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Ein kurzer Traditional gewidmet einem Kloster, das
jeder Gangelter kennt, aber noch niemand gesehen hat.
Parken könnt ihr auf einem kleinen Parkplatz direkt
neben einer Alpaka-Wiese.
Die Geschichte Gangelts ist seit jeher eng mit der
christlichen Geschichte in Mitteleuropa verwurzelt. Bei
Geschichtswissenschaftlern gilt Gangelt als eine der Urkirchen in
unser Region. Schon Kaiser Karl ließ der Sage nach eine erste
kleine Kirche neben dem Hofgut eines Mönches errichten, nachdem
dieser ihm bei einer Jagd im Gangelter Bruch das Leben gerettet
haben soll.
Eine andere Sage erzählt von einem weiteren
besonderen Ort Gottes, der in Gangelt gewesen sein soll:
Im Gangelter Bruch stand dieser Legende nach zu frühreren Zeiten
ein Kloster. Umgeben von Moor und Heide bot es einen Ruheort für
Reisende und Schutz für Hilfe suchende Frauen.
So begab es sich auch, dass eine junge Frau aus Gangelt Asyl von
der Äbtin erhielt, weil sie von einem verschmähten Liebhaber
verfolgt wurde. Als dieser von ihrem Versteck hörte, sann er auf
Rache und stürmte zum Kloster. Bei seiner Ankunft musste er aber
feststellen, dass das Kloster samt seiner Geliebten verschwunden
war und ein reißender Fluss über diesen Platz floss, der ihn kurzer
Hand in die Tiefe zog.
Doch auch wenn das Kloster auf mysteriöse Art
verschwunden ist kann man heute noch das hohle, dumpfe Läuten der
Klosterglocken in der Nacht vernehmen. Laut den Aussagen der
Anwohner besonders gut an der Stelle des Caches ;-)
Wer dort "nur" den Cache und kein Kloster findet,
kann sich auch auf dem Waldpfad oder im Rodebachtal
(Rodebach /
Roode Beek) weiter auf die Suche machen.
Der Cache führt euch auch an einem kleinen Friedhof
vorbei. Ob es Zufall ist, dass dieser Friedhof ein Friedhof für
Ordensschwestern der Gangelter Einrichtungen
(ADJC)
ist? |