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Triberger WasserfĂ€lle 🌍

A cache by Dagobert2010 Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 10/30/2009
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size: other (other)

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Geocache Description:


Triberger WasserfÀlle  
 
Triberger WasserfÀlle

Triberger WasserfÀlle  
Allgemeines zu den Triberger WasserfÀllen:

Die bei Triberg im Schwarzwald gelegenen Triberger WasserfĂ€lle gehören mit ihren insgesamt ___ Metern Fallhöhe (siehe Aufgaben) zu den höchsten und bekanntesten WasserfĂ€llen Deutschlands. Nachdem die Gutach sich aus den BĂ€chen zahlreicher MuldentĂ€ler der Schönwalder HochflĂ€che formiert hat, stĂŒrzt sie ĂŒber mĂ€chtige Granitstufen in einen bewaldeten Talkessel, der sich unmittelbar in die Ortsmitte von Triberg öffnet. Die Triberger WasserfĂ€lle gliedern sich in die oberen FĂ€lle mit 3 Hauptstufen, einen steilen Sturzbachabschnitt und schließlich die HauptfĂ€lle.
Auf zum Teil gut ausgebauten, asphaltierten Wegen mit zwei HolzbrĂŒcken kann man die variationsreichen AbstĂŒrze erwandern. Sie sind bis 22:00 Uhr beleuchtet, auch im Winter teilweise begehbar und bieten, wenn sie vereist sind, einen ganz besonderen Anblick.
Vorsicht im Winter: bei starker Vereisung oder großen Schneemengen können Teile des Weges oder gar der komplette Bereich der WasserfĂ€lle gesperrt werden.
 

Entstehung und Geologie:

Der Triberger Wasserfallkessel liegt, zusammen mit dem benachbarten Bergsee, in einer Reihe eiszeitlicher Karformen, die in typischer Weise in den nordöstlichen Abhang der Schönwalder HochflĂ€che eingetieft sind. Dieser steile Abhang gehört zu einer ausgeprĂ€gten, geradlinigen Talung (typisch fĂŒr die ZerrĂŒttungszone einer Verwerfung), die quer zur nordöstlichen Fließrichtung der Gutach verlĂ€uft (Linie Schonach-Geutsche) und am Schnittpunkt mit der Gutach den Triberger Talkessel bildet. In diesen Talkessel stĂŒrzen ebenso wie die Gutach, wenn auch weniger spektakulĂ€r, die beiderseits einmĂŒndenden BĂ€che der querenden Talung, die Schonach (Gleitfall von 8 m) und der Prisenbach (kleine Kaskaden), beide inmitten stĂ€dtischer Bebauung. Diese Situation ist charakteristisch fĂŒr Konfluenzstufen eiszeitlicher Gletscher. Die karartigen Formen einschließlich des Wasserfallkessels haben ihre letzte Überformung wahrscheinlich noch im Hochglazial der WĂŒrm- Eiszeit erhalten, die tiefer liegenden Talstufen nur in Ă€lteren, ausgedehnteren Vereisungen.
Einen wichtigen Beitrag zur Steilheit des Triberger Talkessels leistet auch die 1,5 km unterhalb der WasserfÀlle querende Kesselberg-Verwerfung, die sich durch eine 50-100 m hohe GelÀndestufe abzeichnet und entsprechend auch das GefÀlle der Gutach verstÀrkt hat.

Gesteinsuntergrund:
Der Gesteinsuntergrund hier in Triberg ist wie viele deutsche Gebirge auf die variskische Gebirgsbildung zurĂŒckzufĂŒhren.
Vor etwa 302 bis 257 Mio. Jahren wurde das schwarzwÀlder Grundgebirge zudem von Sedimenten des Rotliegenden bedeckt. Typische Gesteine sind Kalke und durch Beimengungen von HÀmatit (eisenoxidhaltiges Mineral) rotgefÀrbte Buntsandsteine.

Triberger Granit:
Aus dem Erdinneren drang Magmen in Richtung ErdoberflĂ€che. DarĂŒberliegende Gneise verhinderten vor etwa 322 Mio. Jahren zunĂ€chst ein Aufdringen der flĂŒssigen Gesteinsschmelze ans Tageslicht. In vielen Jahrtausenden kristallisierte diese unterirdische Schmelze aus und bildete den Triberger Granit.
Charakteristisch fĂŒr dieses fein- bis grobkörnige magmatische Gestein sind gut ausgebildete, grĂ¶ĂŸere Einzelkristalle, die auf eine lange Dauer der Erkaltung des Granits deuten lassen.

Entstehung des Schwarzwaldes:
Als sich vor 45 Mio. Jahren (EozĂ€n) aufgrund tektonischer SchwĂ€chezonen der Oberrheinische Grabenbruch auftat, kam es dadurch zur Hebung der begrenzenden Schollen, also dem Schwarzwald und der Vogesen. Aus dem Erdinneren bewirkten KrĂ€fte eine Aufwölbung des Plattenmaterials auf ĂŒber 1000 m ĂŒ. NN. Des Oberrheingrabens hat heute eine Ausmaße von 300 km LĂ€nge und eine Breite von bis zu 40 km. Mit der Ausdehnung des Grabens wurden die Sedimente des Rotliegenden verschoben, verdrĂ€ngt und teilweise als FĂŒllmaterial im Graben versenkt, so dass schließlich das Grundgebirge wieder an die ErdoberflĂ€che trat und nun Granit bzw. Gneis die prĂ€genden Gesteine dieser Region sind.

