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Hellberge EarthCache

Hidden : 11/9/2009
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   not chosen (not chosen)

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Geocache Description:


D i e  H e l l b e r g e  –  E i n  O s




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Ein Os ist eine bahndammähnliche Aufschüttung von geschichteten Schmelzwassersanden und -kiesen, die während der Eiszeit unter dem Gletschereis gebildet wurde.
Oser sind ein Bestandteil der Grundmoränenlandschaft. Sie erreichen in Norddeutschland selten mehr als 20 m Höhe, können aber mehrere dutzend Kilometer lang sein.
Oser entstanden durch subglaziale Schmelzwässer. Das Inlandeis enthält wie jeder Gletscher auch Moränenmaterial (feiner Ton bis grobe Blöcke). Die Schmelzbäche auf dem Eis, die nach mehr oder minder kurzer Laufstrecke sich einen Weg an die Gletscherbasis suchen (Wasser hat eine höhere Dichte als Eis) nehmen das Moränenmaterial auf und lagern es entlang ihres subglazialen (unter dem Gletscher) Laufes wieder ab. Daher sind Oser glazifluviale Formen. Sie bestehen meist aus groben Sanden, Kiesen und Blöcken.
Da die Schmelzwässer parallel zur Eisbewegungsrichtung fließen, verlaufen Oszüge in Norddeutschland meist von Nord nach Süd. Oft liegen sie in Nachbarschaft oder sogar innerhalb einer Glazialen Rinne. Die Entstehung der Oser ist mit dem Stillstand bzw. dem Abschmelzen des Inlandeises während der Eiszeiten verbunden.
Die Entstehung der Hellberge ist eng mit der Bildung des Tollensetals verbunden. Lange Zeit nahm man an, dass es durch eine schmale Gletscherzunge ausgeschürft wurde. Danach stellten die das Tal randlich begleitenden Rücken und Höhenzüge – so auch die Hellberge – Stirn –und Seitenmoränen dar, wie sie von den Gletschern der Hochgebirge bekannt sind. Bald erkannte man jedoch, dass dieses Modell nicht auf das Eis zu übertragen war, das unsere Region von Norden her überfuhr. Die skandinavischen Eismassen trafen nicht auf den Widerstand eines Gebirges oder eines felsigen Untergrundes. Sie schoben sich über das relativ ebene, mit Sand und Lehm bedeckte norddeutsche Flachland. Der weiche Untergrund bot dem vordringenden Eis kaum Widerstand und gab ihm auch keine Form vor. Die kilometerlangen, schmalen Gletscherzungen der Alpen gab es deshalb bei uns nicht. Stattdessen müssen wir uns einen kompakten, von zahllosen Spalten und Rissen durchzogenen Gletscher vorstellen.
Nach und nach sickerten große Mengen Schmelzwasser duch die Risse und Spalten, sammelten sich unter dem Eis und spülten auf dem Weg zum Eisrand rinnenartige Vertiefungen in den Untergrund. Bei nachlassender Strömungsgeschwindigkeit wird der im Wasser mitgeführte Gletscherschutt in den Spalten und Rinnen auch wieder abgelagert. So entstanden eben diese Hellberge.
Sie bestehen in ihrem zentralen Teil aus den schon erwähnten Sanden und Kiesen, die an den Hängen hier und da aufgeschlossen sind.
Im Zentrum der Hellberge befindet sich eine Senke, die vom Oszug umlaufen wird. Hier hat ein Eiskörper den Weg des Schmelzwassers versperrt und eine Gabelung des Abflusses erzwungen. Sie ist im Verlauf der heutigen Kammlinie der Hellberge deutlich sichtbar. Nach dem Abschmelzen des Eiskörpers blieb die runde Vertiefung zurück, die man als Osauge bezeichnet.
Nicht das Eis einer Gletscherzunge, sondern die Kraft des Schmelzwassers liefert uns also die Erklärung des Tollensebeckens und der Hellberge.
Nicht möglich???
Dann versucht euch doch einmal die riesigen Wassermassen vorzustellen, die beim allmählichen Abschmelzen eines über 1000 Meter dicken Eisschildes ihren Weg zu den Meeren suchten . . .


