen trennt sich das trächtige Weibchen vom Rudel und bringt im Juni ein, selten zwei Kälber zur Welt.

Wildschwein
Das Wildschwein durchwühlt bei der Nahrungssuche den Boden nach essbaren Wurzeln, Würmern, Engerlingen, Mäusen, Schnecken und Pilzen. Als Allesfresser nehmen sie auch Aas und Abfälle an.
Das Fell des Wildschweins ist im Winter dunkelgrau bis braun-schwarz mit langen borstigen Deckhaaren und kurzen feinen Wollhaaren. Im Frühjahr verliert das Wildschwein das lange, dichte Winterhaar und hat ein kurzes, wollhaarfreies Sommerfell mit hellgefärbten Haarspitzen.
Die Paarungszeit beginnt meistens im November und endet im Januar oder Februar – der Höhepunkt ist im Dezember. Die Tragezeit der Weibchen beträgt etwa 114 bis 118 Tage. Die Jungtiere kommen meist in der Zeit von März bis Mai zur Welt. Falls das Weibchen zu einer Rotte gehört, trennt es sich von dieser und geht seinen eigenen Weg, bis die Jungen groß genug sind, um mit der Rotte mitzuhalten.
Gallowayrind
Das Gallowayrind stammt aus Südwest-Schottland und ist eine für die ganzjährige Freilandhaltung geeignete klein- bis mittelrahmige hornlose Robust-Rasse.
Ein wesentliches Merkmal der Galloways ist ihr doppelschichtiges Fell mit langem, gewelltem Deckhaar und feinem, dichten Unterhaar. Dies und ihre vergleichsweise dicke Haut sowie der angepasste sparsame Stoffwechsel machen die Galloways besonders widerstandsfähig. Deshalb können sie ohne Probleme auch harte Winter im Freien überstehen. Gezüchtet werden Galloways heute weltweit in den Farbschlägen (Pigmentierungen) black (schwarz), dun (falb, gelbbraun) und red (rot). Belted Galloway, eine Kreuzung aus Galloway und Lakenvelder Rind, haben einen weißen „Gürtel“ (Fellstreifen) um den Bauch. Außerdem gibt es White Galloways, welche ein weißes Fell besitzen und bei denen im Idealfall nur die Ohren, die Schnauze, die Füße und Stellen an den Augen in einer der genannten Pigmentierungen stehen. Diese Sorte war vom Aussterben bedroht und wird nun nachgezüchtet.
Waldameise
Die Vertreter der Waldameisen gehören zu den eher auffälligen Ameisen in Mitteleuropa. Die Arbeiterinnen können Körperlängen von über einem Zentimeter erreichen und sind deutlich zweifarbig.
Waldameisen gelten als wichtiger Teil des Ökosystems Wald, da sie einerseits viele Forstschädlinge (wie den Borkenkäfer) fressen, andererseits als Nahrungsgrundlage für Tiere wie den Grünspecht dienen. Sie spielen auch eine Rolle bei der Verbreitung von Samen und der Belüftung des Bodens.
Die Waldameisen sind Allesfresser und ernähren sich überwiegend von den Ausscheidungen der Baumläuse, dem sogenannten Honigtau. Damit wird der Großteil ihres Energiebedarfs abgedeckt.
Die Waldameisen überwintern ohne Brut und ohne Geschlechtstiere, da die Königin bereits im Spätsommer die Eierproduktion einstellt, und sich alle Entwicklungsstadien bis zum Winter zu Arbeiterinnen entwickelt haben.
Mäusebussard
Der Mäusebussard ist ein Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen und der häufigste Vertreter der Familie in Mitteleuropa. Er ist mittelgroß und kompakt, das Gefieder ist sehr variabel von dunkelbraun bis fast weiß. Er kann oft bei seinen kreisenden Segelflügen oder bei der Ansitzjagd beobachtet werden. Sein Lebensraum sind offene Landschaften wie Wiesen, Äcker oder Heide mit angrenzenden Waldgebieten, in denen er sein Nest baut.
Die Hauptnahrung des Mäusebussards sind Kleinsäuger, in Mitteleuropa vor allem die Feldmaus. Weiterhin nimmt er Vögel, meistens Jungvögel, Reptilien, z. B. Eidechsen, Blindschleichen und Ringelnattern, sowie Amphibien, meistens Frösche und Kröten.
Die Eiablage beginnt Mitte März, im Durchschnitt findet sie Mitte April statt. Das Gelege besteht meistens aus zwei bis drei Eier. Die Brutdauer beträgt 33 bis 35 Tage. Nach dem Schlupf bleiben die jungen Mäusebussarde 42 bis 49 Tage im Nest und sind dann zwar flügge, halten sich aber noch auf den Ästen und Nachbarbäumen um das Nest herum auf.
Heidelerche
Die Heidelerche bewohnt vor allem sonnige Offenflächen in oder am Rande von Wäldern. Die Art ist in Mitteleuropa ein mäßig häufiger Brutvogel und verbringt den Winter in Südwesteuropa sowie im nördlichen Mittelmeerraum.
Die Heidelerche hat eine Körperlänge von 13,5 bis 15 cm und ist damit deutlich kleiner als die bekanntere Feldlerche, der Schwanz ist auffallend kurz. Die Grundfarbe der Oberseite ist stumpf hellbraun. Oberkopf und oberer Rücken sind auf diesem Grund fein hellbeige und dunkel längsgestreift.
Die Nahrung besteht sowohl aus tierischen als auch aus pflanzlichen Bestandteilen. Im Sommer werden vor allem Wirbellose aller Art sowie Samen gefressen, im Frühjahr vor allem frisch austreibende Gräser, kleine Blätter und Knospen.
Das Nest wird am Boden in der Vegetation versteckt angelegt. Die Eiablage erfolgt meist Ende März bis Anfang April. Das Gelege besteht aus 3-6 Eiern. Die Brutzeit dauert 13-15 Tage. Die Jungvögel können mit 7 Tagen laufen und mit 12 Tagen schon kurze Strecken fliegen, nach 16 Tagen sind sie flügge.
(Quelle:Wikipedia)
WP 1: N51°16.528 E006°09.907
WP 2: N51°16.345 E006°09.413
WP 3: N51°16.203 E006°08.910
WP 4: N51°16.467 E006°08.710
WP 5: N51°16.502 E006°08.501
WP 6: N51°16.692 E006°08.308
Final: N51°16.Gallowayrind, Mäusebussard, Damhirsch
E006°08.Wildschwein, Waldameise, Heidelerche