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Don Quichotte Traditional Cache

Hidden : 11/8/2009
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Don Quichotte hätte an diesem Ort seine Freude gehabt! Legopilot: 03.April 2011, neue Dose gelegt, Inhalt aufgefüllt. Viel Spaß beim Suchen und bitte wieder gut verstecken. Parken am besten neben dem alten Versuchsfeld, gegenüber der Wetterstation, die letzten Meter zu Fuß.

Don Quichotte ist ein Ritter ohne Furcht und Tadel, dazu starrköpfig und durch nichts zu belehren. Die Welt macht sich über ihn lustig, doch das beirrt ihn überhaupt nicht. Stets an seiner Seite befindet sich sein Diener Sancho Pansa, dessen Sinn auf Realitätsnähe ausgerichtet ist. Die Sehnsucht nach dem Ideal seiner imaginären Geliebten hat Don Quichotte stets vor Augen und er verfolgt das Phantom ein Leben lang, ohne seiner Dulcinea jemals nahe zu kommen. Die beiden Reiter kamen auf ihrem Weg an ein Feld voll Windmühlen. Da strahlte Don Quichotte und rief seinem Knappen zu: „Sieh her, da stehen 30 Riesen mit ihren langen Armen. Denen werde ich jetzt den Garaus machen.“ Und schon war er auf und davon. „Halt“, schrie Sancho Pansa hinterher, „das sind doch nur Windmühlen.“ „Unfug“, brüllte ihm Don Quichotte über den Rücken zu, „Riesen sind’s und gleich wirst du sehen, wie sie vor mir kuschen.“ So stürmte er mit angelegter Lanze auf eine Windmühle los. Gerade da kam eine starke Windböe auf, so dass sich die Flügel schneller drehten. „Zack“ zerbrach die Lanze, „Wusch“ bekam der tapfere Kämpfer eine Ohrfeige, und „Rumms“ riss es ihn vom Pferd, so dass er noch ein paar Meter über den steinigen Felsboden rollte. Nun war es doch gut, dass Don Quichotte Sancho Pansa mitgenommen hatte. Der eilte herbei und half seinem geschlagenen Herrn wieder in den Sattel. Dabei schimpfte er: „Ich hab’s euch doch gesagt, dass das keine Riesen sind. Ihr habt wohl selbst den Kopf voller Windmühlen.“ Da wurde der Junker aber zornig und tobte: „Das war der Zauberer, der mir meine Bücher gestohlen hat. Der hat die Riesen verwandelt und gemacht, dass ich nicht gewinnen konnte.“ Die Menschen waren von diesem ausweglosen Kampf des gnädigen Herrn gegen die gnadenlose Maschine fasziniert, weil der rasante technische Fortschritt damals den Machtverlust der Aristokratie vorantrieb. Die lächerliche Auflehnung des Junkers gegen Windmühlen war dafür das ideale Symbol. Heute: Zwischen Stötten und Schnittlingen liegt die Wiege der deutschen Windkraftanlagen. In den 50-er Jahren wurde das Testfeld von Prof. Dr. Ulrich Hütter von der Universität Stuttgart errichtet. Die berühmte StGW-34 Maschine, war ein 2-Flügler mit Faserverbund-Rotorblättern aus glasfaserverstärktem Kunststoff, mit 34 Meter Rotordurchmesser und 100 kW Leistung, diese wurde von 1957 bis 1968 auf dem Gelände betrieben. Dieses Testfeld soll zu einem der Öffentlichkeit zugänglichen Windkraft-Museum ausgebaut werden. Alleine die herrliche Aussicht bei klarer Luft lohnt ein Besuch an diesem Ort.

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