Und auf geht´s mal wieder in die Dämmerung! Absolute Finsternis ist nicht erforderlich, kann aber von Vorteil sein.
Ihr benötigt eine starke, gut bündelnde Taschenlampe wie Lenser, Maglite oder ähnlich. Eine einfache kleine Funzel wird es nicht machen! Ein gutes Ohr bzw. in diesem Fall ein gutes Auge - sollte man natürlich auch dabei haben ;-).
Selbst wenn der Cache mit nur einer Station und dem Finale zu den Kleinen gehört - unterschätze ihn nicht!!
Bei der Anfahrt kannst Du bei N51°09.208 E014°52.226 eine Antennenanlage der Funküberwachung (Bundesnetzagentur) bewundern. Diese Station arbeitet automatisch, bis auf die anfallenden Wartungsarbeiten ist also kein Personal vor Ort. Die kontrollierten Funkanwendungen umfassen neben kommerziellen Funkdiensten unter anderem auch den Amateurfunk und den lizenzfreien CB-Funk. Verstöße gegen geltende Vorschriften und Verordnungen bleiben hier nicht ungehört. Auch wenn dies nicht unmittelbar mit unserem Cache zu tun hat, hat es mit ihm doch indirekt zu tun ;-). Aber nun weiter bis zur Parkmöglichkeit bei N51°09.505 E014°51.579 , denn wir halten mal doch lieber etwas Abstand!
Samuel M. baute 1833 den ersten brauchbaren elektromagnetischen Schreibtelegrafen. Der verwendete Code, der zuerst nur Ziffern umfasste, wurde nach und nach erweitert und angepasst. Auf dem internationalen Telegraphenkongress in Paris 1865 wurde dieser Code stanardisiert und später von der internationalen Fernmeldeunion (ITU) genormt. Eng verbunden mit diesem, ist das am 1. Juli 1908 eingeführte offizielle Notrufzeichen. Dieser Notruf besteht nicht wie meist angenommen wird aus drei Einzelbuchstaben, vielmehr wird der Code in einem gesendet. Es gibt also keine Zeichenpausen zwischen den Buchstaben. Angebliche Bedeutungen wie Rettet unser Schiff oder Rettet unsere Seelen wurden dem Signal erst sehr viel später hineininterpretiert. In der Zeit moderner Nachrichtensysteme hat das Notrufzeichen seine Bedeutung verloren. Aber vielleicht machen Cacher hier ja eine Ausnahme? Jedenfalls wird der Code auch heute noch zur Übermittlung von Nachrichten verwendet. Auf den Amateurfunkbändern ist er nicht weg zu denken.
Der Code kann als Tonsignal, als Funksignal, als elektrischer Impuls mit einer Taste über eine Telefonleitung, mechanisch oder optisch übertragen werden. Für unseren Cache verwenden wir die optische Variante. An der obigen Koordinate ist Dein Einsatz gefragt, denn Du bist hier sicher in Not!! Zum Glück kannst Du ja mit Deiner Lampe die Umgebung erkunden. Ein in der Nähe befindlicher weißer Reflektor weißt Dir die Senderichtung. Geh ruhig ein Stück näher heran. Ein im Umfeld befindlicher gelber Reflektor hält eine Hilfe bereit. Da sollte man, Profis ausgenommen, unbedingt mal hin. Die Hilfe bitte hier wieder deponieren!
Da es doch vorkommen kann, das mal was nicht so funktioniert wie es soll, gerade bei technischen Einrichtungen und auch Spechte ganz scharf auf die Reflektoren sind, meldet Euch wenn Ihr so etwas vermutet. Wer Interesse an der Technik hat kann sich auch melden. Bitte nicht selbst erkunden, es ist nicht viel zu sehen und zerstört die Station!!
Kleine Bitte: Wir legen Euch ans Herz fair zu tauschen und den Tausch zu loggen. Wer etwas entnimmt, legt im Wertausgleich auch wieder etwas hinein. Ü-Eier-Figuren, Haarspangen und Gummiringe sind also keine Tauschobjekte. Haltet Wald und Cache sauber!
Aus gegebenem Anlass: Finger weg vom Reaktiv, dem muss man sich nur auf ein paar Meter nähern! Man muss es weder anfassen, abschrauben noch sonst was!
