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Schacht Ottiliae: Rundgang Multi-Cache

Hidden : 10/17/2009
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:



Heute geht es auf eine kleine Tour rund um das Gelände der historischen Anlagen des Schacht Ottiliae. Euch erwarten neben den Relikten einer vom Bergbau geprägten Industrielandschaft (der Oberharz war dereinst das größte Industriegebiet Europas!) Orte, die den Touristen oft verborgen bleiben und auch vielen Einheimischen unbekannt sein dürften, seht Euch ruhig ein bißchen um. Ihr kommt auch an mehreren anderen Caches vorbei. Die Runde ist auf guten Wegen 3 km lang.

Ein kleiner Feldstecher oder eine Digitalkamera mit Zoom können helfen, es geht aber auch ohne.

Station 01

Vom Parkplatz aus seht Ihr das neue Huthaus der ehemaligen runden Radstube des Schachtes Thurm Rosenhof. Die Radstube wurde erst vor einigen Jahren aufwändig freigelegt und mit dem Schutzhaus überdacht.
Zu den angeschlagenen Zeiten werden Führungen in den Untergrund der Radstube angeboten. Wenn Ihr durch die vergitterte Tür seht und vielleicht hinein leuchtet, dann könnt Ihr ein wenig in dieses Tor in die Harzer Unterwelten blicken.
Wieviele Treppenstufen geht Ihr wieder hinunter?
A = Quersumme

Station 02
Hier kommst Du nicht rein!
Wieviele Zylinder hat das Motorrad?
B = ? – 2
(Etwa 60m vor Station 03 könnt Ihr den Hauptweg nach links verlassen und das Mundloch eines Wasserlaufes touristisch besuchen. Hier geht es auch weiter nach Station 03)

Station 03
Am Wasserkreuz treffen mehrere Zuflüsse aufeinander, die sich teilweise gewaltsam Bahn gebrochen haben und die Stützmauern unterspült haben. Steigt nicht in den Kanal hinunter, die Steine sind locker und glitschig, und bleibt von der Mauerkante fern. Das Fernglas oder die Kamera können Euch bei ungünstigen Lichtverhältnissen helfen.
In welchem Jahr wurde der Wasserlauf erbaut?
C = zweite Ziffer

Station 04
Lochsteine sind alte Grenz- oder Markierungssteine bergbaulicher Grubenfelder. "Loch" leitet sich nicht von den Löchern im Boden ab, in denen die Bergleute Ihrer Tätigkeit nachgingen, sondern vom lateinischen "locus" = Ort.
Welche Jahreszahl steht auf dem Lochstein?
D = vierte Ziffer

Station 05
Bei einer Wanderung durch ein Bergbaurevier geht es natürlich auch mal unter Tage. Auf die Knie und stoßt Euch nicht die Köpfe!
E = Welche Ziffer findet Ihr hier?

Station 06
Über die phantastischen Höhlenmalereien in der berühmten prähistorischen Grotte von Lascaux in Frankreich wurde in unzähligen Fernsehdokumentationen und Forschungspublikationen berichtet. Doch das ist nur die halbe Wahrheit...
Wie wir heute wissen fand bereits in der Steinzeit ein reger wirtschaftlicher und kultureller Austausch zwischen den verschiedenen Siedlungsgebieten in Europa statt. Gegenstände des täglichen Lebens, Werkzeuge, Sprache, Mythen und Ahnenkult, rituelle Gegenstände, Jagd- und Fertigungstechniken wurden zum gegenseitigen Nutzen kommuniziert und tradiert. Zahlreiche noch primitive Verkehrswege verbanden die bedeutenderen Siedlungsgebiete schon in der Frühzeit und wurden regelmäßig benutzt und systematisch instand gehalten. Glaubt diesen Quatsch bloß nicht...
So nimmt es nicht wunder, daß auch zwischen dem (heute) französischen Massif Central und anderen Gebirgsregionen, wie dem Oberharz, ein Know-How-Transfer stattfand. Diese Beziehungen konnten kürzlich anhand der Genese der frühzeitlichen Höhlenmalereien eindrucksvoll nachgewiesen werden (Quelle: Aureus). Die Steinzeitmaler von Lascaux erlernten Ihre Kunst ganz offenbar im Oberharz, denn nur hier lassen sich Frühformen dieser Kunst mit einer einzigartigen unverbildeten Klarheit, ja geradezu naiver Transparenz antreffen.
F: Wieviele Buchstaben hat der Name des Wildpferdes?

Station 07
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde am westlichen Hang dieses Gelände eine moderne zentrale Erzaufbereitungsanlage errichtet, die heute ein Industriedenkmal ersten Ranges wäre. Geblieben ist jedoch nur ein Wohnhaus. Gleichzeitig wurde die Erzförderung, die mit Kähnen auf kilometerlangen untertägigen Wasserstrecken durchgeführt wurde, erweitert und modernisiert. Während dieser fünf Jahre wurde der Erztransport hilfsweise übertägig, teilweise durch das Stadtgebiet, mit einer kleinen Tagesförderbahn bewältigt. Auf dem Teil der Strecke vom Alten Bahnhof (N 51° 48.812 E 010° 20.140) zum Ottiliae-Schacht wurde in den 90er Jahren die Tagesförderbahn als Besucherbahn wieder zum Leben erweckt. Sie fährt im Sommer samstags um 14:30 und sonn- und feiertags um 11:00 und 14:30.
Auf dem Gelände liegt noch der Cache GC1RYT7 zum Thema.

Wie viele Weichen sind im Schienenweg auf dem Gelände verbaut?
G = ? - 2


So, nun ist es fast geschafft. Berechnet die Koordinaten der finalen Aufgabe wie folgt:

N 51° 48.AFB (Kontrolle: iterative Quersumme von AFB = 3)
E 10° 1G.EDC (Kontrolle: iterative Quersumme von GEDC = 9)

Ihr könnt direkt dorthin stürmen oder einen bequemen Zugang suchen...
Dort findet Ihr ein hartes grobes Objekt und einige Meter weiter östlich noch ein gleichartiges. Der Final befindet sich so viele Meter nördlich vom westlichen Objekt wie die Entfernung zwischen den beiden Objekten beträgt.

Erstausstattung: Rettungsdecke, Magnetdose, Knallerbsen, Weinthermometer, Kakerlake, Gelpad, Holzpuzzle, Sonnenfinsternisbrille, unregistrierte Coin, Heizpad, Notizblock, 2 Cache-Keimlinge (bitte nur für Cacher, die noch keine eigenen Caches haben), Filzpuffer.

Suchmaschinenfutter:
Thurm Rosenhof , Schacht Ottiliae , Altensegener Rösche , Silbersegen , Alter Segen , Tagesförderbahn , Runde Radstube , Ovale Radstube , Rosenhöfer Fall

Additional Hints (No hints available.)