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Saline Königsborn - Der Bonus Mystery Cache

This cache has been archived.

cachepert: Wie angekündigt werde ich nun die Serie archivieren. Alle Dosen wurden zwischenzeitlich eingesammelt. Nun kehrt wieder "Ruhe" in die Geschichte der Saline Königsborn ein [:(].
Dank nochmals an alle für Eure durchweg positiven Logs/Kommentare sowie die vergebenen Favoritenpunkte [:)].

cachepert

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Hidden : 1/31/2010
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Die oben angegebenen Koordinaten sind wie immer NICHT die des Caches (Ihr befindet Euch hier allerhöchstens hinterm damaligen Gradierwerk "Wilhelmsbau" - was so manche Straßennamen in Königsborn doch alles verraten ).

Dieser Cache ist der Bonus der Serie "Saline Königsborn"

Ihr könnt diesen Bonus nur finden, wenn ihr zuvor alle 4 Caches der Serie "Saline Königsborn" gefunden und Euch die Zahlen auf der ersten Seite des Logbuches bzw. aus dem Deckel notiert habt.

ACHTUNG: Die Dose kann nicht mehr vor Ort gefunden werden!!! An der Stelle wurde alles gerodet und eine Baustelle eingerichtet. Da ich auch nicht mehr die Möglichkeit habe, regelmäßig vor Ort die Reihe zu pflegen, werde ich die komplette Salinen-Reihe zum 01. Januar 2018 archivieren. Bis dahin kann dieser Cache noch "virtuell" geloggt werden, sofern ihr mir vorher die Bonuszahlen über das Nachrichtencenter zugemailt habt.


Saline Königsborn - Zusammenfassung

Bereits 1389 findet sich ein erster urkundlicher Hinweis darauf, dass auf dem Lehnhof Brockhausen Solequellen zur Gewinnung von Kochsalz genutzt wurden. Der Lehnhof befand sich ungefähr dort, wo heute das Bistro im Kurpark ist. Ab dem 16. Jahrhundert gab es die ersten ausschließlich privat betriebenen Gradierwerke.

Nachdem die durch die preußischen Behörden betriebene Suche nach Solequellen im Raum Bochum, Wattenscheid, Hagen und Hattingen erfolglos blieb, brachten Bohrungen, die der preußische Staat zwischen 1732 und 1735 nördlich von Unna ausführen ließ, den erhofften Erfolg.

So wurde 1734 unter Regie des preußischen Staates der erste Brunnen abgeteuft, der zu Ehren des preußischen Königs Friedrich Wilhelm I. († 31.Mai 1740) den Namen „Königsborn“ (= des Königs Brunnen) erhielt. Mit dieser erfolgreiche Bohrung und der anschließenden positiven Probesiedung fand die Geschichte der staatlichen Saline Königsborn ihren Anfang. Der Name dieses ersten Brunnens, der später auf das gesamte Salinenwerk überging, steht heute für den gesamten umliegenden größten Stadtteil von Unna.

In Königsborn standen einmal die längsten Gradierwerke Westfalens, die sich gegen Ende des 19.Jahrhunderts in der Summe auf mehr als drei Kilometer erstreckten. Im Jahre 1847 erreichte die staatliche Saline Königsborn eine Jahresproduktion von 8.284 Tonnen Salz. Damit war Königsborn produktionsmäßig die größte Saline Westfalens und die viertgrößte Preußens geworden. Ein abnehmender Salzgehalt der geförderten Sole, ein Nachlassen der Quellschüttung – wahrscheinlich verursacht durch den in das östliche Revier vordringenden Steinkohlebergbau – sowie die Entdeckung von Steinsalzlagern veranlassten den Preußischen Staat die Salinen im Jahr 1872 an den Großindustriellen Friedrich Grillo zu verkaufen, der in den darauffolgenden Jahren den Wiederaufschwung Königsborns als Kurbad einleitete. Die Salzgewinnung selbst blieb bis in die 1930er Jahre ein wesentlicher Wirtschaftszweig in Königsborn und erreichte im Jahre 1905 sogar noch eine Salzproduktion von ca. 16.000 to (auch durch Unterstützung mit "importierter" Sole über eine 27 km lange gusseiserne Leitung aus Hamm).

Nachdem der Salzgehalt der Solequellen immer weiter abgenommen hatte und immer häufiger Rohrbrüche in der Soleleitung auftraten, musste am 31. Dezember 1940 - auch kriegsbedingt - die Saline Königsborn endgültig ihren Betrieb einstellen. Ein "Neustart" der Saline Königsborn nach dem zweiten Weltkrieg wurde wahrscheinlich aus ökonomischen Gründen nicht mehr ins Auge gefasst. Letzte Überreste der Gradierwerke ließen sich noch in den 1970er Jahren finden, die jedoch teils als Souvenir oder als Baumaterial für dekorative Mauerwerke verwendet wurden, so dass im öffentlichen Raum mittlerweise keine Spuren der ehemals zahlreichen Gradierwerke mehr zu finden sind.
(Quellen: Wikipedia sowie Route Industriekultur)

Mit diesem Bonus seid Ihr am Ende unserer kleinen historischen Reise durch diesen geschichtsträchtigen Unnaer Ortsteil und der Saline Königsborn angekommen. Anzumerken ist vielleicht noch, dass Königsborn nicht nur ein bedeutender Standort für die Salzgewinnung, sondern auch als „Bad Königsborn“ eines der frühesten Solebäder in Westfalen war. Dass es dabei an der heutigen Friedrich-Ebert-Strasse entlang des Kurparks vornehm zuging, davon zeugen heute noch die vielen Stadtvillen (doch dieses ist eine andere Geschichte......).


Den Bonus-Cache der Serie findet Ihr nun an der folgenden Koordinate:

N 51° 32. AAB
E 007° 41. CD(A-D)


Additional Hints (No hints available.)