Wappengrenzsteine 4 - Großwappensteine im Ratzerod Multi-Cache
Wappengrenzsteine 4 - Großwappensteine im Ratzerod
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1-Stage-Multi, der drei interessante Grenzsteine aus dem 18. Jahrhundert vorführt. Zwei davon - zu diesen führen obige Koordinaten - sind aufwendige Großwappensteine mit Fürstenhut und allerlei barockem Zierrat, wie sie sich damals in der Regel nur an Anfangs- und Endpunkten einer Grenzlinie fanden. Die Zwischensteine wurden mit einfachen Wappen verziert.
In dem einsamen Waldgebiet des Ratzerod bei Schlüchtern trafen im 18. Jahrhundert die Gebiete der Landgrafschaft Hessen, des Hochstifts Fulda und der Grafschaft Hanau zusammen. Meist wird eine solche Stelle mit einem Dreiherrnstein oder Dreimärker markiert. Hier aber stehen zwei imposante Steine Schulter an Schulter, deren vier Schauseiten die Großwappen der drei beteiligten Herrschaften zeigen, wobei das Hochstift Fulda zweimal vorkommt.
Drei Grenzlinie trafen hier aufeinander:
FULDA / HANAU:
Diese begann am Großen Dreimärker am Neuberg - s. Wappengrenzsteine 2 (visit link) -, führte unterhalb von Burg Brandenstein und über den Herolzer Giebel an den Ortsrand von Schlüchtern und dann zwischen Herolz und Ahlersbach über die bewaldeten Höhen ins Ratzerod. Von den 110 Steinen (die Zwischensteine tragen als einfache Wappen "Fuldisches Kreuz" und "Hanauer Sparren") stehen immerhin noch 67 vor Ort.
HESSEN / HANAU
Diese landgräflich/gräfliche Grenze begann bei den 3 Marksteinen - s. Wappengrenzsteine 3 (visit link) - und endete hier nach 152 einfachen Steinen mit Landgräflichem Löwen und Hanauer Sparren (der letzte kurz unterhalb der Großsteine am Bachbett).
HESSEN / FULDA
Diese Grenze begann mit dem Großwappenstein am Allmicher Berg zwischen Sannerz und Ramholz - s. Wappengrenzsteine 5 (visit link) - und zog über den Weiperzer Berg hier herüber ins Ratzerod, wo sie mit dem Großwappenstein als Nr. 101 endete.
Das FINAL ist bei der Nr. 99 dieser Grenzsteinreihe. Um dorthin zu gelangen, müßt ihr folgende Aufgabe lösen:
Die Titel der drei mit ihren Vornamen genannten Landesherren werden auf den Steinen wie folgt abgekürzt:
L.Z.H. = Landgraf zu Hessen
G.Z.H. = Graf zu Hanau
F.U.A.Z.F. = Fürst und Abt zu Fulda
Der Name des letzteren kommt einmal in gewöhnlicher, das zweitemal in latinisierter Form vor, durch angehängtes -us also.
Wieviele Buchstaben hat die latinisierte Namensform des Fuldaer Fürstabtes?
Nimm das Quadrat dieser Zahl und zähle noch 1 dazu = A.
NORD-KOORDINATE
Ziehe A vom Minutenwert der Ausgangskoordinate (18.044) ab. Da der Wert größer als 44 ist, springt der Wert vor den Dezimalstellen auf 17 (wäre A z.B. 50, wäre das Ergebnis 17.994).
OST-KOORDINATE
Ziehe von A die Anzahl der Buchstaben im latinisierten Fürstabtsnamen ab und addiere das Ergebnis zu .880 der Ausgangskoordinate.
Der Cache befindet sich in der Nähe eines Grenzsteins, den sich eine Fichte sozusagen "einverleibt" hat, so daß nur noch das Fuldische Kreuz zu sehen ist. Auf dem Weg dorthin passiert ihr die Nr. 100, auf deren Rückseite ihr auch den Landgräflichen Löwen sehen könnt.
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Bitte zum LOGGEN einen STIFT mitbringen. Der Mikro ist etwas größer als eine Filmdose und würde auch kleineren Geocoins Platz bieten.
Additional Hints
(Decrypt)
Uöuyhat vz teößgra Onhzfghzcs qre aäurera Hztrohat.
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