Eiszeitalter (seit etwa 2,7 Millionen Jahren):
FĂŒr weitere Sedimentabtragugnen und Formengestaltungen sind die Gletscher verantwortlich, die in den Eiszeiten ihre Erosionswirkungen zeigten. Dabei entstanden u.a. kesselförmige Eintiefungen an BerghĂ€ngen, die sogenannten Kare. Hier an den WasserfĂ€llen reihen sich mehrere Kare bzw. Kartreppen aneinander an; ĂŒber sie fließt das Wasser der Gutach.

RĂŒckschreitende Erosion:
Zudem kommt es auch hier zur rĂŒckschreitenden Erosion: der Wasserfall verschiebt sich im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende langsam flußaufwĂ€rts. Grund dafĂŒr ist die unterschiedliche Widerstandskraft der Gesteine vor Ort gegen das Flußwasser. Fließendes Wasser stĂŒrzt ĂŒber die so genannte Felsstufe und erzeugt am Grund der Stufe eine Turbulenz – Strudelloch oder auch Kolk genannt. Jener Strudel wiederum bewirkt, dass das weichere, anstehende Gestein ausgekolkt bzw. ausgehöhlt wird. Damit einhergehend kommt es zur Verringerung der StabilitĂ€t ĂŒber den weicheren Gesteinen befindlichen hĂ€rteren Gesteinsschichten, die letztlich einbrechen, so dass eine neue Stufe entsteht.

rĂŒckschreitende Erosion

Wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung:

Im Jahre 1805 wurden die WasserfĂ€lle durch gesicherte Wege erschlossen. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts nahm der Wasserfalltourismus durch den Bau neuer Verkehrswege wie der Schwarzwaldbahn stark zu und ĂŒberwog nunmehr den Anteil der traditionellen Triberger Marienwallfahrten.
Die Wasserkraft der FĂ€lle war die Voraussetzung fĂŒr das Wagnis der Stadt Triberg, im Jahre 1884, als erste in Deutschland, eine elektrische Straßenbeleuchtung zu installieren. Auch heute noch wird oberhalb und unterhalb des Hauptfallbereichs das GefĂ€lle hydroelektrisch genutzt.
Etwa 500.000 AusflĂŒgler und Touristen aus dem In- und Ausland besuchen jedes Jahr die Triberger WasserfĂ€lle. Der Eintritt ist kostenpflichtig. Der Kurzbesuchsverkehr zu den FĂ€llen prĂ€gt wesentlich die örtliche Fremdenverkehrswirtschaft, eine Problematik, der seit langem zu begegnen versucht wird.
Die FĂ€lle selbst verblassen etwas hinter ihrem schon 200 Jahre wĂ€hrenden touristischen Ruf. Von einer Illustrierten erhielten sie den Titel Deutschlands schönstes Naturwunder. Den Titel Deutschlands höchste WasserfĂ€lle postuliert Triberg seit langem, in Konkurrenz zu den Todtnauer WasserfĂ€llen, die als die höchsten NaturwasserfĂ€lle Deutschlands bezeichnet werden dĂŒrfen. Weit ĂŒbertroffen wird die Höhe beider WasserfĂ€lle allerdings durch den weniger bekannten und schwer zugĂ€nglichen Röthbachfall am Königssee, mit fast 470 Metern Deutschlands höchster Wasserfall.
Die Triberger FĂ€lle sind dennoch, wohl unstreitig, als die klassischen WasserfĂ€lle Deutschlands zu bezeichnen. Sie haben, auch durch die Vielzahl kĂŒnstlerischer Bearbeitungen ihres walddunklen romantischen Pathos' (viele Bilder im Badischen Landesmuseum Karlsruhe), das deutsche Begriffsbild Wasserfall wesentlich mitgeprĂ€gt.
 

Triberger WasserfÀlle

Mehreren Parkpmöglichkeiten sind sowohl in der Stadt als auch oberhalb der WasserfÀlle vorhanden.

Einige Quellen / Literatur:
- Landesamt fĂŒr Geologie, Rohstoffe und Bergbau, Freiburg
- Unterlagen der Stadt Triberg
- Infotafeln
- Wikipedia.de

Aufgaben:

Zum AufwÀrmen ... :
- Frage 1: Wie hoch sind die Triberger WasserfÀlle (Höhenmeter) gem. der Schautafeln
  in den Eingangsbereichen ?
- Frage 2: Über ...... Kaskaden stĂŒrzt die Gutach gem. Schautafel nach unten ?
- Frage 3: Welchem Tier ist etwa 50m bis 100m hinter dem Haupteingang eine Schautafel gewidmet
  (etwa bei N48 07.673 E8 13.786) ?

An der Hauptplattform bei N48 07.606 E8 13.709:
- Frage 4: Welcher Höhe ĂŒber dem Meeresspiegel zeigt Dein GPS-GerĂ€t an ?
  (bitte justiert / kalibriert Euer GPS rechtzeitig, damit es die richtige Höhe anzeigt)

Granitblöcke im Felsenmeer bei N48 07.691 E8 13.776:
- Frage 5: Wieviele Granitblöcke siehst Du hier im Felsenmeer ?
- Frage 6: Direkt neben dem Spielplatzschild liegt ein Granitblock.
  Miß den Granitblock aus und ermittle sein Gewicht.
  (Hinweis: die Dichte von Granit betrÀgt etwa 2.600kg/m³)

Foto (optional):
- Macht bitte ein Foto von Euch und/oder dem GPS und den WasserfÀllen im Hintergrund.

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Es ist nicht notwendig, auf eine Logerlaubnis zu warten !

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