Schafe und Alblämmer
Früher ein romantischer Bild: Einsam und gemütlich zieht der
Schäfer mit seiner Herde über die Alb. Die Schafe gehörten schon
immer zum Landschaftsbild der Alb, wobei es heute überwiegend
moderne Landwirtschaftsbetriebe sind, die über eine
Erzeugergemeinschaft das Alblamm vermarkten. Mittlerweile gibt es
auf der Schwäbischen Alb wieder rund 100.000 Schafe, die
Wanderschäferei spielt dabei immer noch eine große Rolle.
Heute sind Schafe und Ziegen auch für den Naturschutz auf den
Wachholderheiden und Magerwiesen der Alb lebenswichtig, denn nur
wenn die Tiere regelmäßig dort weiden, kann die Artenvielfalt der
seltenen Pflanzen erhalten bleiben.
Das Besondere am Albschaf- oder Alblamm-Fleisch ist das
Kräuteraroma von Wildkräutern wie Thymian oder Oregano, das auf den
Albweiden wächst.
Rezept: Lammragout mit Albkräutern
1 kg Lammhals und Lammschulter entbeint
Salz, Pfeffer, 1 Lorbeerblatt
500 g Kartoffeln
200 g kleine Zwiebeln 200 g kleine Karotten
Staudensellerie
4 Tomaten
Wacholderöl oder Schmalz
4 cl Wacholderschnaps
½ l Weißwein
½ l Wasser
2 EL Bärlauchpaste
Einige Zweige Thymian
Das Lammfleisch in mittelgroße Stücke schneiden. Das Fleisch
salzen und pfeffern und gut. In der Zwischenzeit die Kartoffeln
schälen und in grobe Stücke schneiden. Die Karotten und Zwiebeln
schälen und in grobe Stücke schneiden. Den Staudensellerie und die
Tomaten waschen und in grobe Stücke schneiden. Schmalz oder Öl
erhitzen und das Fleisch gut anbraten. Das Gemüse dazugeben. Mit
Wacholderschnaps ablöschen, dem Weißwein und Wasser auffüllen. Die
Bärlauchpaste, Lorbeerblatt und Thymian dazugeben und bei
geschlossenem Topfdeckel 80-90 Min. köcheln. Das Lammragout
nochmals abschmecken und servieren.
Albbauern-Serie
Diese Cacheserie beschäftigt sich mit der Landwirtschaft und dem
Leben der Leute früher „auf der rauen Alb“. Es gibt
charakteristische Landwirtschaftsprodukte, die hier wachsen oder
angebaut werden. Daher haben wir bei den meisten Stationen ein
passendes Kochrezept für lokale Köstlichkeiten angehängt,
größtenteils klassische schwäbische Gerichte, wie sie in den
Bauernhäusern vor 100 Jahren schon bekannt waren.
Die Caches können unabhängig voneinander gesucht werden, oder
als Rundwanderung mit einer Strecke von ca. 10 Kilometern und ca.
300 Höhenmetern. Wegen der Multis empfehlen wir die Runde in
aufsteigender Reihenfolge zu laufen. Die Wanderstrecke ist
überwiegend auf befestigten Wegen, zum Dosensuchen müsst ihr aber
teilweise ins Gebüsch. Besonders bei nassem Wetter ist gutes
Schuhwerk empfehlenswert. Nähere Infos zu Mountainbike und
Kinderwagen auf der Runde und zu den Grillplätzen findet ihr im
Listing von Albbauern #1. Parkplatz für die gesamte Runde N 48°
21.770 E 009° 28.155.
Wir wünschen euch viel Spaß beim Wandern und Dosensuchen und
falls ihr die Rezepte zu Hause nachkocht, "en guada Appetit."