
Auf halbem Weg nach Minderreuti befinden sich,
20 m links von der
Straße, zwei uralte Soldatengräber inmitten des
Waldes.
Mit diesen beiden Gräbern hat es seine besondere
Bewandtnis:
Dieses Gebiet war im Spanischen Erbfolgekrieg
1796 Durchzugs- und
Kampfgebiet. Hier standen sich Franzosen und
Östterreicher
gegenüber. Ende September 1796 mußten sich die
Franzosen unter
General Moreau vor den anrückenden Österreichern
zurückziehen.
Bei einem Gefecht zwischen Seekirch und Uttenweiler
starben die zwei
Französischen Soldaten und sind laut
Überlieferung im Banloch begraben worden.
Erzählungen zu folge soll sich einer der beiden
schwer verwundet
und krichend bis zum Walde im Banloch hingeschleppt
haben.
Eine Frau aus der Gegend brachte dem Sterbenden eine
Suppe.
Der Soldat erklärte seiner Wohltäterin,
dieses Werk der Barmherzigkeit werde den Leuten der
umliegenden
Ortschaften Glück und Segen bringen.
So heist es weiter „Wer an Zahnschmerzen oder
Mundfäule leide und
einen Gang zu dieser Stätte mache, werde
geheilt“.