Wenn man von Oberbeuren gegen Friesenried geht und die Steig hinaufkommt, gelangt man an einem "Heuet", "Grund" genannt, vorbei, wo früher ein Schloß gestanden habe und dann versunken sei.
Hier geistete der "Grundmetzger", ein großer, schwarzer Mann ohne Kopf. Er erschien plötzlich, ohne daß man ihn herankommen sah, und hat schon oft nächtlich des Weges Kommende eine Strecke weit neben dem Wege begleitet, bis er dann immer ebenso plötzlich, wie er auftauchte, verschwand. Wenn man ihn ansprach oder mit ihm zu "diskurieren anfangen wollte", ist er jedesmal verschwunden. Früher gab es viele Leute, die ihn selbst gesehen hatten, und es sind noch gar nicht so viele Jahre her, da wollten ihn neuerdings einige gesehen haben und ging wieder streng die Rede von ihm.
Dabei kam es vor, daß einzelne ihn deutlich sahen, während andere, die auch dabei waren, von allem nichts wahrnehmen konnten. Man fürchtete ihn früher allgemein, und viele getrauten sich nachts gar nicht, den Weg allein zu gehen.
Einmal wollten auch einige mit ihm "das Gespött machen" und gingen hinauf, daß sie den Grundmetzger auch sehen würden. Der Geist erschien auch richtig, warf aber die Vorwitzigen alsbald in den Straßengraben, daß ihnen Sehen und Hören und aller Übermut gründlich verging und sie nicht mehr witzeln mochten. .... Einige sagen, der Geist sei zu Lebzeiten ein Metzger und Wasenmeister gewesen und habe als solcher die Leute betrogen und geschädigt, weshalb er habe geisten müssen.
Auf der Stelle, wo das Schloß gestanden haben soll, wollte früher einmal ein Mann, der eine "Glücksrute" besaß, mit seinem Weibe, einer Hexe, die nachts immer einen Bienenkorb auf dem Kopfe hatte, nach verborgenen Schätzen suchen. Sie gruben lange und kamen auch auf Mauerwerk und ein Gewölbe; dann aber erschien der Teufel, und nun erschraken beide so sehr, daß sie davonliefen, und zwar schnurstracks der Kirche zu. Wären sie hier nicht noch rechtzeitig bei dem Taufstein angelangt, so hätte sie der Teufel mitgenommen. Ob des ausgestandenen Schreckens sind aber alle beide wahnsinnig geworden.
Vor einiger Zeit hat ein mutiger und verwegener Mann namens G. Rippe einen erneuten Versuch gewagt, Schatz und Schloß zu finden – er kam nie wieder zurück. Er soll aber dem Schatz recht nahe gekommen sein und einige Zeichen und Hinweise auf seinem blutigen Weg hinterlassen haben.
Also, pass auf Dich auf, falls du auf Schatzsuche gehst, meide die Nächte ! Reize den Grundmetzger aber auch am Tage nicht, er soll jetzt auch tagsüber sein Unwesen treiben und äußerst brutal und blutrünstig geworden sein. Über den Leibhaftigen vermag ich nichts zu berichten….
Verwegene: nehmt Eure moderne Glücksrute mit dem Zuspruch der Satelliten und sucht nach dem Schloss und seinen Schätzen – aber wäget gut ab: Ihr könntet nicht mehr wiederkehren und Eure Gier mit einem hohen Preis bezahlen!
Viel Glück und eine erfolgreiche Suche und kommt gesund wieder zurück! Die Strecke beträgt zwar nur 4 km, aber Ihr werdet sicherlich einige Zeit brauchen, um dem Grundmetzger aus dem Weg zu gehen und den blutgetränkten Spuren von G. Rippe zu folgen. Also rechnet genug Zeit ein.
Die Strecke mag auch mit etwas Einschränkung für ein geländetaugliches Fahrrad geeignet sein – falls Ihr aber einen Blick für die schöne Aussicht und die Gegend haben wollt, geht zu Fuß und genießet – soweit „ER“ das zulässt.
Ihr braucht zwar einige Zahlen - rechnen müsst Ihr aber ganz wenig bzw. Ihr braucht garantiert (!) keinen Taschenrechner!!
Bitte alles wieder so verstecken und zurücklassen wie es ist ! Danke!
1.
Der Beginn Eurer Suche ist hier: N47° 52.143 E010° 35.546 Parkt hier und sucht den Hinweis von G. Rippe an im nahen Umkreis an einem Zeichen, das Euch bedeutet, dass Ihr die Sache ruhig etwas schneller angehen könnt. Aber schaut genau hin!!
