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Lavabomben 🌋 💣 in Strohn 🌍

A cache by awema Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 10/22/2009
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size: other (other)

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Geocache Description:

Da der (erst Jahre spĂ€ter gepulishede) tradi auf Karten das EC-Symbol verdeckt und man die Bombe auch von den neuen Koordinaten nicht ĂŒbersehen kann ;-) habe ich diese verlegt - auch, wenn sie nun nicht mehr genau auf die Bombe zeigen. Beim tradi sind die Koordinaten wichtiger - auch, wenn bei diesem tradi wohl ganz eindeutig ist, wo der Petling wohl zu suchen ist ;-)

Lavabomben in Strohn

Als Arbeiter im Steinbruch am Wartgesberg 1969 eine Sprengung vornehmen, staunen sie nicht schlecht: aus der Mitte der Bruchwand löst sich ein runder Brocken von fĂŒnf Metern Durchmesser.

Was war das? War es eine so genannte "Lavabombe"? Selbst Experten sind sich zunĂ€chst nicht sicher, denn es ist nur schwer vorstellbar, dass die vulkanischen KrĂ€fte der Eifel ausgereicht haben, um 120 Tonnen durch die Luft zu schleudern. Eine Kernbohrung bringt Klarheit: wĂ€hrend des Ausbruchs des Wartgesberg-Vulkans löst sich ein Gesteinsbrocken aus der Kraterwand und rollt in den Schlot. Ähnlich einem Schneeball, der immer grĂ¶ĂŸer wird, wenn er einen Hang hinab rollt, kugelt der Bricken dabei durch Magma, das an seiner OberflĂ€che haften bleibt. Mit dem nĂ€chsten Ausbruch wird die Kugel wieder ausgeworfen, um dann erneut herab zu rollen. Dies wiederholt sich noch einige Male, bis die Kugel vom Kraterwall verschĂŒttet wird, um viele tausend Jahre spĂ€ter wieder zum Vorschein zu kommen.

Lavabomben mĂŒssen per Definition einen Durchmesser > 64 mm haben, sie können jedoch auch einen Durchmesser von mehreren Metern erreichen. Ihre Form ist meist ei- oder spindelförmig, da sich die flĂŒssige Schlacke wĂ€hrend des Fluges und der Erkaltung in der Luft um ihre eigene Achse dreht.

KĂŒhlen diese fliegenden Fetzen schnell ab, werden sie wenig durch den Luftwiderstand geformt, es entstehen so genannte Wurfschlacken.

Bei besonders gasreicher und zĂ€hflĂŒssiger Lava entstehen so genannte Brotkrustenbomben. Die durch die hohe Fördergeschwindigkeit abrupt in die Druck- und TemperaturverhĂ€ltnisse der ErdoberflĂ€che transportierte glutflĂŒssige Lava gast wĂ€hrend des ballistischen Fluges heftig aus. Dadurch vergrĂ¶ĂŸern sich zum einen bereits im Material vorhandene Blasen, zum anderen entstehen weitere neue. Die durch das AufblĂ€hen verursachten Spannungen lassen an der durch die rasche AbkĂŒhlung bereits im Flug erstarrten OberflĂ€che Risse entstehen, die den Lavabrocken das Erscheinungsbild eines Brotlaibes geben.

Sehr heiße, dĂŒnnflĂŒssige Lavafetzen werden beim Auswurf aus Vulkanen durch den Luftwiderstand und die OberflĂ€chenspannung zu schnabelförmigen Bomben mit geschwĂ€nzten und gebogenen Enden geformt. Wegen dieser Form nennt man sie Spindelbomben.

Schlacken aus zÀherer Lava werden durch den Luftwiderstand zu so genannten Zylinderbomben geformt.

Bedingt durch ihr verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohes Gewicht fallen die Bomben in der nĂ€heren Umgebung des Vulkans zu Boden und richten daher im Vergleich zu anderen vulkanischen Begleiterscheinungen verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig wenig Schaden an. Sie können jedoch auch bis zu mehreren hundert Metern durch die Luft geschleudert werden und so natĂŒrlich auch Zerstörungen anrichten.

An den oben genannten Koordinaten findet ihr die gigantische Lavabombe von Strohn sowie auch einige kleinere in unterschiedlichen GrĂ¶ĂŸen, Formen und Gewichten

Um diesen earthcache als "found" loggen zu können, bitte ich euch darum, folgende Aufgaben zu erfĂŒllen:

1. Beantwortet in wenigen Worten die Frage, warum man die große Lavabombe als "falsche Bombe" bezeichnet.

2. 2007 wurde die grĂ¶ĂŸte "echte" Lavabombe der Eifel gefunden. Nennt ihr Gewicht.

3. Stellt euch mit dem GPS GerÀt vor die Lavabombe und macht ein Foto/lass ein Foto machen, dass ihr zu eurem Log mit hochladet. Dieses Foto ist allerdings optional und keine Pflicht.

Sodann ĂŒbersendet ihr mir zunĂ€chst die Antworten. Erst nach meiner Logerlaubnis könnt ihr dann virtuell loggen und ggfls. Fotos dazu hoch laden.

Aus Fairness anderen cachern gegenĂŒber, die alle Aufgaben richtig erfĂŒllt haben, sehe ich mich gezwungen, Logs zu löschen, zu denen keine oder falsche Antworten ĂŒbermittelt wurden und/oder zu denen nicht einmal ein Foto hoch geladen wurde, dass erkennen lĂ€ĂŸt, dass ihr tatsĂ€chlich vor Ort gewesen seid. Ich hoffe diesbezĂŒglich auf euer VerstĂ€ndnis und weise darauf hin, dass ein Foto nicht mehr verpflichtend ist.

Mit den besten G+ rĂŒĂŸen vom vulkanlosen NiederRhein

awema

 

english version

Workers carrying out blasting work in the quarry at the Wartgesberg at Strohn in 1969 were absolutely amazed, when a round boulder, abot five metres in diameter, broke awy from the centre of the quarry face in one piece.

What was this? Was it a so called „lava bomb“? Even the experts were not sure at first, because it is hard to imagine, the volcanic forces of the Eifel region having enough strength to hurl a 120 ton mass through the air. Core drilling then clarified the situation: during an eruption of the Wartgesberg volcano (approx. 15. to 31.000 years ago), a rock had broken away from the wall of the crater and rolled into the vent. Just as a snowball increases in size, as it rolls down a slope, the rock had tumbeld through the magma, which had gathered on ist surface as it rolled. During the next eruption of the volcano, the ball was ejected again, only to roll down into the volcano once more. This was repeated several times until the ball finally buried in the crater wall. It would be several thousand years before it reappeared.

Lava bombs are lava scraps or slug chunks, measuring up to one metre. During the violent eruptions of the Wartgesberg chain of volcanoes, the molten rock, at a temperature of about 1200°C, was also broken down into large scraps of lava and hurled out of the EarthŽs inetrior with unimaginable violence. The air resistance and surface tension combined to create different shapes of bombs, which sailed hundreds of metres through the air.

At the above mentioned coordinates you will find the giant lava bomb, as well as some smaller ones in different shapes and weights.

To log this earthcache I would like to ask you to do the following:

1. Let me know, why the big lava bomb is called a „false“ one?

2. In 2007 the biggest „genuine“ lava bomb in the Eifel was discovered – what is it®s wheigth, compared to the big one?

3. Get yourself with the GPS in hands in front of the big bomb and have a (optional) foto taken, which you laod up to your log. The answers you may mail me via my profile.

Send me the answers, before you log, please. After logpermission you may log then.

Best regards

awema

 

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