Das ist der 3. Cache im
Gemeinschaftsprojekt "Abenteuer im
Feenland" von: dksu_de,
dornroeschen, marelke, nacht_falke und Wanderfruen.de. Geht zu Feenland
0 - Das Zauberlichtkästlein, um zum Beginn der Geschichte und
allgemeinen Infos zu allen Feenland-Caches zu gelangen. In allen
Caches findet ihr eine Bonuszahl, mit deren Hilfe der letzte Cache
der Serie gefunden werden kann. Besonderen Dank an marelke für die Listings!
„Lasse uns diesen
Weg hier beschreiten“, bat Gaya. „Ich glaube, er führt
uns zu dem nächsten Kästlein.“
Ron hoffte, dass die
Eingebung der kleinen Fee richtig war und ging mit. Sie folgten dem
Weg nach Nordosten. Nach etwa 250 Metern entdeckte Ron am linken
Wegrand ein kleines, steinernes Kreuz.
„Einst zog ein Mann
mit Ross und Schlitten in den winterlichen Wald, um Brennholz zu
sammeln. Doch er verirrte sich, ruhte sich erschöpft aus und erfror
hier. Dies Kreuz erinnert an ihn“, wusste Gaya und Ron war
dankbar, Licht und GPS dabei zu haben.
In diesem Moment wurden
sie gewahr, dass ihnen Fremde entgegen kamen. Es waren ein Mann und
eine Frau, mit ihrem Hund. „Sucht auch ihr das Dunkle
Labyrinth?“, fragte die Frau. „Nein...“,
antwortete Gaya zögernd.
„Vor einiger Zeit
trafen wir die Seherin zu Beginn des Pilgerwegs von Bornheim zum
Kloster Kalvarienberg nach Ahrweiler“, erzählte der
Mann. „Sie sagte uns, dass man zum Eingang des Dunklen
Labyrinth gelänge, wenn man sich von diesem Kreuz hier am Wegesrand
aus 260 kölnische Ruten weit in die Richtung bewegt, in der sich
von dort aus am ersten Freitag des Jahres zweitausendzehn nach
Christi Geburt um zwölf Uhr zwanzig Mitteleuropäischer Zeit die
Sonne am Himmel befindet.“
„Es wird kein
Zufall sein, dass die Seherin den beiden damals die Lage dieses
Ortes beschrieben hat“, überlegte Ron. „Schließlich
wandern des Nachts nur sehr wenige Leute durch diesen
Wald.“
„Lasse uns das
Dunkle Labyrinth gemeinsam mit den beiden suchen“, sagte er
zu Gaya und ermittelte mit einem der
gewaltigen Tools in seinem
High-Tec-GPS den von der Seherin beschriebenen Punkt.
„Er befindet sich unweit von hier“, stellte er erfreut
fest und sie machten sich gemeinsam auf den Weg.
„Man erzählt sich,
dass dort einst Hexen lebten“, flüsterte die Frau. „Sie
wurden zur Strafe für ihre Schadtaten in jenen Wald
gesperrt.“
Gaya, die Fee, wusste
mehr darüber: „Die Magie der Elfen hielt jene bösen Hexen auf
immer und ewig im Dunklen Labyrinth gefangen. Als dann die letzten
Hexen verschwunden waren, hängten die Elfen Mondtaler auf. Sie
weisen anderen Wesen, die sich zufällig in das Dunkle Labyrinth
verirren, einen Weg hindurch.“
Ron überlegte, ob er
ihren beiden neuen Weggefährten seinen Grund, das Labyrinth
aufzusuchen, offenbaren sollte. Doch als sie das Dunkle Labyrinth
erreichten, verschloss Furcht seinen Mund. Der Wald vor ihnen war
derart düster und schien ihm so unheimlich, dass er jeden
Augenblick damit rechnete, wirklich auf eine Hexe zu
stoßen.
Fly, der tapfere Hund der
Wanderfreunde, lief in das Dunkle Labyrinth hinein und die drei
Menschen mitsamt der Fee folgten ihm schweigend. Die Mondtaler
wiesen ihnen den Weg.
Plötzlich sahen sie vor
einer Lichtung einen eigenartigen hölzernen Turm, aus dessem
Fenster ihnen eine garstige Gestalt entgegenblickte. Ron schluckte.
Liefen sie tatsächlich zum nächsten Kästlein oder war dies der Weg
ins Verderben? "Lasset uns schnell von hier fort gehen", sagte Ron,
wandte sich nach links und folgte wieder dem Licht der
Mondtaler.
Endlich gelangten sie zum
Ausgang des Dunklen Labyrinths: einem magischen Dreieck aus
Mondtalern. Welche Bedeutung mochte dies wohl haben?
„Wir gehen nun
besser zurück durch das Dunkle Labyrinth“, erklärten die
Wanderfreunde und verabschiedeten sich von Ron und Gaya.
„Gewiss wird hier
etwas sein, das uns weiter hilft“, glaubte die Fee. Ron stand
im Zentrum des Dreiecks, sah sich aufmerksam um und erblickte
plötzlich ein Licht in der Ferne. Immer wieder leuchtete es auf und
sein Schein war von wunderbarstem Rot. Wie magisch wurden die
beiden von der warmen Farbe angezogen. Gaya überlegte: Vielleicht
schlug das Herz jenes Baumes dort – waren die nicht rot? Oder
ein in einer Baumhöhle versteckter Troll trieb mit ihnen beiden
einen Schabernack?
„Da ist
etwas!“ Ron hatte mit seinem geübten Cacherauge im Buschwerk
unterhalb des Lichts etwas entdeckt und holte es hervor: Eine
zylinderförmige kupferne Schatulle, welche er vorsichtig
öffnete.
„Was mag das
sein?“, fragte Gaya irritiert. Solch ein Ding war ihr
vollkommen unbekannt.
„In der Schatulle
befindet sich eine Schatzkarte“, erklärte Ron triumphierend
und betrachtete sie eingehend. „Sie sagt uns, wie weit und in
welche Richtung wir gehen müssen, um zu dem Kästlein zu
gelangen.“
Mit der Karte in der Hand
machte er sich auf die Suche und bald hatte er auch das Gesuchte
gefunden. Während er es öffnete, nahm Gaya die fremdartige Karte,
steckte sie wieder sorgfältig in die Schatulle und legte sie an
ihren Platz zurück.
Ron fand im Kästlein die
Bonuszahl auf einem Mal aus edlem Stahl und verwahrte sie im
elektronischen Notizbuch seines High-Tec-GPS.
Anschließend wandten sich
die Beiden nach Nordwesten und liefen am Rande des Dunklen
Labyrinths entlang, bis sie wieder den Weg erreichten.
Deine Lösung für
die Koordinaten des Tors zum Dunklen Labyrinth kannst du auf
geochecker.com überprüfen.
==> check it now!.
Hat es geklappt?
Dann los! Kompass nicht vergessen! Auch ein Magnet könnte hilfreich
sein...
Sollte dir diese
Cachebeschreibung hier für den "outdoor"-Teil zu ausführlich sein,
kannst du dafür auch eine Kurzbeschreibung
verwenden.