Von hier ab werdet Ihr immer wieder Informationen erhalten, die Euch hoffentlich weiter bringen werden.
2.
Zur Beseitigung von Schweinereien der ganz anderen Art wird hier helfend beigetragen. Hier findet Ihr eine zehnstellige Telefonnummer (inkl. Vorwahl)
letzte Zahl Telefonnummer = A
zweitletzte Zahl Telefonnummer = B
zweite Zahl Telefonnummer = C
Hier geht’s dann weiter ….
N 47° 52.(A/2)(B/2)C E 010° 35.(C/3)A0
3.
Hier solltet Ihr noch etwas Energie tanken, bevor Ihr Euch weiter in das Gebiet vom Grundmetzger vorarbeitet. Sucht in der Umgebung einen "Energieträger" (wörtlich nehmen). Auf ihm findet Ihr die Hinweise für die Erstellung der Koordinaten, um zur nächsten Station zu finden.
D =
E =
F =
G =
Schnell um sich geschaut und weiter, immer weiter:
N47° 52. D(C/3)E E010° 35.DGF
4.
Hier sucht nach einer Zahl (ihr braucht nicht wühlen/stochern!)
Aber stellt Euch auf ziemlich grausige Überreste von Blutrausch des Grundmetzgers ein - nix für zimperliche Naturen!
Bitte wieder so verstecken und tarnen wie vorgefunden und seid bitte vorsichtig mit dem "Behälter" - er hat es verdient!
H =
Fügt sie in diese Koordinaten ein und eilet geschwinde aber vorsichtig weiter, der Grundmetzger hat Euch schon erspäht:
N 47°51.(H+1)(H-3)G E 010° 34.HG(H-4)
5.
An diesem segensreichen Ort war auch G. Rippe, um sich zu sammeln und um neue Kraft zu schöpfen. Dabei hat er einen kleinen Hinweis hinterlassen, der Euch weiterhelfen wird:
(Anzahl Buchstaben erstes Wort der Inschrift + 3) = I
Dann weiter zu N47° 51.II(B-3) E010° 34.H(I-1)I
6.
Jetzt wird’s verdammt ernst – versucht dem Gemetzel irgendwie zu entgehen – hoffentlich könnt Ihr Blut sehen - sonst wird’s echt schwer….
Sucht hier nach den Koordinaten für die nächste Station!
7.
Hier noch einmal inne halten, tief durchatmen und Kraft tanken – Ihr werdet sie nötig brauchen, der Grundmetzger scheint sehr, sehr verärgert zu sein – seid tapfer !
Seht Euch um – Ihr werdet ein Bauwerk sehen, das G. Rippe als Zufluchtsstätte bei seiner Flucht vor dem Grauen aufgesucht hat. Findet dort den Fingerzeig von G. Rippe – dessen Echtheit wurde untersucht und bestätigt.
Jede Ecke des Bauwerks zeigt in eine der Haupthimmelsrichtungen (N, S, W, E). Suchet in der Ecke des Gebäudes das in die Himmelsrichtung weist, deren Abkürzungsbuchstabe nicht (!!) in der Inschrift der Kraftquelle enthalten ist.
Oh mein Gott, was ist DAS ?? ….
8.
Hier hat G. Rippe nach meinen Erkenntnissen die letzen Informationen hinterlassen, bevor er spurlos verschwand und seitdem als verschollen gilt. Heimlich hat er ganz frech dem Grundmetzger ein paar seiner Werkzeuge entwendet und auf diesen die Final-Koordinaten für den Schatz notiert. Sucht nach dem Objekt der Weisen mit den Werkzeugen ….
Ihr braucht aber nicht in Gebäuden suchen...
Sucht leicht links von den Koordinaten - es wurden zwischenzeitlich "bauliche" Veränderungen in Form eines Holzstapels vorgenommen..
Der Schatz und das Schloß sollen bei N 47° YY.XXX E 010° YY.XXX versteckt sein.
Jetzt heißt es schnell sein – er jagt Euch – beeilt Euch …
Der Empfang ist machmal etwas schwierig - Koordinaten sind über mehrere Messungen gemittelt. Mögen die GPS-Geister gnädig mit Euch sein !!
Cache-Trunk für FTF s. Logbuch
Erstbefüllung:
- Logbuch
- Stift
- Geocache-Hinweis
--Bitte drin lassen--
--------------------------------
- 3 Schlüsselanhänger
- 2Duft-Teelichter
- Micky Maus Figur
- Kinderknete
- Integrierte Kompass-Karabiner-Lampe
-- gerne tauschen --