Sanddüne bei Offenstetten
Das Schutzgebiet bei Offenstetten hat eine Größe von ca. 9 Hektar und liegt in der Stadt Abensberg, Gemarkung Offenstetten.
Auffällige Sanddünen formen im Seeholz zwischen Abensberg und Offenstetten niedrige, langgestreckte Hügelketten. Diese Anhäufungen von Flugsand sind geologisch sehr jung, teilweise erst im Mittelalter in Folge übermäßiger Landnutzung durch den Menschen entstanden. Das mehrfach umgelagerte Material wurde ursprünglich während vegetationsarmer Kaltzeiten angeweht.
Die Flugsanddünen im Bereich von Abensberg sind neben den Dünenstandorten bei Schrobenhausen die einzigen im Süden Bayerns. Nicht nur ihre Entstehung nach der letzten Eiszeit, sondern auch ihre einzigartige Tier- und Pflanzenwelt machen sie so bedeutsam.
Wie entstanden Binnendünen?
In Mitteleuropa war es in der ausgehenden Würm-Eiszeit ca. 10 Grad kälter als heute. Es gab daher keinen Baumwuchs und auch nur eine lückenhafte Vegetationsdecke in Form der Tundra. Zudem musste sich in den von den Gletschern erreichten Gebieten mit dem Rückschmelzen des Eises die Vegetation erst wieder neu etablieren. Somit konnte die Kraft der Winde nahezu ungebremst wirken. Leichte, feinkörnige Bodenpartikel, vor allem Sand wurde von den Luftströmen erfasst, oft kilometerweit verfrachtet und an anderer Stelle wieder abgelagert. Durch die sortierende Wirkung des Windes entstanden so im Laufe der Zeit vielerorts Flugsandflächen und Dünen. Die Dünen waren bei starken Winden in der Lage zu "wandern". Die meisten der heute existierenden Binnendünen wurden zu dieser Zeit angelegt.
Mit Beginn des Holozäns wurde das Klima in Mitteleuropa wieder wärmer und feuchter, dadurch breitete sich die Vegetation wieder aus und stoppte somit die Umlagerung des Sandes weitgehend.
Holozän
Ist die jüngste geologische Serie der Erdgeschichte. Es begann vor etwa 11.700 Jahren bis heute mit der Erwärmung des Klimas. Die menschliche Kultur entwickelte sich, in immer stärkerem Maße wurde die Landschaft auch durch menschliche Aktivitäten geprägt.
Welchen Bestandgefahren sind Sanddünen ausgesetzt?
Ausgedehnte Sandabgrabungen, Einebnungen des abwechslungsreichen Dünenreliefs, landschaftsüberprägende flächenintensive Wohn-/Gewerbebebauungen haben in der Vergangenheit vielerorts unzählige Binnendünen unwiederbringbar vernichtet. Daneben gab es in aktueller und historischer Betrachtung viele Eingriffe in das Flugsand- und Dünenrelief, die zur Zerstörung des Reliefs oder zur Reaktivierung der Sande geführt haben.
Seit Jahrhunderten wurde das Seeholz nur noch wenig durch den Menschen genutzt, so dass sich hier wieder eine natürliche Flora und Fauna bilden konnte. Der sandige Untergrund mit seinen besonderen Eigenschaften bietet genügend Lebensraum für viele seltene Arten von Pflanzen und Tieren.
Am Donnerstag 08.10.2009 wurden die Sanddünen im Seeholz bei Offenstetten im Landkreis Kelheim in die Bestenliste der 100 schönsten Geotope Bayerns aufgenommen.
Bitte beantwortet folgende Fragen:
1. Schätze die höchste Erhebung der Längsdüne hinter der Geotop -Informationstafel.
2. Beschreibe die Vegetation auf der Längsdüne.
3. Fotos – als Ergänzung zu den Aufgaben sind wieder erlaubt und von uns als Logbedingung erwartet. Bitte ladet ein Foto mit euren CACHERNAMEN auf einen Zettel oder gern auch von euch im Hintergrund die Düne in eurem Onlinelog mit hoch.
Die korrekten Antworten mit eurem Foto von vor Ort gelten dann als Logberechtigung!
Schickt eine Mail mit euren Antworten an sissifalke1@gmail.com
Nach dem Absenden der Antworten könnt ihr gleich loggen, falls etwas nicht in Ordnung ist, melden wir uns.
Ihr braucht nichtunsere Logfreigabe abwarten!
Wir wünschen euch ganz viel Spaß bei dieser geologischen Entdeckungsreise!
Hat euch eure Reise gefallen, freuen wir uns natürlich über einen Favoritenpunkt.
Team sissifalke
ACHTUNG ACHTUNG ACHTUNG
Leider müssen wir diesen Zusatz anwenden.
Logs ohne Erfüllen der Logbedingungen:
Persönliches Foto von vor Ort
Antworten vorab senden
werden ohne weitere Vorankündigung gelöscht-
Ich habe nicht die Zeit bei jedem 2. Log den Logbedingungen hinterher zu schreiben.