Um diesen Earthcache zu loggen, erfüllt bitte folgende Aufgaben:



1. Macht ein Foto von Euch und eurem GPS vor der Kulisse des Tollensebeckens am Gipfel !
2. Macht ein zweites Foto von Euch und eurem GPS vor dem sogenannten Osauge !
3. Wo könnt ihr noch heute einen Gletscher beobachten der, wie vor ca. 15000 Jahren diese Landschaft formte ?
4. Wie tief ist die Senke welche sich im Zentrum der Hellberge befindet ?



Schickt mir bitte per über meine Profil-email die richtigen Antworten, und Ihr bekommt von mir so schnell wie möglich eine Logerlaubnis. Vergesst nicht Eure Bilder mit hochzuladen, sonst kann ich den Log nicht gelten lassen!
Ich wünsche Euch eine tolle Zeit auf den Hellbergen und genießt einen der schönsten Landschaftsblicke den der Geopark Mecklenburgische Eiszeitlandschaft zu bieten hat.






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Hellberge – an Esker!



An esker is a long winding ridge of stratified sand and gravel, examples of which occur in glaciated and formerly glaciated regions of Europe and North America. They are frequently several miles long and, because of their peculiar uniform shape, are somewhat like railroad embankments. Most eskers are believed to form in ice-walled tunnels by streams which flowed within (englacial) and under (subglacial) glaciers.
After the retaining ice walls melt away, stream deposits remain as long winding ridges. Eskers may also form above glaciers by accumulation of sediment in supraglacial channels, in crevasses, in linear zones between stagnant blocks, or in narrow embayments at glacier margins.
Eskers form near the terminal zone of glaciers, where the ice is not moving as fast and is relatively thin. The concentration of rock debris in the ice and the rate at which sediment is delivered to the tunnel by melting and from upstream transport determines the amount of sediment in an esker. The sediment generally consists of coarse-grained, water-laid sand and gravel, although gravelly loam may be found where the rock debris is rich in clay. This sediment is stratified and sorted, and usually consists of pebble/cobble-sized material with occasional boulders. Bedding may be irregular but is almost always present, and cross-bedding is common Eskers may exist as a single channel, or may be part of a branching system with tributary eskers. They are not often found as continuous ridges, but have gaps that separate the winding segments.
They can reach hundreds of kilometers in length and are generally between 20-30 metres in height.
Hellberge, a small mountain range above the Tollense-Basin, are primarily built up of sand and gravel. They were formed at the end of the ice age some 15.000 years ago by the accumulation of sand and gravel in a small crevasse which led the melt water to the ice age near Neustrelitz. At the same time the melt water in a larger column rinsed out the basin in wich today lake Tollense lies. Gigantic lots of freshwater were bound in the glaciers during the ice age. Even during the advance the glaciers were steadily melting. The water gathered itself on the ice surface and created large lakes. About columns and rips it could reach the base of the glacier. Under the ice it was pressed with great pressure to the ice edge. The melt water washed basin-like depressions into the underground. Lake Tollense lies in sucha depression. Because of the formation under the ice we name it as tunnel valley.

Your tasks for log-authorisation:



1. Take a picture of you and your GPS in front of beautiful scenery on top.
2. Take a second picture on the basin (“eye of esker”)
3. Where you can watch today a glacier that formed Hellberge ?
4. How deep is the enclosed basin in the center of Hellberge?



Please send the answers to my gc account. Then you will get the logging permission as soon as possible. Don’t forget to upload your pictures! Otherwise I can’t accept the log!.
Have a good time on one of the most scenic places in the geopark.
Enjoy yourself !

Additional Hints (No hints available.)