Weizen
Wir folgen auf diesem Multi dem Weg der Getreidekörner: Er
beginnt an Station 1 mit dem Anbau. Wie der Weizen früher
transportiert wurde sehen wir an Station 2 und die Verarbeitung zu
Mehl an Station 3. An jeder Station müsst ihr eine Zahl
herausfinden, die dann zur Finaldose führt, die in der Nähe der
Station 3 liegt. Auf dem Weg dieses Multis können weitere
Tradi-Dosen der „Albbauern-Serie“ gesucht werden. Der
Weizen-Multi alleine - ohne die anderen Caches der Serie - hat
ungefähr 2,8 km Wegstrecke (ohne Rückweg), alles auf befestigten
Wegen und Kinderwagengeeignet - jedoch mit erheblicher
Steigung.
Falls ihr die komplette Albbauern-Wanderung macht, bitte die
Reihenfolge und Wegführung beachten: Nach Station 1 diese Multis
kommen die Albbauern-Tradis #6, #7, und #8 und dann
Weizenmulti-Stage 2 und dann Albbauern-Tradi #9 und eventuell der
Jüdische Friedhof und dann Weizenmulti-Stage 3 und das Final.
Station 1: Getreideanbau
Rund um den Fladhof fand man fast 100 ehemalige Hügelgräber
(heute leider eingeebnet), die zeigen, dass diese Hochfläche um
1200 v. Chr. bereits besiedelt war. Der Landwirtschaftsbetrieb auf
dem Fladhof wurde 1848 vom jüdischen Großgrundbesitzer Bernheimer
mit einer Ausnahmegenehmigung erbaut. Heute wird auf dem Fladhof im
Rahmen eines lokalen Erzeugerprojektes hauptsächlich Weizen
angebaut, geerntet und gedroschen.
Am Fladhof bei N 48° 21.343 E 009° 27.442.
Suche die blaue Telefonnummer auf der Betonmauer:
Wie lautet die Quersumme: A = ______________

Station 2: der Transportweg des Getreides
Von der Hochfläche wandern wir talwärts. Der steile Weg hinab
ins Tal ist die „Mühlsteige“, die Teil einer
mittelalterlichen Handelsstraße ist, die vom Albvorland über Bad
Urach, Münsingen, Zwiefalten zur Donau führte. Auf dieser Straße
sind früher die vollbeladenen, schweren Pferdefuhrwerke gefahren.
Das Hinauffahren war anstrengend und für die steile Strecke wurden
zusätzliche Vorspanntieren eingespannt. Sehr viel problematischer
war jedoch das Hinunterfahren mit den schweren Gespannen, falls
diese zu schnell wurden, war das sehr gefährlich für Mensch, Tiere
und die Ladung. Die Wagen wurden bereits oben an der Steige
komplett abgebremst und die Zugtiere schleiften den eingebremsten
Wagen bergab. Die Fuhrleute hängten sich zusätzlich mit langen
Stangen in die Speichen, um die Geschwindigkeit zu verringern.
Am Lindenhof bei N 48° 21.334 E 009° 28.730 gibt es eine moderne
Anwendung, die unter anderem Weizen verarbeitet . Bitte das Gelände
nicht betreten, vor allem nicht bei der roten Telefonzelle!.
Was ist in dem Gebäude? Es ist das erste Wort auf der gelben
Tafel.
Anzahl der Buchstaben: B = ______________

Station 3: vom Korn zum Mehl
Unten an der Steige steht die letzte noch aktive Mühle des
Lautertals (die man nach Voranmeldung als Gruppe auch besichtigen
kann). Im Lautertal hatte früher jede Ortschaft ihre eigene Mühle.
Im sogenannten „Mühlenbann“ war genau geregelt, in
welcher Mühle die Bauern ihr Getreide mahlen lassen mussten. Nach
dessen Wegfall und durch die industrielle Mehlherstellung waren die
alten Mühlen nicht mehr rentabel und gaben nach und nach auf. In
der Albkorn-Mühle wird lokales Getreide, das zum Beispiel auf dem
Fladhof angebaut wird verarbeitet.
Vor der Mühle steht bei N 48° 21.588 E 009° 28.643 ein alter
Mühlstein. Wieviele runde Löcher hat der Mühlstein auf der
Rückseite?
Anzahl der Löcher: C = ______________

Das Finale findet ihr bei N 48° 21.X E 009° 28.Y
wobei X = =A+B+C+584
und Y = B*A+B+C
Das Finale ist muggelgefährdet. Bitte versucht, unbeobachtet zu
Suchen und zu Loggen. Das Finale ist wenige Meter vom Weg entfernt
und an einem Steilhang. Hier ist - besonders bei nassem Wetter -
Rutschgefahr. Kinder dann besser oben auf dem Weg lassen.
Rezept: Schneckennudeln
500 g Mehl
1 Würfel Hefe
knapp 250 ml Milch
80 g Butter
70 g Zucker
1-2 Eier
1 Prise Salz
In der lauwarmen Milch wird die Hefe mit 1 EL Zucker und 2 EL Mehl
glattgerührt. An einem warmen Ort gehenlassen, bis sich Blasen
bilden. Dann den Hefebrei mit den restlichen Zutaten von Hand bzw.
mit den Knethaken des el. Rührgerätes mind. 5 Minuten zu einem
glatten Teig verkneten. Dann in der Schüssel nochmals 20 Minuten
gehen lassen, bis der Teig ungefähr die doppelte Höhe erreicht hat.
Den Teig ca. 1/2 cm dick auswellen, mit zerlassener Butter
bestreichen und mit Zimtzucker und in Rum eingeweichten Rosinen
bestreuen. Mit dem Backrädchen oder Pizzarad fingerbreite Streifen
abschneiden. Diese Streifen dann locker zu einer Schnecke
aufrollen. Nochmal 15 Minuten gehen lassen und dann bei 160°C
Umluft 20-23 Minuten hellbraun backen. Nach dem Abkühlen mit
Puderzucker-Zitronenguss bestreichen.
Albbauern-Serie
Diese Cacheserie beschäftigt sich mit der Landwirtschaft und dem
Leben der Leute früher „auf der rauen Alb“. Es gibt
charakteristische Landwirtschaftsprodukte, die hier wachsen oder
angebaut werden. Daher haben wir bei den meisten Stationen ein
passendes Kochrezept für lokale Köstlichkeiten angehängt,
größtenteils klassische schwäbische Gerichte, wie sie in den
Bauernhäusern vor 100 Jahren schon bekannt waren.
Die Caches können unabhängig voneinander gesucht werden, oder
als Rundwanderung mit einer Strecke von ca. 10 Kilometern und ca.
300 Höhenmetern. Wegen der Multis empfehlen wir die Runde in
aufsteigender Reihenfolge zu laufen. Die Wanderstrecke ist
überwiegend auf befestigten Wegen, zum Dosensuchen müsst ihr aber
teilweise ins Gebüsch. Besonders bei nassem Wetter ist gutes
Schuhwerk empfehlenswert. Nähere Infos zu Mountainbike und
Kinderwagen auf der Runde und zu den Grillplätzen findet ihr im
Listing von Albbauern #1. Parkplatz für die gesamte Runde N 48°
21.770 E 009° 28.155.
Wir wünschen euch viel Spaß beim Wandern und Dosensuchen und
falls ihr die Rezepte zu Hause nachkocht, "en guada Appetit."